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Nachhaltigkeit in der Lieferkette

Die Aktualität und Brisanz des Themas hatte sich schon in der Diskussion zu den Aspekten Digitalisierung und Künstliche Intelligenz in der letzten Sitzung des von der SIHK betreuten FachForums Qualitätsmanagement / DGQ-Regionalkreis Märkische Region deutlich gezeigt.

Oliver Heimann

Nachhaltigkeit in der Lieferkette – die Aktualität und Brisanz des Themas hatte sich schon in der Diskussion zu den Aspekten Digitalisierung und Künstliche Intelligenz in der letzten Sitzung des von der SIHK betreuten FachForums Qualitätsmanagement / DGQ-Regionalkreis Märkische Region deutlich gezeigt. Der strategische Ansatz der UN zum Thema „Nachhaltige Entwicklung“, der die Aspekte Soziales, Umwelt und Wirtschaft gleichberechtigt nebeneinander als weltweites Entwicklungsziel beinhaltet, bildet auch den Ausgangspunkt für das Wirtschaftsthema Nachhaltigkeit in der Lieferkette. Das wiederum wurde durch den VDA (Verband der Automobilindustrie), BMW und im Juni 2019 auch durch VW aufgegriffen. Für nicht wenige KMU als Zulieferer ergeben sich aus der Umsetzung der abgeleiteten Forderungen z. B. auch mit Blick auf das vergaberelevante „Sustainability Rating“ von VW echte Herausforderungen.

Zu Beginn des FachForums stellte Karin Schulze vom Lüdenscheider Unternehmen ASBANDUS GmbH die Hintergründe und Zusammenhänge als Auslöser für die Industrie sowie deren Handlungswege (Fragebögen) vor. Darauf baute Thomas Stöber, Vice President Management Systems für die gesamte WKW.group, auf und zeigte konkrete Anforderungen und Kundenportale, die er schon seit einigen Jahren als Zulieferer mit entsprechenden Informationen und Aussagen bedienen muss. Die meisten der geforderten Daten könnten, so seine Überzeugung, die Unternehmen sofort bereitstellen, wenn sie über entsprechende Managementsysteme verfügen. Deshalb lautete auch seine Empfehlung, zu Beginn eines Nachhaltigkeitsprojektes immer zu prüfen, was bereits im Unternehmen in den Bereichen Umwelt-, Energiemanagementsystem oder dem Arbeits- und Gesundheitsschutz vorhanden sei. Weiterführende Inhalte wären dann zu identifizieren und zu bewerten. Wichtig bei der Beantwortung jedes Fragebogens sei auch die Bereitstellung geeigneter Nachweise zu jeder beantworteten Frage.

Die anschließende Diskussion der Teilnehmer/innen mit den Referenten entbrannte nicht so sehr um die Fragebögen selber, sondern mehr um die Bereitstellung eines Wertes für den sogenannten CO2-Footprint (Maß für den Gesamtbetrag von Kohlenstoffdioxid-Emissionen). Die Forderung einer Berechnung für die eigenen Produkte liegt den Unternehmen zumeist schon vor. Doch die produktbezogene Berechnung erweist sich als aufwändig und schwierig. Wenn in den Unternehmen keine eigene Fachkompetenz zur Verfügung stehe, so wird der CO2-Footprint diese noch intensiver und damit länger beschäftigen. So biete z. B. die Effizienz-Agentur NRW Unternehmen mit einem Softwaretool einen ersten einfachen und kostenfreien Einstieg in die CO2-Bilanzierung an.

 

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