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Initiative von TU und FH Dortmund

Talentierte Schüler im Kreis gesucht.

O. Schaper / TU Dortmund

Kreis Unna. (PK) Um den Wissensstandort zu sichern, braucht es Ideen, Konzepte und Taten. Die Fachhochschule (FH) und die Technische Universität (TU) Dortmund schicken deshalb Scouts los. Sie sollen auch in Schulen im Kreis talentierte Jugendliche suchen und sie für die akademische Ausbildung interessieren oder – besser noch – gewinnen.

Bei der Initiative gehen fünf Talentscouts in zunächst 16 weiterführende Schulen im Kreis Unna, in Dortmund und Waltrop. Dort entdeckt werden sollen pfiffige Schüler, die für sich bisher kein Studium in Erwägung gezogen haben. Unterstützt werden sollen sie durch persönliche Begleitung, individuelle Förderpläne oder Sprechstunden vor Ort.

Mit dem von der Westfälischen Hochschule in Gelsenkirchen entwickelten Talentscouting erweitern nicht nur die Hochschulen ihre Angebote für den Übergang von der Schule zum Studium. „Die Zielsetzung des Talentscoutings deckt sich mit der unseren“, unterstreicht Kreisdirektor Dr. Thomas Wilk mit Hinweis auf den gemeinsamen Arbeitskreis Schule-Hochschule und kreiseigene Angebote wie Kinder-Uni, Jugend-Uni und Hochschultag.

Die Initiative soll zudem für mehr Bildungsgerechtigkeit und Chancengleichheit sorgen und angesichts des auch die Hochschullandschaft betreffenden demografischen Wandels helfen, Nachwuchs für wissenschaftliche Einrichtungen sowie für Wissenschaft und Forschung an sich zu gewinnen.

„Dieses niedrigschwellige und aufsuchende Vorgehen schafft bei Eltern, Schülern und Lehrern Vertrauen und ebnet den jungen Talenten den Weg an die Hochschule“, ist Prof. Barbara Welzel, Prorektorin Diversitätsmanagement der TU Dortmund, überzeugt.

Potenziale auszuschöpfen, ist ein erklärtes Ziel des Regionalen Bildungsnetzwerkes und der Stabsstelle Planung und Mobilität beim Kreis – zumal Bildung in Deutschland nach wie vor vom sozialen Status der Familie abhängt. „Wenn wir es schaffen, diesen Automatismus zu durchbrechen, schaffen wir nicht nur persönliche Perspektiven für junge Menschen, sondern sichern auch die Zukunftsfähigkeit unseres Lebens- und Wirtschaftsraumes“, so Kreisdirektor Dr. Thomas Wilk bei der Vorstellung der Initiative in Dortmund.

Und noch mehr: „Ziel muss es sein, dass unser Nachwuchs hier verwurzelt bleibt, um letztlich sein gut verdientes Geld in unserer Region zu investieren. Das gelingt am besten, wenn junge Leute hier gut ausgebildet werden, wohnortnah studieren können und auch qualifizierte Arbeitsplätze finden“, beschreibt Kreisdirektor Wilk einen für alle Beteiligten erfolgreichen Kreislauf. Mehr Infos gibt es unter http://www.tu-dortmund.de/uni/Einstieg/beratung/tsc/index.html

 

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