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Strategien gegen Hitze im Büro

Nach dem Jahrhundertsommer 2018 mit monatelangem Sonnenschein und vielen Tagen mit Temperaturen über 30 Grad, erwarten Experten auch in diesem Jahr ausgedehnte Hitzeperioden.

pixabay.com � geralt (CC0 Public Domain)

Der Klimawandel erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass die Quecksilbersäule während der Sommermonate regelmäßig die 25 Grad-Grenze überschreitet. Da hierzulande viele Büros nicht klimatisiert sind, führt dies zu einer Beeinträchtigung der Arbeitsbedingungen. Doch zum Glück können Arbeitgeber und Arbeitnehmer verschiedene Maßnahmen ergreifen, um für wirksame Abkühlung zu sorgen. Tipps, von der richtigen Bekleidung über das Aufstellen von Ventilatoren bis hin zur Auswahl geeigneter Getränke und Snacks erleichtern es Angestellten, Bürotage bei Sommerhitze zu überstehen und ihr übliches Leistungsniveau aufrecht zu halten.

Die arbeitsrechtlichen Bestimmungen zum Hitzeschutz

Viele Beschäftigte wünschen sich dieser Tage, wieder zur Schule zu gehen: Schüler bekommen schließlich in vielen Bundesländern hitzefrei, sobald die Morgentemperatur über 25 Grad liegt. Die Vorschriften für Arbeitnehmer können da leider nicht mithalten. Die einschlägigen Regelungen des Arbeitsschutzgesetzes schreiben vor, dass am Arbeitsplatz eine gesundheitlich zuträgliche Raumtemperatur herrschen sollte. Laut der dieses Gesetz ergänzenden Arbeitsstättenregelung sind bei einer Innentemperatur von mehr als 26 Grad Schutzmaßnahmen vor Sonneneinstrahlung durch Fenster, Oberlichter und ähnliche Bauelemente zu ergreifen. Dementsprechend muss der Arbeitgeber Jalousien, Markisen und Rollos schließen. Außerdem soll der Chef die Bekleidungsregeln lockern (kein Sakko- oder Krawatten-Zwang für Herren) und kostenloses Trinkwasser zur Verfügung stellen. Bei Temperaturen von über 30 Grad ist er zur Durchführung dieser Hitzeabwehrmaßnahmen verpflichtet. Falls in Büroräumen Temperaturen von 35 Grad und mehr entstehen, ist die Beschäftigung von Arbeitnehmern generell untersagt. Ausnahmen sind nur bei entsprechenden Gegenmaßnahmen, wie beispielsweise Hitzeschutzkleidung, zulässig.

Die besten Tipps gegen Hitze im Büro

Der Einbau einer Klimaanlage ist kostspielig, das Gleiche gilt für deren Betrieb. Neben dem hohen Stromverbrauch stellen auch die in diese Anlagen verwendeten Kühlmittel eine erhebliche Belastung von Umwelt und Klima dar. Ventilatoren sind in dieser Hinsicht eine gute Alternative. Ihre Anschaffungskosten bleiben in einem überschaubaren Rahmen. Außerdem lassen sich die Geräte im Gegensatz zu Klimaanlage individuell nutzen – mit Hilfe von Stand- oder Tischventilatoren kann jeder Kollege sein eigenes Wohlfühlklima schaffen. Heute sind leistungsstarke Ventilatoren für den gewerblichen Einsatz verfügbar, die über zahlreiche praktische Ausstattungsmerkmale verfügen. Standgeräte besitzen ein stabiles Gestell und sind individuell höhenverstellbar. Außerdem können Nutzer den Neigungswinkel der Rotoren beliebig einstellen. Viele Modelle lassen sich mit einer Fernbedienung steuern. Hochwertige Ventilatoren arbeiten ausgesprochen leise, sodass es zu keiner nennenswerten Geräuschbelastung kommt. Idealerweise sind Ventilatoren beziehungsweise die Klimaanlage so einzustellen, dass die Differenz zwischen Inne- und Außentemperatur nicht mehr als sechs Grad beträgt. Bei einem zu großen Temperaturunterschied erhöht sich das Erkältungsrisiko. Sollte es also mal wieder zu heiß im Büro werden, dann helfen die Ventilatoren von Gaerner.

Alle Beschäftigten mit flexibler Arbeitszeit haben die Möglichkeit, früher ins Büro zu kommen, wenn es noch angenehm kühl ist. Vielleicht besteht die Gelegenheit, angesammelte Überstunden während der Hundstage abzubummeln – entweder in Form einer Verkürzung der Arbeitstage oder als Urlaubstage, um das herrliche Sommerwetter zu genießen. Auch das Homeoffice kommt in vielen Fällen in Frage, um in angenehm kühler Umgebung zu arbeiten.

Weitere Maßnahmen für ein erträgliches Raumklima im Büro bei hohen Temperaturen
Alle elektrischen Geräte produzieren Abwärme. Aus diesem Grund sollten sämtliche Drucker, Kopierer, PCs und andere Bürogeräte konsequent abgeschaltet werden, sobald sie nicht benötigt werden. Übrigens erweist es sich als sinnvoll, in nicht klimatisierten Büroräumen Ventilatoren neben hochwertigen Elektrogroßgeräten aufzustellen, um deren Überhitzen zu verhindern.

Arbeitnehmer sollten an heißen Tagen leichte Kleidung aus Naturmaterialien tragen. Damen sind dabei mit Hosen besser bedient als mit Röcken oder Kleidern, da die Etikette hier auch bei Hitze das Tragen von Nylonstrumpfhosen vorschreibt. Aufgrund des verstärkten Schwitzens sollten Mitarbeiter mehr trinken als sonst, dabei sind Getränke mit Zimmertemperatur vorzuziehen. Eiskaltes Mineralwasser oder Softdrinks erzeugen als Gegenreaktion des Körpers einen Temperaturanstieg. Auf schweres, kalorienreiches Essen sollten Angestellte während der heißesten Tage des Jahres besser verzichten. Salate, belegte Brote, Obst und Rohkost sind leicht verdaulich und belasten den Organismus nicht. Das gelegentliche Befeuchten der Arme oder des Nackens mit einem nassen Tuch oder einer Sprühflasche bringt schnelle Abkühlung.

 

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