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Fachkräfte weiterhin wichtigster Standortfaktor

WFG Hochsauerlandkreis und Kompetenzzentrum Hellweg-Hochsauerland stellen Unternehmensbefragung vor

Hochsauerlandkreis

Hochsauerlandkreis./Meschede. Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Hochsauerlandkreises hat gemeinsam mit den Kommunen im Hochsauerlandkreis im Februar ihre dritte Unternehmensbefragung durchgeführt. Mehr als 600 Unternehmen aus dem produzierenden Gewerbe, dem Dienstleistungssektor und dem Einzelhandel haben Stellung bezogen zu wirtschaftlichen Themen.

Die Teilnehmer vertraten dabei sowohl Ein-Mann-Betriebe als auch Unternehmen mit mehr als 1000 Mitarbeitern.
Die Ergebnisse der Befragung wurden Gründonnerstag durch Mitarbeiter des Kompetenzzentrums Hellweg-Hochsauerland, welche die Umfrage federführend betreut haben im Kreishaus in Meschede vorgestellt.

Unterm Strich lässt sich sagen: Die Unternehmen fühlen sich wohl im Hochsauerlandkreis (92%).
Verlässlich, bodenständig und familiär – so definieren sich die heimischen Unternehmen.
Die aktuellsten Themen für die Unternehmen sind die Verfügbarkeit qualifizierter Arbeitskräfte, die
Wohn- und Lebensqualität und die Breitbandanbindung. Mit der Wohn- und Lebensqualität sind die Unternehmen außerordentlich zufrieden. Die Themen Fachkräfteverfügbarkeit und Breitbandanbindung werden hingegen nicht gut bewertet.

Die Wirtschaftsförderung HSK bietet mit unterschiedlichen Projekten (Kompetenzzentrum Frau & Beruf, Heimvorteil, Landaufschwung) Angebote im Bereich der Fachkräftesicherung an. Das Thema Breitbandanbindung wird vom Hochsauerlandkreis weiter ausgebaut.

Zwei Drittel der befragten Unternehmen planen in den nächsten 2 Jahren neue Mitarbeiter einzustellen und 57% beabsichtigen, auszubilden. Probleme bei der Stellenbesetzung werden von ¾ der Unternehmen angegeben. Vor allem die unzureichende Qualifikation der Bewerber und die fehlende Anzahl an Bewerbern sind aktuelle Schwierigkeiten. „Das bestätigt unsere Erfahrung aus Einzelgesprächen mit den Unternehmen, dass der Fachkräftemangel bei vielen Unternehmen Thema ist“ so Michael Bison, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung HSK. Als besondere Zielgruppe zur Fachkräftesicherung werden die Frauen von den Unternehmen angesehen wohingegen in älteren Beschäftigten und Migranten kein großes Potenzial gesehen wird.

Der Anteil weiblicher Beschäftigter liegt in den heimischen Unternehmen leicht unter dem Bundesdurchschnitt von 45%. Die Unternehmen sind in vielen Bereichen familienfreundlich aufgestellt. Insbesondere die Rücksichtnahme auf Eltern im Hinblick auf Arbeitszeiten und Flexibilität ist sehr ausgeprägt. Die Angebote für pflegende Angehörige sind noch ausbaufähig. Es zeigen sich große Unterschiede zwischen den Unternehmensgrößen – die familienfreundlichen Angebote steigen potenziell mit der Größe der Unternehmen.

Katja Cramer, Leiterin des Kompetenzzentrums Frau & Beruf stellt fest: „Frauen stellen eine wichtige Zielgruppe zur Fachkräftesicherung dar. Die Unternehmen müssen ihre Angebote an den Bedürfnissen der Frauen und Familien ausrichten, um wettbewerbsfähig zu sein. Dabei werden wir die Betriebe im HSK unterstützen.“

Die Ergebnisse können unter www.wfg-hsk.de eingesehen werden.

 

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