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Wie Sie bei einem Wasserschaden richtig reagieren

Austretendes Leitungswasser kann eine einzelne Abteilung oder gar den gesamten Betrieb nicht nur kurzfristig stilllegen. Schnelles und richtiges Handeln ist daher wichtig. Zunächst gilt es den Wasseraustritt zu stoppen, anschließend die betroffenen Geschäftsbereiche zu koordinieren und gleichzeitig den Versicherer zu informieren.

Austretendes Leitungswasser kann eine einzelne Abteilung oder gar den gesamten Betrieb nicht nur kurzfristig stilllegen. Schnelles und richtiges Handeln ist daher wichtig. Zunächst gilt es den Wasseraustritt zu stoppen, anschließend die betroffenen Geschäftsbereiche zu koordinieren und gleichzeitig den Versicherer zu informieren.

Oft sind es die kleinen Dinge im Leben, die zu großen Schwierigkeiten führen und daher manchmal auch hohe Kosten nach sich ziehen. Dies trifft auch für den klassischen Rohrbruch bzw. Wasserschaden zu: Sobald Wasser austritt, droht großer Ärger, weshalb andere Dinge erst einmal warten müssen.

Die meisten Personen kennen den Wasserschaden aus dem Wohnbereich. Sollte es zum Wasseraustritt in einer höher gelegenen Wohnung kommen und dieser nicht umgehend gestoppt werden, ist es nur eine Frage der Zeit, bis das Wasser in die eigene Wohnung eindringt. Dort kann es auf Möbel und Böden auftreffen, die womöglich beschädigt werden. Damit dies nicht geschieht, gilt es rasch zu handeln, um große Schäden und hohe Folgekosten zu vermeiden.

Im geschäftlichen Umfeld ist die Situation ähnlich, allerdings drohen deutlich größere Schwierigkeiten. Im Regelfall macht es keinen großen Unterschied, ob Wasser in einen Verkaufsraum, die Entwicklungsabteilung oder den Produktionsbereich gelangt. Sobald dies der Fall ist, müssen die sonst üblichen Abläufe gestoppt werden. Die mit ihnen verbundenen Kosten fallen aber zumeist trotzdem an – und das bei ausbleibender Produktivität.

Vorgehensweise akutem Wasserschaden

Angesichts dieses Risikos ist es wichtig, dass im Verdachtsfall schnell gehandelt wird. Vor allem mittlere und größere Unternehmen verfügen häufig über ein Krisenmanagement. Dementsprechend gibt es Pläne, die in bestimmten Situationen greifen sollen. Es bietet sich an, einen solchen Plan auch für Wasserschäden zu entwickeln. Man stelle sich nur vor, ein Wasserschaden wird von Mitarbeitern zwar früh entdeckt, doch diese reagieren nicht. Dadurch wird der Schaden unnötig vergrößert.

Sobald austretendes Wasser entdeckt wird, gilt es rasch zu handeln. Im ersten Schritt geht es darum, die genau Ursache zu ermitteln und sich dann darum zu bemühen, den Austritt des Wassers abzustellen. Je nach Ursache lässt sich dies selbst erledigen, teilweise kann es aber auch erforderlich sein, externe Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Wer Hilfe benötigt, wendet sich an einen Spezialisten für Sanitärtechnik. Prinzipiell ist es möglich, sich an den Spezialisten zu wenden, der generell für die Durchführung entsprechender Arbeiten im Unternehmen verantwortlich ist. Allerdings handelt es sich um einen Notfall: Sollte dieser Anbieter nicht sofort zur Verfügung stehen, gilt es sich an einen anderen Betrieb zu wenden. Wichtig ist eine schnelle Behebung des Schadens, die Kosten für den Sanitärbetrieb stehen im Regelfall in keinem Verhältnis zu den Kosten, die aufgrund der Verzögerung oder gar der Beschädigung von Maschinen oder Waren entstehen.

Sobald der Wasseraustritt abgestellt ist, gilt es sich einen Überblick über die gegenwärtige Lage zu verschaffen. Mit ein wenig Glück ist kein größerer Schaden entstanden, unter Umständen kann es aber auch erforderlich sein, weitere Maßnahmen zur Schadensbegrenzung zu ergreifen.

Schadensregulierung über den Versicherer

In Anbetracht der hohen Kosten, die aus einem Wasserschaden resultieren können, ist es für Unternehmen wichtig, ausreichend versichert zu sein. Im Wesentlichen wird der Versicherungsschutz aus zwei Gründen benötigt. Zunächst gilt er als empfehlenswert, damit im Ernstfall beschädigte Maschinen oder Waren ersetzt werden. Zum anderen können aus der Beseitigung des eigentlichen Schadens (z.B. durch Trocknungsarbeiten am Mauerwerk) ebenfalls hohe Kosten resultieren, die im Idealfall vom Versicherer übernommen werden. Des Weiteren gilt es auch für Privatleute, ausreichend versichert zu sein, da die Haftpflichtversicherung nur dann bezahlt, wenn der Versicherte tatsächlich den Schaden zu tragen hat.

Leider sind Versicherer für ihre Zurückhaltung bei der Regulierung von Schäden bekannt. Genau deshalb sollte der Versicherer so früh wie möglich informiert werden – je nach Versicherungsvertrag können ohnehin sehr knappe Fristen zur Schadensmeldung gelten. Allerdings ist nicht nur eine rasche Benachrichtigung des Schadens wichtig, außerdem gilt es den Schaden gut zu dokumentieren und ergänzend Maßnahmen zur Vermeidung von Folgeschäden zu ergreifen. Werden offensichtlich drohende Folgeschäden nicht verhindert, kann dies eine drastische Kürzung des Entschädigungsbetrags zur Folge haben.

Je größer der Schaden, desto wichtiger ist es für den Versicherer, einen eigenen Gutachter zu entsenden. Daher dürfen Schäden oder zumindest deren Spuren nicht immer sofort beseitigt werden. Auch aus diesem Grund ist es ratsam, den Versicherer umgehend zu informieren. Mit ihm wird dann am besten direkt besprochen, wie die weitere Verfahrensweise aussieht bzw. ob oder ab welchem Zeitpunkt erste Maßnahmen zur Beseitigung des Schadens ergriffen werden dürfen.

 

Barrakuda

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