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Pflege und Beruf: Servicemappe liefert Informationen auf einen Klick

(pen) „Wir ziehen Bilanz für unsere Kampagne ´arbeiten – leben – pflegen´, wir werden aber auch zukünftig die Fragen, wie Unternehmen pflegende Angehörige unterstützen können und wie die Firmen dabei von einem Netzwerk gleich Gesinnter profitieren, nicht unbeantwortet lassen.“

(pen) „Wir ziehen Bilanz für unsere Kampagne ´arbeiten - leben - pflegen´, wir werden aber auch zukünftig die Fragen, wie Unternehmen pflegende Angehörige unterstützen können und wie die Firmen dabei von einem Netzwerk gleich Gesinnter profitieren, nicht unbeantwortet lassen.“

Dieser im Mai formulierten Ankündigung lassen die Kampagneninitiatoren des Netzwerk W(iedereinstieg) um Christa Beermann, Demografiebeauftragte des Ennepe-Ruhr-Kreises, jetzt Taten folgen.

Ab sofort ist eine bereits bei der Bilanzveranstaltung verteilte Servicemappe, die speziell auf die Bedürfnisse von Unternehmen zugeschnittene Informationen enthält, auch digital verfügbar. Die Unterlagen liegen im Internet nur einen Klick entfernt und sollen einen Betrag leisten, damit Beschäftigte mit Unterstützung ihres Arbeitgebers den Spagat zwischen Schreibtisch und Pflegebett so gut wie eben möglich schaffen können.

„Die Mappe liefert einen Überblick über zu beachtende Regelungen und Gesetze sowie Unterstützungsmöglichkeiten, nennt Ansprechpartner vor Ort und zeigt an Beispielen auf, wie andere Unternehmen das Thema im Sinne ihrer Beschäftigten angepackt haben“, skizziert Beermann den Inhalt, der vielfach auch für pflegende Angehörige hilfreich sein kann. Anders ausgedrückt: Egal, ob Personalchef oder Mitarbeiter, wer die Mappe öffnet, gewinnt einen ersten Überblick darüber, was man wissen muss, wen man fragen kann und was man nicht vergessen sollte zu fragen. Zu finden ist die digitale Servicemappe auf der Internetseite www.arbeiten-pflegen-leben.de.

Mit der Kampagne „arbeiten – leben – pflegen“ hatte der Ennepe-Ruhr-Kreis landesweit eine der ersten Initiativen gestartet, die die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege öffentlichkeitswirksam aufgegriffen und Unternehmen wie Beschäftigte in der Region gezielt angesprochen hat. Das Projekt wurde als „gute Idee“ durch familie-in-nrw.de ausgezeichnet und war mehrfach Gegenstand auch überregionaler Berichterstattung.

Nachdem im Februar 2012 als erste der Energieversorger AVU und die hwg Hattingen ihre Unterstützung für pflegende Beschäftigte demonstriert hatten, folgten bis Mitte dieses Jahres 19 weitere Unternehmen aus Industrie und Wohnungsbau, Gesundheitswirtschaft und Finanzen, Verwaltung und Bildung. „Sie alle haben ihren Beschäftigten die Zusage gegeben: `Sie pflegen? Wir unterstützen sie´“, so Beermann. Mit der Aussage „Ich pflege meine Eltern“ haben parallel zu den Unternehmen Pflegende anderen Pflegenden Mut gemacht.

Initiiert worden war die Kampagne vom Netzwerk W(iedereinstieg) Ennepe-Ruhr. Ausgangspunkt war unter anderem die Erkenntnis, dass die mangelnde Vereinbarkeit von Pflege und Beruf in einer älter werdenden Gesellschaft betriebliche Abläufe erheblich stören kann. „Nicht vergessen“, ergänzt Beermann, „sollte man zudem: Eine familienbewusste Personalpolitik, die Beschäftigte mit Kindern ebenso unterstützt wie Beschäftigte, die sich um pflegebedürftige Angehörige kümmern, ist eine zentrale Strategie im ´Wettbewerb um die besten Köpfe´“. Unternehmen, die sich daran noch beteiligen wollen oder Interesse an regelmäßigen Informationen rund um Pflege und Beruf haben, können sich bei Christa Beermann, 02336/93 2223, C.Beermann@en-kreis.de melden.

Unternehmen, die die Kampagne unterstützen, im Überblick AVU Gevelsberg, hwg Hattingen, HAZ Arbeit + Zukunft/Hattingen, VHS Witten/Wetter/Herdecke, IG Metall Bildungszentrum Sprockhövel, SIHK zu Hagen, biw Isolierstoffe/Ennepetal, DRK Witten, Stadt Gevelsberg, AHE Entsorgungsfachbetrieb/Wetter, Sparkasse Ennepetal-Breckerfeld, Praxis Dr. Woeste/Dr. Volkmann/Wetter, FAN e.V./Ennepetal, Seniorenstift St. Marien/Schwelm, Wicke GmbH + Co. KG/Sprockhövel, HELIOS Klinikum/Schwelm, Ennepe-Ruhr-Kreis/Kreisverwaltung/Schwelm, VHS Ennepe-Ruhr-Süd/Gevelsberg, Agentur für Arbeit/Hagen, Stadt Ennepetal, Kreispolizeibehörde/Schwelm.

 

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