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Mord am Hellweg IX

Programmheft erschienen – Kandidaten für den RIPPER AWARD stehen fest

Rowohlt Verlag

Kreisstadt Unna. 108 Seiten Programm – 200 Lesungen mit 176 Autoren und Autorinnen zu entdecken – Kriminächte, Sololesungen, Inszenierungen an besonderen Orten – internationale Autorenjury hat entschieden: Val McDermid, Arne Dahl, Ingrid Noll und Simon Beckett für den Europäischen Preis für Kriminalliteratur (Ripper Award) nominiert Ab sofort lädt das gedruckte Mord am Hellweg IX-Programmheft zum Stöbern ein. Denn vom 15. September bis 10. November bietet Europas größtes internationales Krimifestival 200 spannende Kriminächte und hochkarätige Einzellesungen, die es nach ihrer Onlinepräsentation unter www.mordamhellweg.de nun auch in gedruckter Form zu entdecken gilt. Die neunte Auflage von „Mord am Hellweg“ präsentiert sich gedruckt dabei nicht nur in einem neuen Format, sondern wartet auch inhaltlich mit einer Reihe von Neuerungen auf. Nach dem Frühstart des Kartenvorverkaufs für zahlreiche Veranstaltungen im Februar 2018 ist das Festivalprogramm kontinuierlich gewachsen.

Wie seit 2002 gewohnt wurde auch für die aktuelle Biennale ein hochspannendes Programm zusammengestellt, das einen guten Überblick über das aktuelle Krimigenre und seine Akteure gibt. Zahlreiche Stars der Krimiszene aus aller Welt und über zwanzig Ländern kommen im Herbst an den Hellweg. Mit von der Partie sind u. a. Ben Aaronovitch, Bernhard Aichner, Simon Beckett, Rolf und Cilla Börjlind, Chris Carter, Roberto Costantini, Arne Dahl, Sebastian Fitzek, Candice Fox, Romy Fölck, Nicci French, Tom Hillenbrand, Dmitry Glukhovsky, Petra Hammesfahr, Elisabeth Herrmann, Wolfgang Hohlbein, Hjorth/Rosenfeldt, Bernhard Jaumann, Jens Henrik Jensen, Ingar Johnsrud, Natasha Korsakova, Olivia Kiernan, Klüpfel/Kobr, Volker Kutscher, Charlotte Link, Ingrid Noll, Petros Markaris, Cloé Mehdi, Val McDermid, Tony Parsons, Ursula Poznanski, Craig Russell, David Schalko, Wolfgang Schorlau, Viveca Sten, Arno Strobel, Martin Walker, Ruth Ware, Jan Costin Wagner, Klaus-Peter Wolf und viele, viele weitere bekannte Krimigrößen, aber auch interessante Newcomer.

Auch 2018 ist „Mord am Hellweg“ zudem wieder ein Festival der ungewöhnlichen Orte. So wird dieses Mal in einer berühmten Tropfsteinhöhle, einem charmant ausgebauten Ringlokschuppen, einem Kurpark mit Gradierwerk, einer Wikinger-Eventgastronomie namens Thorheim oder gar einer Kung-Fu-Akademie gelesen. Erstmals im Angebot sind auch die Dortmunder Kokerei Hansa, das für seine Bauhaus-Architektur berühmte Gelsenkirchener Hans-Sachs-Haus, die Waldbühne in Hamm-Heessen oder das altehrwürdige Buhre-Haus in Unna.

Neues steht im Programm neben Altbewährtem: ein neuer Preis, gestiftet vom Bestsellerautor Sebastian Fitzek, der die Stars von morgen auszeichnet, die Reihe „Neue Stimmen – Junges Blut“, die neue deutschsprachige Krimiautorinnen und Kriminalautoren präsentiert, die „Blind Crime Dates“, die das Publikum in unbekanntes Terrain locken, und das Format „Westfalen kriminell“, das u.a. für die regionale Verankerung des Festivals steht. Gewohnte Spannung bieten wieder der große Circus Criminale zum Auftakt im Zirkus Travados in Unna sowie der Final Criminal Act zum Schluss des Festivals in der Rohrmeisterei Schwerte.

Ein absolutes Highlight sind auch 2018 die Lesungen der vier Kandidaten für den Europäischen Preis für Kriminalliteratur, der seit 2008 regelmäßig im Rahmen der Biennale vergeben wird und dessen Nominierte nun feststehen. Mit Ingrid Noll (Deutschland), Val McDermid (Schottland), Arne Dahl (Schweden) und Simon Beckett (England) wurden vier große Namen der zeitgenössischen Kriminalliteratur von der hochkarätig besetzten Hauptjury – Sebastian Fitzek (Deutschland), Nina George (Deutschland), Christine Brand (Schweiz), Bernhard Aichner (Österreich), Mark Billingham (UK), Roberto Costantini (Italien) und das Autorenduo Cilla und Rolf Börjlind (Schweden) –ausgewählt.

Der mit 11.111 Euro dotierte Preis ehrt eine Kriminalschriftstellerin/einen Kriminalschriftsteller der Gegenwart, in deren/dessen Werk auf besondere Weise die Verantwortung für die Kriminalliteratur und ihre lebendige und zeitgemäße Weiterentwicklung zum Ausdruck kommen und deren/dessen Werk für das Genre „Krimi/Thriller“ europäischen Rang und/oder eine bedeutende Rezeption im europäischen Rahmen erreicht hat. Die bisherigen Preisträgerinnen/Preisträger waren: Henning Mankell (2008/09), Håkan Nesser (2010/11), Fred Vargas (2012/13), Jussi-Adler Olsen (2014/15) und Sebastian Fitzek (2016/17).

Wer von diesen Nominierten letztendlich den Europäischen Preis für Kriminalliteratur erhalten wird, entscheidet in letzter Instanz das Publikum. Ab sofort können Krimifans ihre Stimme per Einsendung (postalisch an das Westfälische Literaturbüro in Unna, Nicolaistraße 3, 59423 Unna), per Abgabe ihrer Abstimmungskarte während einer der über 200 „Mord am Hellweg“-Lesungen oder online auf der „Mord am Hellweg“-Website (www.mordamhellweg.de) abgeben. Die Preisverleihung findet im Frühjahr 2019 in Unna statt.

Präsentiert wird das Festival von der Kreisstadt Unna (Bereich Kultur) sowie dem Westfälischen Literaturbüro in Unna e. V. Partner sind 25 Kreise, Städte, Gemeinden oder freie Einrichtungen in der Hellweg-Region und im Ruhrgebiet. Hauptförderer des Festivals 2018 sind das Land NRW, die Sparkasse UnnaKamen, der Regionalverband Ruhr und die Westfalen-Initiative; Medienpartner WDR 5 und WELT am SONNTAG.

Karten, alle weiteren Informationen und ausführliche Veranstaltungsbeschreibungen aller Termine auf www.mordamhellweg.de.

 

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