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Startschuss CSR-Kompetenzzentrum Ruhr

Ansprechpartner für Unternehmen, die Verantwortung übernehmen wollen

Ennepe-Ruhr-Kreis

Ennepe-Ruhr-Kreis. Unternehmen, die freiwillig mehr gesellschaftliche Verantwortung übernehmen möchten, haben in der Region zukünftig einen neuen Ansprechpartner. Sie können sich an das CSR-Kompetenzzentrum Ruhr wenden. Ansprechpartner für Firmen aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis ist Dr. Dirk Drenk von der Wirtschaftsförderungsagentur Ennepe-Ruhr.

„CSR“ steht für Corporate Social Responsibility. Das Kompetenzzentrum Ruhr soll Unternehmen ermutigen, langfristig ein Konzept zu ökonomischen, ökologischen und sozialen Fragen einzuführen und innovative Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle zu entwickeln.

Bestandteile können beispielsweise sein: Die Übernahme von Verantwortung für Lieferketten, betriebliches Gesundheitsmanagement und der Einsatz gegen soziale Ungerechtigkeit und für einen schonenden Umgang mit Umwelt, Klima und Ressourcen. Ebenfalls geübte Praxis in „CSR” Unternehmen: Die Mitarbeiter helfen Jugendlichen bei Bewerbungen, unterstützen Obdachlose oder zeigen Kindern, wie gesunde Ernährung aussehen kann.

„Das CSR-Kompetenzzentrum Ruhr ist nrw-weit erst das siebte, das an den Start geht. Erfreulicherweise war unsere Bewerbung auf den Aufruf des Landes erfolgreich. Das Zentrum wird eine wichtige Rolle spielen, sensibilisiert kleine und mittlere Betriebe für verantwortliche Unternehmensführung und liefert ihnen durch praxisnahe und branchenspezifische Veranstaltungen Informationen sowie Qualifizierungs- und Beratungsangebote mit hohem Praxisbezug“, zeigt sich Landrat Olaf Schade stellvertretend für alle Beteiligten zufrieden.

Projektträger sind neben der EN-Agentur die Wirtschaftsförderung Dortmund, das Centrum für bürgerschaftliches Engagement in Mülheim an der Ruhr und das bundesweite UPJ-Netzwerk für Corporate Citizenship und CSR mit Sitz in Berlin. Sie profitieren von Fördergeldern des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, die aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung fließen. Insgesamt stehen bis Ende 2020 rund 500.000 Euro für die Aktivitäten des Kompetenzzentrums Ruhr bereit.

Am Dienstag, 10, April, steht im Rathaus der Stadt Dortmund die Auftaktveranstaltung auf dem Programm. Dort informieren die Beteiligten über Corporate Social Responsibility und die Angebote des Kompetenzzentrums.

Ein Startschuss, auf den auch zahlreiche Organisationen und Unternehmen im Ennepe-Ruhr-Kreis gewartet haben. Sie sehen von ihnen freiwillig übernommene gesellschaftliche Verantwortung als Beitrag für eine nachhaltige Entwicklung.

So wie Stephan Kohorst, Geschäftsführender Gesellschafter bei Dr. Ausbüttel & Co in Witten: „Die vielfältige aktive Beteiligung unserer Mitarbeiter an sozialen Projekten vor Ort und die Förderung von lokalen und internationalen Hilfsprojekten durch Wissen, Vernetzungen und Geld verleiht unserer Arbeit zusätzlichen Sinn. Oft bekommt man so mehr zurück, als man gegeben hat. Auf diese Weise positive Wirkungen entfalten zu können, ist wesentlicher Antrieb für unsere Entwicklung.“

In Witten soll der Bereich Heven-Ost/Crengeldanz zudem zum „Modellstadtteil“ werden. Ein Aspekt, den Bürgermeisterin Sonja Leidemann begrüßt: „Schön, dass wir mit Hilfe des Kompetenzzentrums das Engagement der Unternehmen in diesem und für diesen Stadtteil beispielhaft stärken können. Es wird erkennbar werden: Corporate Social Responsibility bedeutet viel mehr, als bei passenden Gelegenheiten etwas für einen guten Zweck zu spenden.“

Wie alle – Unternehmen und Bürger – davon profitieren sollten, zeigt ein mögliches Beispiel: Die Firmen könnten den Schülern aus dem oben genannten Bereich gezielt Praktikumsplätze anbieten. Diese machen so den ersten Schritt ins Berufsleben und die Unternehmen können sie als Fachkräfte für morgen begeistern.

Ansprechpartner für Unternehmen aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis

Wirtschaftsförderungsagentur Ennepe-Ruhr, Dr. Dirk Drenk, Tel.: 0324/5648 18, Email [email protected]

Stichwort Projektverbund CSR-Kompetenzzentrum Ruhr

Unternehmen bei der systematischen Einführung und Umsetzung von Corporate Social Responsibility zu unterstützen, ist das Ziel des CSR-Kompetenzzentrums Ruhr. Zur Umsetzung des Projekts bis Ende 2020 haben sich die Wirtschaftsförderung Dortmund, die Wirtschaftsförderungsagentur Ennepe-Ruhr, das Centrum für bürgerschaftliches Engagement (CBE) in Mülheim an der Ruhr und das bundesweite UPJ-Netzwerk für Corporate Citizenship und CSR (Berlin) zu einem Projektverbund zusammengeschlossen. Gefördert wird CSR Ruhr aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

 

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