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Wissensplattform will mit technischen Neuerungen gegen Autorenschwund vorgehen

Immer weniger Autoren wollen für die kostenlose Online-Enzyklopädie Wikipedia arbeiten. Um dieser Entwicklung entgegenzusteuern, will die Plattform neue Technologien implementieren. Für die neue Technik lässt der Trägerverein, die Wikipedia Foundation, sogar einiges an Geld locker.

Immer weniger Autoren wollen für die kostenlose Online-Enzyklopädie Wikipedia arbeiten. Um dieser Entwicklung entgegenzusteuern, will die Plattform neue Technologien implementieren. Für die neue Technik lässt der Trägerverein, die Wikipedia Foundation, sogar einiges an Geld locker.

Die Zahlen der aktiven Nutzer auf Wikipedia sind beeindruckend. Die unterschiedlichen Projekte hatten im Monat Mai rund 18 Milliarden Seitenaufrufe, fast 500 Millionen Nutzer schauten sich die Seiten an. Auf der anderen Seite schwindet die Zahl der aktiven Autoren. In Deutschland sind es nur knapp 5.000 Autoren, die ihr Fachwissen mit den Wikipedia-Nutzern teilen. Weltweit sank die Zahl auf 85.000. Eine weitere Zahl: Über 22 Millionen Artikel müssen aktualisiert, mit multimedialen Inhalten angereichert und vor Missbrauch geschützt werden. Die Themenvielfalt verlangt darüber hinaus ständig nach neuen Artikeln. Eigentlich hatte sich das Team rund um den Gründer Jimmy Wales zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2015 200.000 Stamm-Autoren zu verpflichten. Das erscheint angesichts der aktuellen Zahlen kaum realisierbar.

Wikipedia kämpft an mehreren Fronten

Die Online-Enzyklopädie hat mit mehreren Problemen zu kämpfen. Die Formatierung für das Einstellen neuer Artikel schreckt Nutzer ab, die gern ihr Wissen teilen wollen, sich aber mit den technischen Details zu wenig auskennen. Die Benutzeroberfläche muss also intuitiver werden und einfacher zu bedienen sein. Die Stiftung hinter der Plattform arbeitet aus diesem Grund an einem Editor, der sich kaum bis gar nicht von der bekannten Textverarbeitung unterscheidet – ganz nach dem WYSIWYG-Prinzip (What You See Is What You Get). Für die Veröffentlichung des neuen Editors müssen wir allerdings viel Wartezeit einplanen.

Ein zweites Problem ist der Mangel an vielfältigen Meinungen. Statistiken zufolge sind 90 Prozent der Autoren männlich. Auch Mitarbeiter der südlichen Erdhalbkugel sind deutlich unterrepräsentiert. Mithilfe einiger Aktionen wie beispielsweise Schulungen für vornehmlich Frauen und einen kostenlosen Zugang über das Handy für Bewohner von Entwicklungs- und Schwellenländern soll dieses Problem langfristig gelöst werden. Schließlich muss Wikipedia langsam in der Post-PC-Ära ankommen. Ein Großteil der Wikipedia-Nutzer greift eher vom Smartphone oder Tablet-PC auf die Seite zu. Hier sind noch Verbesserungen notwendig, nicht nur für die Leser, sondern auch für die Autoren, die vom Handy aus Bilder und Texte hochladen wollen.

Für diese Verbesserungen stockt die Stiftung kräftig auf. Die Ausgaben verdoppeln sich fast von rund 27 auf 42 Millionen US-Dollar und die Mitarbeiterzahl wächst von 119 auf 174 Mitarbeiter. Auf der anderen Seite müssen nun aber auch die Einnahmen um ein Drittel, auf 46 Millionen Dollar gesteigert werden.

 

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