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Lokale Wirtschaft

Vier Tage studieren, einen Tag im Unternehmen arbeiten

Starten soll das Kooperative Studium Technische Informatik zum Wintersemester im September. Der Studiengang beschäftigt sich mit dem Einsatz des Computers in technischen Geräten. Dazu gehört die Entwicklung spezialisierter Computer ebenso wie die Integration in das zu steuernde System sowie die Programmierung und die Kommunikation zwischen Computern.

Fachhochschule SWF

Hagen. Mit dem Kooperativen Studium können die Studierenden des Studiengangs Technische Informatik der Fachhochschule Südwestfalen in Hagen jetzt das Studium in der Hochschule mit der Praxis im Unternehmen kombinieren – und dabei auch noch das Geld für die Studienfinanzierung verdienen. Das Studium ist ein Vollzeitstudium mit einer Regelstudienzeit von sieben Semestern. Während der Vorlesungszeit wird an vier Tagen in der Woche in der Hochschule normal studiert. Der fünfte Tag steht für Arbeiten im Unternehmen zur Verfügung.

„Das Kooperative Studium Technische Informatik ist ein typisches „Win-Win-Modell“ für alle Beteiligten“, erläutert Prof. Dr. Norbert Drescher vom Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik. „Die Studierenden erwerben bereits während des Studiums berufspraktische Erfahrungen und können ihr erlerntes Wissen im Unternehmen anwenden. Die Unternehmen lernen potenzielle Mitarbeiter kennen und profitieren vom Wissenstransfer mit der Hochschule“.

Eine Einschätzung, die auch Sebastian Zimkowski teilt. Er leitet den Bereich Human Resources Services & Training bei der Insta Elektro GmbH in Lüdenscheid: „Das Studienmodell hat uns von Anfang an überzeugt und wir möchten zum kommenden Wintersemester drei Studierende aufnehmen. Aus Sicht von Insta bietet sich damit die optimale Verbindung zwischen praxisnaher fachlicher  Ausbildung und Studium“. Insta entwickelt und fertigt Baugruppen, Geräte und Systeme für die Gebäudesystemtechnik sowie LED-Leuchten und die zugehörigen Steuerungen für die moderne Architekturbeleuchtung.

Die Studierenden  werden in den ersten beiden Semestern die gesamte Fertigungskette vom einfachen Bauteil bis zum fertigen Produkt kennenlernen. Ab dem dritten Semester ist ein Einsatz in der Entwicklung vorgesehen. „Die Firma Insta strebt die Innovationsführerschaft in ihrer Branche an, und das geht nur mit den richtigen Mitarbeitern“, ist Zimkowski überzeugt. Das neue Studienmodell sieht er als Instrument der mittel- bis langfristigen Personalplanung: „Als stark entwicklungslastiges Unternehmen brauchen wir ständig neue motivierte sowie engagierte Kollegen und Kolleginnen in den Schwerpunkten Technische Informatik,  Elektro- und Nachrichtentechnik. Mit dem Kooperativen Studium lernen wir  frühzeitig mögliche neue Mitarbeiter kennen und stellen fest, ob wir zueinander passen“. Den Studierenden verspricht Zimkowski eine intensive Betreuung im Unternehmen: „Sie werden merken, dass sie von uns gut begleitet werden“.

Starten soll das Kooperative Studium Technische Informatik zum Wintersemester im September. Der Studiengang beschäftigt sich mit dem Einsatz des Computers in technischen Geräten. Dazu gehört die Entwicklung spezialisierter Computer ebenso wie die Integration in das zu steuernde System sowie die Programmierung und die Kommunikation zwischen Computern. Interessenten bewerben sich bei einem kooperierenden Unternehmen und schließen mit diesem einen Vertrag ab. Parallel schreiben sie sich in den Studiengang Technische Informatik an der Fachhochschule Südwestfalen ein. Voraussetzung für die Teilnahme am Kooperativen Studium Technische Informatik ist die Fachhochschulreife oder das Abitur.

Weitere Informationen zum Kooperativen Modell, zum Studiengang Technische Informatik und zu den beteiligten Unternehmen gibt es unter: http://www.fh-swf.de/fbei .

 

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