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Der Weihnachtsmann kauft online ein – GfK analysiert Weihnachtsgeschäft 2011

Bücher, Kleidung und Spielwaren sind die Renner unter den Weihnachtsgeschenken. Rund 92 Prozent der Deutschen planen, für durchschnittlich 241 Euro Weihnachtsgeschenke zu kaufen. Dies entspricht knapp dem Niveau des Vorjahres. Laut einer aktuellen Studie der GfK kann der Handel mit einem Umsatzvolumen von 13,7 Milliarden Euro für Weihnachtsgeschenke rechnen. Deutlich häufiger als noch im vergangenen Jahr wollen die Bundesbürger im Internet bestellen.

Bücher, Kleidung und Spielwaren sind die Renner unter den Weihnachtsgeschenken. Rund 92 Prozent der Deutschen planen, für durchschnittlich 241 Euro Weihnachtsgeschenke zu kaufen. Dies entspricht knapp dem Niveau des Vorjahres. Laut einer aktuellen Studie der GfK kann der Handel mit einem Umsatzvolumen von 13,7 Milliarden Euro für Weihnachtsgeschenke rechnen. Deutlich häufiger als noch im vergangenen Jahr wollen die Bundesbürger im Internet bestellen.

Der Gabentisch wird auch dieses Jahr reichlich gedeckt sein. Mit durchschnittlich 241 Euro liegt das Budget für Weihnachtsgeschenke nur 4 Euro unter dem des Vorjahres. Hieraus resultiert ein Umsatzvolumen von 13,7 Milliarden Euro für den Handel, was einem Minus von 2 Prozent entspricht. Dies wird teilweise kompensiert durch eine Zunahme bei den Bargeldgeschenken. Rund 2,1 Milliarden Euro – und damit 4 Prozent mehr als im letzten Jahr – werden als Schein oder Überweisung bei den Beschenkten ankommen. Ein Großteil dieser Summe dürfte in den Tagen nach dem Fest in die Kassen der Händler fließen.

Das Weihnachtsbudget zeigt erwartungsgemäß deutliche Unterschiede je nach Alter und Einkommen. Während junge Menschen zwischen 14 und 24 Jahren durchschnittlich 121 Euro für Geschenke einplanen, steigt die Summe mit zunehmendem Alter bis auf 303 Euro bei den 55- bis 64-Jährigen. Speziell diese Altersgruppe will im Vergleich zum Vorjahr am deutlichsten sparen und durchschnittlich 30 Euro weniger ausgeben. Menschen mit einem Haushaltseinkommen unter 1.500 Euro beabsichtigen, im Schnitt 155 Euro in Geschenke zu investieren und damit sogar 9 Euro mehr als im letzten Jahr. Bei den Einkommensklassen über 3.500 Euro sinkt das geplante Budget hingegen von 366 auf 344 Euro. Unterschiede zeigen sich auch zwischen Ost- und Westdeutschland. Während in den alten Bundesländern im Schnitt 247 Euro ausgegeben werden sollen, liegt der Betrag in den neuen Bundesländern bei 219 Euro.

Bücher, Kleidung und Spielwaren sind beliebteste Geschenke

Auch in diesem Jahr werden Christkind und Weihnachtsmann am häufigsten Bücher verteilen. Rund 37 Prozent der Deutschen möchten zum Fest Lesestoff verschenken. Das sind 3 Prozentpunkte weniger als im vergangenen Jahr. Durchschnittlich werden sie dafür 37 Euro und damit 1 Euro weniger ausgeben. Laut Berechnungen der GfK entspricht dies einem Umsatzvolumen von 954 Millionen Euro. Bücher zu verschenken ist bei allen Altersklassen gleich beliebt, Frauen greifen allerdings häufiger zu als Männer.

Den zweiten Rang der am häufigsten gekauften Geschenke belegen Kleidung und Accessoires. Bei etwas mehr als einem Drittel (35 Prozent) der Deutschen stehen sie auf der Einkaufsliste. Der Handel kann hier mit einem Volumen von rund 1,64 Milliarden Euro rechnen. Das sind etwa 10 Millionen Euro weniger als im letzen Jahr, da im Durchschnitt 69 Euro für Kleidung und Accessoires eingeplant werden. Im vergangenen Jahr waren es 77 Euro. Je höher das Einkommen, umso häufiger sollen Bekleidung und Accessoires unter dem Weihnachtsbaum liegen. Auch das Geschlecht hat einen deutlichen Einfluss: Während 40 Prozent der Frauen Modeartikel kaufen, greifen bei den Männern nur 27 Prozent zu.

Auf dem dritten Platz liegen knapp dahinter die Spielwaren, die von 34 Prozent der Deutschen verschenkt werden. Die 25- bis 34-Jährigen sind hier die größte Käufergruppe; mehr als die Hälfte dieser Gruppe wird zu Weihnachten Spielzeug unter den Baum legen. Die durchschnittlichen Ausgaben belaufen sich dabei auf 74 Euro nach 70 Euro im vergangenen Jahr. Das bedeutet ein Umsatzpotenzial von rund 1,76 Milliarden Euro. Die Händler können daher mit einem Zuwachs von rund 20 Millionen Euro im Vergleich zum letzten Jahr rechnen. 

Studie:
Die Studie „Weihnachtsgeschenke 2011“ basiert auf einer repräsentativen Befragung von 3.558 Personen im Alter von 14 bis 65 Jahren im Individualpanel der GfK. Die Umfrage wurde vom 26. Oktober bis 6. November 2011 durchgeführt.

Quelle: GfK

 

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