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7 Fragen an Jens Plath von Serviceplan

Jens Plath ist Personalchef und Mitglied der Geschäftsleitung der Serviceplan Gruppe mit Sitz in München. Sein Unternehmen entwickelt u.a. Werbekampagnen für AOK, BMW und ThyssenKrupp. Für Plath gehört der Aufbau und die Stärkung der Arbeitgebermarke Serviceplan zum alltäglichen Aufgabengebiet. Wie mit den Themen Employer Branding und Fachkräftemangel in der mit 1.500 Mitarbeitern größten inhabergeführten Kommunikationsagentur Europas umgegangen wird, verrät er im business-on.de-Interview.

Presse / Serviceplan

business-on.de: Der Fachkräftemangel ist Dauerthema in den Medien. Wie macht er sich in Ihrer Branche im Allgemeinen und in Ihrem Unternehmen im Speziellen bemerkbar?

Jens Plath, Serviceplan: Ja, auch in unserer Branche fehlt es an Nachwuchs. Die Agenturbranche ist sehr spannend, abwechslungsreich und bietet gerade Einsteigern sehr gute Karriere- und Entwicklungschancen.

Unsere Attraktivität als tolle Arbeitgeber müssen wir wieder stärker nach draußen kommunizieren – denn ja, die Konkurrenz ist groß!

business-on.de: Unternehmen stehen mit anderen Firmen im Wettbewerb um die besten Arbeitskräfte. Was tun Sie allgemein, um Ihr Unternehmen als Arbeitgebermarke zu stärken?

Jens Plath, Serviceplan: Die Serviceplan Gruppe ist an zahlreichen Stellen aktiv, um unsere Arbeitgebermarke zu stärken.

Zunächst ist es wichtig, intern allen Mitarbeitern unsere vielen Angebote zu vermitteln und als Multiplikatoren zu gewinnen.

Daneben gibt es natürlich die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für die Serviceplan Gruppe insgesamt – hier sind wir nicht nur in den Fachmedien präsent, sondern auch in den Wirtschafts- und Lifestylemedien, um auch außerhalb der Branche unsere Marke zu stärken.

Und zu guter Letzt: Das HR-Team leistet intensives Hochschulmarketing und investiert in Entwicklungs- und Bindungstools für Mitarbeiter.

business-on.de: Wo platzieren Sie Ihre Stellenanzeigen und in welchen Medien haben Sie die besten Erfahrungen gemacht?

Jens Plath, Serviceplan: Unsere Erfahrung zeigt, dass zumindest für unsere Positionen Anzeigen in Printtiteln, egal ob Tagezeitung oder Fachzeitschriften, bei der Zielgruppe nicht wirken.

Diverse Stellenbörsen online oder aber Online-Jobportale von sueddeutsche.de, w&v online und ähnliche dienen unserer Platzierung von Stellenausschreibungen.

Grundsätzlich nimmt die Platzierung von Stellenanzeigen aber ab. Wir suchen und finden ganz gezielt entsprechendes Personal.

business-on.de: Welche Online-Maßnahmen setzen Sie ein, um potentielle Bewerber zu gewinnen?

Jens Plath, Serviceplan: Das ist individuell, je nach Vakanz. Jegliche oben genannte Maßnahme wird bei uns genutzt. Business-Communities wie beispielsweise Xing haben außerdem einen hohen Stellenwert.

business-on.de: Immer mehr Unternehmen setzen sogenannte Mitarbeiter- oder Recruiting-Videos ein, um weiche Faktoren (z.B. Arbeitsklima) zu visualisieren. Beispiele für Recruitingfilme sehen Sie bei unserem Partner DREILANDMEDIEN (externer Link). Setzen Sie solche Videos ein oder planen Sie so ein Instrument für die Zukunft?

Jens Plath, Serviceplan: Das ist aktuell nicht geplant.

business-on.de: Lässt man das Gehalt mal außen vor: Welche Faktoren sind aus Ihrer Erfahrung ausschlaggebend, dass ein Bewerber sich für Ihr Unternehmen entscheidet. Umgekehrt: Welche Faktoren sind für das Unternehmen entscheidend?

Jens Plath, Serviceplan: Es gibt neben den harten Fakten wie Gehalt sicher sehr viele weiche Faktoren, die auch in den letzten Jahren an Relevanz gewonnen haben.

Dazu zählen für mich Kultur und Klima im Unternehmen, Weiterbildungsangebote, Reputation des Unternehmens, aber auch Standort, Büroausstattung, Cafeteria, Freizeitangebote, um nur einige zu nennen.

business-on.de: Wird sich der Fachkräftemangel in den nächsten fünf Jahren eher verschärfen oder wird er wieder abflauen?

Jens Plath, Serviceplan: Das ist abhängig von der allgemeinen Entwicklung der Branche und dem Image im Arbeitnehmermarkt. Mit übergreifender Aufklärungsarbeit und vielfältigeren Einstiegsmöglichkeiten kann unsere Arbeitnehmer-Zielgruppe erweitert und damit dem Fachkräftemangel entgegen gewirkt werden.

Weitere Interviews mit Personalchefs in unserer Interviewserie

 

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