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Schulprojekt zur Digitalisierung

Mobile Digitalwerkstatt macht Station an der Friedrichschule

Stadt Lippstadt

Lippstadt. Filme drehen, Roboter bauen und programmieren – all das und noch viel mehr steht in dieser Woche in besonderer Weise auf dem Stundenplan von Schülerinnen und Schülern in der Friedrichschule: Von Montag, 3.12.2018, bis Freitag, 7.12.2018, macht die mobile Digitalwerkstatt an der Grundschule Station. Und wenn sich die Kleinen von der Begeisterung anstecken lassen, mit der die drei Trainerinnen Miriam, Ronja und Katarina das Projekt präsentierten, kann eigentlich nichts mehr schief gehen.

Beim offiziellen Startschuss der Projektwoche mit Staatssekretär Mathias Richter, Bürgermeister Christof Sommer, den Landtagsabgeordneten Christof Rasche und Jörg Blöming sowie weiteren Vertretern von Schule und Bezirksregierung ließen es die drei Fachfrauen auch bei den „Großen“ mit dem Programmieren und Steuern eines Roboters gleich praktisch werden. „Es ist eine spielerische Herangehensweise, die aber dazu führt, dass den Kindern bewusst wird, was über das Spielen hinaus in der digitalen Welt möglich ist“, so die Trainerinnen. 

Und genau das ist die Absicht hinter dem Angebot des NRW-Schulministeriums. Staatssekretär Richter: „Wir wollen die Digitalisierung in unseren Schulen gezielt für eine qualitative Erweiterung und Verbesserung des Unterrichts nutzen und immer dann zum Einsatz bringen, wenn dadurch ein zusätzlicher pädagogischer Nutzen für die Schülerinnen und Schüler entsteht. Darüber hinaus wird Medienkompetenz in der modernen Lebens- und Arbeitswelt immer bedeutsamer. Darum ist es wichtig, dass wir die Digitalisierung an den Schulen kontinuierlich voranbringen. Mit der mobilen Digitalwerkstatt, die wir auf Tour in alle Kreise und kreisfreien Städte in NRW schicken, wollen wir Begeisterung für das Lernen und Lehren mit digitalen Medien wecken und die Chancen aufzeigen, die sich dadurch für eine moderne Unterrichtsgestaltung bieten. Gleichzeitig gewinnen Lehrer, Eltern und Schüler einen Einblick, wie die Klassenzimmer von morgen aussehen könnten.“

Die mobile Digitalwerkstatt ist ein zwölf Meter langer und 20 Tonnen schwerer Truck, in dem Schülerinnen und Schüler ausprobieren können, welche Möglichkeiten die Digitalisierung bietet. Dabei sollen eigene Projekte erstellt und zum Abschluss der Woche präsentiert werden. Andreas Brauckmann, Leiter der Friedrichschule, freute sich sehr über die Möglichkeit, dass Schüler, Lehrer und Eltern im Rahmen der Projektwoche die Möglichkeit bekommen, sich in der digitalen Welt auszuprobieren. „Vor über zehn Jahren sind wir in unserer Schule mit Computern ausgestattet worden und heute ist die Nutzung fest integriert in den Schulalltag“, so der Schulleiter. Bereits im Vorfeld hatten sich die Kinder eigene Themen überlegt, die sie im Rahmen der Projektwoche mit digitaler Unterstützung umsetzen wollten. So war sich Brauckmann schon vorm Start der Projektwoche sicher: „Die Kinder werden wollen, dass die Werkstatt noch länger bleibt.“

Ein Wunsch, der zwar in der Form nicht erfüllt werden kann, da die mobile Digitalwerkstatt ihre Reise durch alle Schulamtsbezirke machen soll, um, wie Staatssekretär Richter sagte, „neugierig und hungrig auf die Digitalisierung in Schulen zu machen“, aber von Bürgermeister Christof Sommer direkt umgewandelt werden konnte: „Wir haben den großen Vorteil, dass wir die stationäre Digitalwerkstatt vor Ort in der Stadt haben, sodass die Arbeit der mobilen Werkstatt hier auf jeden Fall ihre Fortsetzung finden kann.“ 

Grundsätzlich misst die Stadt Lippstadt der Digitalisierung in den Schulen eine hohe Bedeutung bei. Ein EDV-Experte wird ab dem neuen Jahr die Digitalisierung speziell an den Schulen und den weiteren Bildungseinrichtungen konzeptionell vorantreiben und umsetzen. Darüber hinaus hat die Stadt im Haushaltsplan für das Jahr 2019 und die Folgejahre bereits jetzt mehr als vier Millionen Euro allein für die Digitalisierung in Schulen vorgesehen.

Die mobile Digitalwerkstatt – Hintergrund Die mobile Digitalwerkstatt ist ein gemeinsames Projekt vom Schulministerium in Zusammenarbeit mit der HABA Digital GmbH, die den kreativen Bildungs- und Erfahrungsraum rund um das digitale Lernen entwickelt hat. Der Truck wird in den nächsten Monaten Schulen in ganz Nordrhein-Westfalen besuchen. Geschulte Medienpädagogen vermitteln den Schülerinnen und Schülern Medienkompetenz, zeigen ihnen Chancen der Digitalisierung auf und sensibilisieren sie für Risiken der Mediennutzung. Darüber hinaus gibt es im Rahmen der Projektwochen auch Informationsveranstaltungen für Lehrkräfte und Eltern.

 

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