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Schluss mit Coffee-to-go-Einwegbechern

Kaffeeanbieter und weitere Lippstädter Akteure treffen sich zu erstem Austausch

Stadt Lippstadt

Lippstadt. Mit sechs Anbietern von Kaffee, Vertretern von Entsorgungsbetrieben sowie aus Politik und Verwaltung und der Werbegemeinschaft wurde in dieser Woche das Thema „Mehrwegbecher für Coffee to go“ diskutiert. Einig waren sich dabei alle Anwesenden, dass etwas getan werden muss, um die immense Anzahl von Wegwerfbechern zu reduzieren und im besten Fall gar keine Wegwerfbecher mehr zu verwenden. Jährlich werden in Deutschland rund 2,8 Milliarden Becher einmalig genutzt und weggeworfen – mehr als 30 Stück pro Einwohner.

Weil hier ein Umdenken stattfinden muss, hatten sich Vertreter von Bäckereien und weiteren Kaffeeanbietern – unter anderem dem Studierendenwerk Paderborn, der INI, des CabrioLi – zu dem von der Stadtverwaltung organisierten ersten Austausch zusammengefunden. Einen Einstieg ins Thema gab es durch den Vortrag Von Uwe Seibel, Vorstandsvorsitzender der Werbegemeinschaft Paderborn, der über die positiven Erfahrungen bei der Einführung eines einheitlichen Pfandbechers in Paderborn berichtete.

Dem System, das im vergangenen Jahr in Paderborn an den Start gegangen ist, haben sich mittlerweile 22 Betriebe angeschlossen, in denen Heißgetränke in dem einheitlichen Pfandbecher ausgegeben werden. Der Becher, für den der Kunde einen Euro Pfand bezahlt, kann in jedem angeschlossenen Betrieb wieder eingetauscht werden. Hinter der Idee steckt der Anbieter „CUPFORCUP“, dessen Geschäftsführer Franziskus von Boeselager das System beispielhaft bei dem Treffen vorstellte.

Der Gedanke, ein einheitliches System in Lippstadt auf den Weg zu bringen, kam bei den Anwesenden grundsätzlich gut an. Nicht zuletzt, da der Austausch über die Erfahrungen der einzelnen Anbieter noch einmal ganz konkret zeigte, wie groß die Anzahl an Einwegbechern im Heißgetränkeverkauf ist. Diskutiert wurden in der Runde daher verschiedene Möglichkeiten zur Vermeidung von Einwegbechern, zum Beispiel auch eine stärkere Sensibilisierung für das Thema.

Eine Entscheidung für ein bestimmtes System wurde bei diesem ersten Austausch nicht getroffen, allerdings wollen die Beteiligten „am Ball bleiben“. In einem nächsten Schritt wird die Stadtverwaltung daher noch weitere Recherchen über die erfolgreiche Umsetzung verschiedener Pfandsysteme in anderen Kommunen in Deutschland betreiben und dann einen Vorschlag für ein einheitliches Pfandsystem in Lippstadt machen.

 

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