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business-on.de Redaktion
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21. August 2020

Kunden nicht nur zählen und lenken, sondern involvieren

„Einkaufen muss ein positives Erlebnis bleiben – in Corona-Zeiten mehr denn je“, erklärt Matthias Hofmann, DACH-Manager beim Weltmarktführer für Digital Signage und digitales Kundenbeziehungsmanagement Scala. Statt des Security-Mannes am Eingang und analogen Warnhinweisen, könnten das Mobiltelefon der Kunden und intelligente 3D-Kameras die Aufgabe übernehmen – und dem Kunden ein angenehmes Shoppinggefühl vermitteln. „Wer entsprechend seiner Interessen informiert und geführt wird, wertvolle Zusatzinformationen bekommt und sogar unterhalten wird, statt irgendwelchen Pfeilen zu folgen, wird nicht nur die Maßnahmen mehr akzeptieren, sondern auch mehr kaufen. Handel und Hersteller müssen lernen, individueller, zielgerichteter und produktspezifischer mit dem Kunden zu kommunizieren. Das ist letztlich auch das, was Amazon und Co. stark macht. Sie kennen ihren Kunden schlicht besser und können ihm so maßgeschneiderte Lösungen und Produkte anbieten“, macht Hofmann deutlich. Wissen über das, was der Kunde wünscht, bereitgestellt just in time am Point of Sale und auf dem Smartphone – digitale Lösungen machen genau das möglich.

Für den Handel bieten neue digitale Technologien zudem weitere Vorteile. So ist es möglich zu erfassen, wie sich der Kunde im Markt verhält, was er sucht, wo er sich aufhält und wohin er wahrscheinlich gleich gehen wird. Diese Daten ermöglichen es, ihm gezielte Produktinformationen zuzuspielen und ihm das Einkaufen zu erleichtern sowie persönliche Beratung zu ermöglichen. Der Erlebnischarakter wird spürbar und als individueller Service erlebt. Es findet eine Interaktion zwischen dem einzelnen Kunden, dem Markt und den Produkten statt. „Alle diese Vorteile lassen sich datenschutzkonform und nach höchsten Standards umsetzen und mit den Corona-Auflagen verbinden“, erklärt der Scala-Manager. So werde es möglich, die Auflagen in Kundenservice umzuwandeln. Für den Handel sei diese Technologie überaus effektiv, denn die Technologie sei auch nach Corona einsetzbar, weit über die momentane Situation hinaus. Und das Personal könne viel besser im Rahmen der Beratung, im Dienst des Kunden eingesetzt werden, statt zählend am Eingang zu stehen. Digitale Marketinglösungen seien technologisch, ökonomisch und in Bezug auf die Kundenbindung nachhaltiger.

Es lohne sich für den Handel neu zu denken, statt nur kurzfristig Vorgaben zu erfüllen. Themen wie Augmented Reality, Virtual Reality, 3D-Technik, Social Media, Apps und Tracking seien auf dem Vormarsch und werden schon sehr bald den Handel revolutionieren – auch, weil der Kunde intensivere und persönlichere Einkaufserlebnisse erwarte.

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