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Peinliche Auszeichnung für AIDA und TUI Cruises

Es gibt Pokale und Trophäen, die niemand haben will. So steht die „Goldene Himbeere“, gedacht als Parodie auf die Hollywood-Oscars, für den schlechtesten Film des Jahres. In edlem Gold kommt auch der Windbeutel daher, den Foodwatch alljährlich für die dreisteste Werbelüge vergibt.

Es gibt Pokale und Trophäen, die niemand haben will. So steht die „Goldene Himbeere“, gedacht als Parodie auf die Hollywood-Oscars, für den schlechtesten Film des Jahres. In edlem Gold kommt auch der Windbeutel daher, den Foodwatch alljährlich für die dreisteste Werbelüge vergibt.

Der Naturschutzbund NABU ist in Deutschland zuständig für den peinlichsten Umweltpreis. Er vergibt dafür den Dinosaurier, in diesem Jahr an die Kreuzfahrtunternehmen AIDA und TUI Cruises. „Ihre angeblich ‚Weißen Flotten‘ sind in Wahrheit dreckige Rußschleudern, denn die Kreuzfahrtschiffe fahren auf hoher See immer noch mit giftigem Schweröl“, erklärt NABU-Präsident Olaf Tschimpke.

Starker Tobak, den Tschimpke mit einem heftigen Vergleich Würze verleiht. Denn ein einziger Ozeanriese stößt auf einer Kreuzfahrt so viele Schadstoffe aus wie fünf Millionen Pkw auf der gleichen Strecke. Michael Thamm, Präsident AIDA Cruises, und Richard J. Vogel, Vorsitzender TUI Cruises, mussten sich die klaren Worte von des NABU-Präsidenten nicht anhören. Denn sie blieben der Preisverleihung erwartungsgemäß fern.

„Sie sind die Speerspitze der überaus lukrativen deutschen Kreuzschifffahrt. Sie dekorieren ihre Schiffe mit schönen Schlagworten wie Wohlfühlen, Fahrtwind und Seeluft – aber aus den Schornsteinen ihrer Luxusliner kommen enorme Mengen giftiger Schadstoffe. Von wegen Seeluft und Traumschiff! Für Küsten- und Hafenbewohner und die Umwelt sind sie der reinste Albtraum.“

Dabei wären Verbesserungen auf einfache Art und Weise umsetzbar. Vom Schweröl auf schwefelarmes Schiffsdiesel umsteigen, dazu die Durchschnittsgeschwindigkeit um ein paar Knoten drosseln – so könnten Schwefeldioxid und Feinstaub um bis zu 90 Prozent reduziert werden. Um immerhin noch 40 Prozent ginge der Ausstoß von klimaschädlichen Rußpartikeln zurück.

Der NABU kann sich auf etliche Studien zum Thema berufen. Den Veranstaltern von Kreuzfahrten und den Reedereien wirft man vor: „Das schlechte Gewissen der Reedereien wird in ihren Verkaufsbroschüren wegretuschiert, der Kunde soll die Abgasfahne, die aus den gigantischen Schornsteinen aufsteigt, nicht sehen.“ Zum Jahresausklang zur Beruhigung: Am Nordpol grüßen immer noch richtig weiße Eisbären die Kreuzfahrer, sie sind noch nicht zu Schwarzbären mutiert.

 

FN

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