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Verhandlungen zu Freihandelsabkommen laufen

Ein Freihandelsabkommen mit den USA würde mehr Export und mehr Jobs für Deutschland bedeuten, behauptet eine Studie. Sollten die Pläne eine Freihandelszone zwischen den USA und der EU zu schaffen, zur Verwirklichung kommen, dann wäre dies die größte Freihandelszone weltweit – mit 800 Millionen Einwohnern. Derzeit laufen Verhandlungen genau darüber und bei der Bertelsmann-Stiftung sieht man darin nur Vorteile.

Ein Freihandelsabkommen mit den USA würde mehr Export und mehr Jobs für Deutschland bedeuten, behauptet eine Studie. Sollten die Pläne eine Freihandelszone zwischen den USA und der EU zu schaffen, zur Verwirklichung kommen, dann wäre dies die größte Freihandelszone weltweit – mit 800 Millionen Einwohnern. Derzeit laufen Verhandlungen genau darüber und bei der Bertelsmann-Stiftung sieht man darin nur Vorteile.

Ifo-Studie prognostiziert 160.000 Jobs

Von der Bertelsmann-Stiftung wurde eine Studie in Auftrag gegeben, die die Folgen einer solchen Freihandelszone untersuchen sollte. Diese Ifo-Studie kam zu dem Ergebnis, dass in Deutschland in etwa 160.000 neue Arbeitsplätze entstehen würden, käme es zu dem Abkommen. Man sieht dabei Großkonzerne und den Mittelstand als Gewinner eines Abkommens. Die Einkommen würden laut Ifo-Prognose steigen.

Man geht außerdem davon aus, dass Branchen, die vom Export leben, daraus Vorteile ziehen würden. Das betrifft vor allem die Lebensmittelindustrie, Metallindustrie, Landwirtschaft, Fischereiwirtschaft und Forstwirtschaft. Die Bundesländer Bayern, Baden-Württemberg und Bordrhein-Westfalen stünden demnach am besten da.

Verhandlungen in Brüssel am Montag

Momentan ist ein mögliches Freihandelsabkommen noch in der frühestens Diskussionsphase. In Brüssel werden am Montag wieder Verhandlungen stattfinden. Bis Januar 2014 möchten die Unterhändler zumindest Einigkeit über grundsätzliche Fragen wie wirtschaftliche Regulierungen, erlangt haben.

Ein mögliches Hemmnis könnte hier allerdings der NSA-Skandal sein, da der amerikanische Staat dabei EU-Einrichtungen und vermutlich auch deutsche Unternehmen bespitzelte. Bevor eine Freihandelszone in Erwägung gezogen werden kann, muss zunächst Klarheit darüber geschaffen werden, ob wirtschaftliche Daten abgehört wurden. Eine Vertrauensbasis für eine weitere Wirtschaftskooperation wäre das jedenfalls nicht. Zuletzt wollte man die Verhandlungen deswegen auch aussetzen.

 

Christian Weis

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