Tatsächlich arbeiten auch noch in der heutigen Zeit viele Unternehmen mit einem realen Buch, in dem sämtliche Informationen zu den ausstehenden Aufträgen zusammengetragen werden – von der Art des Auftrags bis hin zum Liefertermin. Dieser Begriff wird jedoch häufig auch verwendet, um den aktuellen Zustand einer Firma zu beschreiben. Spricht man von einem vollen Auftragsbuch, ist davon auszugehen, dass ein besagtes Unternehmen wächst. Ein leeres Auftragsbuch hingegen weist auf eine negative Tendenz oder sogar auf eine bevorstehende Insolvenz hin.
WirtschaftslexikonFür viele Bergbauernhöfe in den Alpen stellt sich dieselbe unternehmerische Frage: Wie lässt sich neben der klassischen Landwirtschaft ein zweites, tragfähiges Standbein aufbauen? Im Berchtesgadener Land lautet eine der Antworten: Almwirtschaft mit eigener Verarbeitung und Direktvermarktung. Die Mordaualm im Lattengebirge zeigt, wie aus traditioneller Sommerbewirtschaftung, Bio-Zertifizierung und hofeigener Küche ein eigenständiges Angebot für Ausflügler entstehen kann. Für Regionen, in denen Tourismus und Landwirtschaft seit jeher nebeneinander existieren, ist das ein naheliegender Weg aber keiner, der sich von selbst ergibt. Für Unternehmer und Selbstständige ist der Betrieb damit mehr als ein Wanderziel: Er ist ein anschauliches Beispiel dafür, wie ein kleiner Familienbetrieb über eine klar definierte Nische wirtschaftlich besteht. Bergbauernhöfe und die Suche nach einem zweiten Standbein
BusinessEin Bad, das jeden Morgen Freude macht. Ein Kachelofen, der an kalten Abenden Wärme und Geborgenheit schenkt. Für viele Hausbesitzer und Bauherren im Grenzgebiet zwischen Bayern und Tirol gehören diese beiden Wünsche eng zusammen und in Oberaudorf liegen sie tatsächlich in einer Hand. Der Fliesenleger- und Ofenbaubetrieb von Martin Maier verbindet zwei Gewerke, für die Bauherren sonst getrennte Firmen, Absprachen und Zeitpläne organisieren müssen. Ein Porträt über einen Familienbetrieb, der zeigt, wie Generationenwissen und moderne Planungstechnik zusammenpassen. Ein Familienbetrieb mit zwei Handwerksfeldern Wer ein Bad saniert oder einen neuen Ofen einbauen lässt, kennt das Problem: Je mehr Gewerke an einem Projekt beteiligt sind, desto größer wird der Abstimmungsaufwand. Termine kollidieren, Zuständigkeiten verschwimmen, und am Ende wartet der Bauherr. In Oberaudorf, zwischen den Alpen und dem Inntal gelegen, hat sich ein Handwerksbetrieb bewusst anders aufgestellt. Das Unternehmen von Martin Maier deckt zwei Kernbereiche des Wohnens ab: die Gestaltung von Bädern und Böden mit Fliesen und Naturstein sowie den Ofenbau von Rosenheim bis Kufstein.
Expertentalkbusiness-on.de: Sprachkompetenz ist im Mittelstand längst ein Produktivitätsfaktor. Wir haben mit der Geschäftsführung der Eifert. Sprachen. Seminare. Coaching. Verwaltungs GmbH, Wolfgang Eifert und Jan Ach, darüber gesprochen, wie sich Firmentrainings verändern, wo KI wirklich hilft und woran gute Kurse erkennbar sind. Herr Eifert, Sprachtraining klingt nach einem klassischen Weiterbildungsthema. Warum bekommen Sie derzeit mehr Anfragen aus Unternehmen? Wolfgang Eifert: Weil Sprache im Arbeitsalltag konkreter wird. Ein Vertriebsteam, das mit Kunden in Italien verhandelt, ein Pflegedienst, der internationale Fachkräfte einstellt, oder eine Kanzlei, die englischsprachige Mandate übernimmt: In all diesen Fällen entscheidet das Sprachniveau darüber, wie schnell jemand produktiv wird. Unsere Ansprechpartner in HR und Fachabteilungen wollen keine reinen Vokabeltrainings mehr buchen, sondern nachvollziehbare Fortschritte für definierte Aufgaben.
