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Lokale Wirtschaft

Volkswagen-Umfeld bis Südwestfalen: Die Regionen sind die klaren Sieger nach der Krise

Nicht zuletzt die starke Präsenz von Unternehmen aus der Wachstumsregion Südwestfalen, in Verbindung mit namhaften überregionalen Ausstellern, hat das Wachstum bewirkt. Mittlerweile sind Unternehmen aus dem gesamten Bundesgebiet, darunter industrielle Schwergewichte wie ThyssenKrupp, Bilfinger und Philips vertreten, nicht zuletzt aus Eigeninteresse: hochqualifizierter Nachwuchs kommt wohl nirgendwo so geballt zusammen wie in Soest.

Nicht zuletzt die starke Präsenz von Unternehmen aus der Wachstumsregion Südwestfalen, in Verbindung mit namhaften überregionalen Ausstellern, hat das Wachstum bewirkt. Mittlerweile sind Unternehmen aus dem gesamten Bundesgebiet, darunter industrielle Schwergewichte wie ThyssenKrupp, Bilfinger und Philips vertreten, nicht zuletzt aus Eigeninteresse: hochqualifizierter Nachwuchs kommt wohl nirgendwo so geballt zusammen wie in Soest.

Der Wiederaufschwung der deutschen Wirtschaft nach der weltweiten Finanzkrise hat in mancherlei Hinsicht den Charakter einer Flurbereinigung. Die traditionellen Industrien haben sich besonders schnell regeneriert und gerade die peripheren, provinziellen Regionen erlebten eine wesentlich schnellere Erholung als die Börsen- und Finanzzentren, nachdem sie vorher in die Krise viel weniger weit hineingerutscht waren.

Seit auf die Wirtschaftskrise der Wiederaufschwung der deutschen Wirtschaft erfolgte geht es besonders in klassischen Branchen der Industrie wie Maschinen-und Anlagenbau, Elektrotechnik und Mikroelektronik dynamisch nach oben. Die Investitionszurückhaltung während der Krise führte zu einem Auftragsstau, der nun abgearbeitet wird, hinzu kommen die neu akquirierten Projekte. Die Personalentwicklung konnte mit der jähen Wiederbelebung des Geschäfts nicht mithalten. Inzwischen sind technologieintensive Unternehmen geradezu händeringend auf der Suche nach Ingenieursnachwuchs.

Hildegard Eckhardt, Geschäftsführende Gesellschafterin des Braunschweiger Softwarehauses eck*cellent IT GmbH erläutert dieses Problem auf ihre Region bezogen:„Selbst während der Konjunkturkrise war es so, dass wir neue Leute benötigten und auf hochqualifizierten Nachwuchs angewiesen waren. Aufgrund der Dominanz des VW-Konzerns war hier im Braunschweiger Raum die Krise nicht so ausgeprägt, aber an unserem zweiten Standort Dortmund merkte man es schon sehr deutlich. In der Region Dortmund bis runter in Richtung Köln sind unsere Kunden Logistikunternehmen, Medizintechnikanbieter sowie Banken und Versicherungen, bei denen die Krise schon zum Tragen kam.“ 

Südostniedersachsen, als früheres „Zonenrandgebiet“ einstmals eine strukturschwache Region, hat damit gegenüber den alten, mit der Umstrukturierung kämpfenden Industriezentren an Rhein und Ruhr deutlich aufgeholt. Ähnliches gilt auch für Südwestfalen. Wie auch in Südostniedersachsen ist hier eine  Schwerpunktindustrien der Automotive-Bereich, der in Südwestfalen, z.B. in Menden und Siegen, Schwerpunktzentren hat. Insgesamt 25 Prozent der NRW-Umsätze im Automotive-Bereich werden in dieser Region produziert. Auch in den Bereichen Sensorik, Anlagenbau und Lichttechnik ist Südwestfalen führend, wobei hier hauptsächlich mittelständische Unternehmen die Akteure sind. 

 Ingenieurnachwuchs lokal rekrutieren und überregional ergänzen

Der Ingenieursnachwuchs dieser High-Tech-Branchen wird unmittelbar in der Region ausgebildet, u.a. an der Fachhochschule Südwestfalen, auf deren Campus in Soest auch die Vermittlung in neue Jobs stattfindet, dies jedoch – auch – überregional: Der Karrieretag in Soest ist die deutsche Recruitingmesse mit der größten Wachstumsdynamik. Wegen der fokussierten Ausrichtung genau auf die in der Region verwurzelten Technologie-Branchen hat beim Karrieretag der Fachhochschule Südwestfalen auf dem Campus Soest die Ausstellungsfläche rapide zugenommen. 

Gegenüber dem Vorjahr ist dort die Zahl der Aussteller von 104 auf 121 gestiegen. Dabei hatte schon beim Karrieretag 2010 die Ausstellungsfläche gegenüber dem Vorjahr um ein Drittel zugenommen. Nicht zuletzt die starke Präsenz von Unternehmen aus der Wachstumsregion Südwestfalen, in Verbindung mit namhaften überregionalen Ausstellern, hat das Wachstum bewirkt. Mittlerweile sind Unternehmen aus dem gesamten Bundesgebiet, darunter industrielle Schwergewichte wie ThyssenKrupp, Bilfinger und Philips vertreten, nicht zuletzt aus Eigeninteresse: hochqualifizierter Nachwuchs kommt wohl nirgendwo so geballt zusammen wie in Soest. 

 VDI würdigt effektives Bachwuchs-Recreuiting

Dies weiß auch die Politik zu würdigen, und so haben der ehemalige Vizekanzler Franz Müntefering, der SPD-Fraktionsvorsitzende in NRW Norbert Römer, Familienministerin Ursula von der Leyen und – schon zum zweiten Mal – VDI-Präsident Bruno O. Braun die Schirmherrschaft über den diesjährigen Karrieretag am 30. März 2011 übernommen. In einem gemeinsamen Grußwort erklärten Müntefering und Römer am 14. Februar in Soest, dass dieser Karrieretag ein ganz entscheidender Erfolgsfaktor für die Fachhochschule sei, die sich weiterhin auf einem Wachstumskurs befindet und permanent ihr Lehrangebot erweitert. 

 Hierzu erklärt der „Vater“ des Karrieretags, Prof. Dr.-Ing. Reinhard Spörer: „Die viele prominente Unterstützung stärkt die Aktivitäten der Studierenden, die da im „Team Karrieretag“ an ihrer eigenen beruflichen Zukunft bauen. Mit dem enormen Engagement der  gesamten Hochschule, dem großen Interesse der Unternehmen und der Unterstützung aus der Politik im Rücken schauen wir auch dem abzusehenden weiteren Wachstum dieses Karrieretages gelassen entgegen.“ 

Campus Soest: Langfristige Event-Planung mit Unterstützung durch Düsseldorf, Frankfurt und Brüssel 

Und noch vor dem diesjährigen Karrieretag stehen wichtige Eckdaten der Recruiting-Veranstaltung im nächsten Jahr, für den 4. April 2012: Die Schirmherrschaft übernehmen dann Jens Lehmann, Landesvorsitzender der Grünen NRW, und  Eckhard Uhlenberg, Präsident des Landtags NRW. Grußworte werden von  Hannelore Kraft, Ministerpräsidentin NRW, von Dr. Silvana Koch-Mehrin, Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments und von Dr. Thomas Lindner, Präsident des Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbauer VDMA e.V., in Frankfurt beigesteuert. Und unter den Ausstellern hat bereits der Run auf den 5. Karrieretag im Jahr 2012 begonnen: Solche Erfolgsgeschichten werden in der Provinz geschrieben, abseits vom Rampenlicht der Finanzmarktplätze.

www.PREMIUM.Karrieretag-Soest.de 

4. Karrieretag Soest:

Das große Recruiting-Event fürs Engineering: Mit regionaler Verwurzelung und von überregionaler Bedeutung.

121 Aussteller, u.a. aus diesen Städten:

Arnsberg – Berlin – Blomberg – Brilon – Coburg – Detmold – Dortmund – Düsseldorf – Ehningen bei Stuttgart – Eslohe-Kückelheim – Essen – Esslingen – Frankfurt am Main – Fulda – Gütersloh – Hagen – Halver – Hamburg – Hamm – Herne – Herzebrock-Clarholz – Holzminden – Iserlohn – Köln – Lippstadt – Lüdenscheid – Menden – Meschede – Minden – Möhnesee – Mönchengladbach – München – Netphen – Neuenrade – Niestetal – Nürnberg – Oelde – Olpe – Paderborn – Rheda-Wiedenbrück – Rietberg-Varensell – Schalksmühle – Soest – Stuttgart – Sundern – Warstein – Warstein-Belecke – Wenden – Wickede – Wuppertal

 Mittwoch, 30. März 2011, 10 – 16 Uhr, Campus Soest am Lübecker Ring 2

 

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