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Holztbrinck könnte Weltbild kaufen

Im Rennen um den Kauf der insolventen Buchhandelskette Weltbild ist nun ein neuer Kaufinteressent aufgetaucht. Wie es heißt, gehöre die Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck bereits zur engeren Interessengruppe. Dagegen sollen Bastei Lübbe und Thalia sich aus den Verhandlungen zurückgezogen haben.

Im Rennen um den Kauf der insolventen Buchhandelskette Weltbild ist nun ein neuer Kaufinteressent aufgetaucht. Wie es heißt, gehöre die Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck bereits zur engeren Interessengruppe. Dagegen sollen Bastei Lübbe und Thalia sich aus den Verhandlungen zurückgezogen haben.

Vorabbericht des Manager Magazins noch nicht bestätigt

Unter Berufung auf Finanzkreise berichtet das „Manager Magazin“, dass die Stuttgarter Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck nun zum engsten Interessenkreis für den insolventen Weltbildverlag gehöre. Die Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck umfasst unter anderem die Verlage Rowohlt, Droemer, Knaur und S. Fischer und die Self-Publishing-Seiten epubli und Neobooks sowie das Buchforum Lovelybooks.

Weder der Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz noch die Verlagsgruppe Holtzbrinck waren bisher bereit zu dem Bericht Stellung zu nehmen. Geiwitz führt derzeit Verhandlungen mit nur noch wenigen Interessenten, darunter auch einige Finanzinvestoren. In der Branche wird mit einem Kaufpreis von 50 bis 70 Millionen Euro gerechnet. Es wird erwartet, dass die Verhandlungen sich ihrem Ende entgegenneigen, da Geiwitz am Donnerstag die Mitarbeiter von Weltbild über das weitere Schicksal ihres Arbeitgebers informieren will.

Keine Zerschlagung von Weltbild geplant

Weltbild musste im Januar Insolvenz anmelden. Insolvenzverwalter Geiwitz setzt nun darauf Weltbild nicht zu zerschlagen, sondern an allen drei Geschäftszweigen festzuhalten. Weltbild agiert sowohl im Onlinehandel als auch im Kataloggeschäft und unterhält Filialen. Thalia sei dem Bericht zufolge lediglich am Onlinegeschäft und wenigen Filialen interessiert gewesen, Bastei Lübbe habe es nur auf Anteile im Onlinegeschäft abgesehen. Beide Verlage sind nun nicht mehr im Rennen und haben sich zurückgezogen. Allerdings würde auch Holtzbrinck mit dem Filialnetz von Weltbild wohl keine große Freude haben und bewies auch in den letzten Jahren nicht immer großes Können bei Übernahmen.

 

Christian Weis

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