„Digitalisierung bedeutet nichts anderes, als alle Prozesse vom Kunden und dessen Wünschen her zu denken“, hebt Elmar R. Gorich als einer von insgesamt sieben Autoren in dem jüngst erschienen Sachbuch „Digital Insights – Digitalisierung: 7 Sichtweisen aus der Praxis“ hervor. In Zukunft werde der Kunde weitgehend Einfluss darauf nehmen, welche Produkte in der von ihm gewünschten Konfiguration produziert werden. Durch seine Nachfrage erhalte er noch mehr Einfluss auf Produkte und Anbieter. „Was bislang ökonomisch wenig sinnvoll erschien und für beide Seiten hohe Kosten bedeutete, wird durch die Digitalisierung wirtschaftlich. Das heißt aber auch, dass das, was sich aus Sicht des Kunden nicht bewährt, schnell wieder verschwinden wird“, prognostiziert der Mendener Diplom-Betriebswirt, Interim Manager und Autor.
Die Arbeitswelt verändert sich rasant – analog zu den Entwicklungen der modernen Technologie, die schon heute ein fester Bestandteil des Arbeitsalltags sind. „Digitalisierung ändert nichts – aber doch alles“, bringt es Elmar R. Gorich auf den Punkt. „Jedes Unternehmen kann und sollte mit der Digitalisierung beginnen, indem es das erforderliche Bewusstsein schafft und mit kleinen, konsequenten Schritten Projekte initiiert und umsetzt. Die verfügbaren Technologien ermöglichen heute jedem Unternehmen wirtschaftliche Ansätze zur Optimierung und Umstellung von Prozessen. In „Digital Insights – Digitalisierung: 7 Sichtweisen aus der Praxis“ erklärt der Interim Manager, was Unternehmenslenker tun müssen, um die Weichen für die Möglichkeiten der Digitalisierung zu stellen. Er zeigt Wege zur kreativen Ideenfindung für die Zukunft und die aktive Umsetzung von Digitalisierungsstrategien auf. „Die wichtigsten Aspekte der Digitalisierung, nämlich Kundenorientierung und Kreativität im Umgang mit Daten, erfordern zunehmend visionäre Fähigkeiten seitens der Führungsriege, um die Komplexität der digitalen und internationalen Geschäftswelt zu managen“, so Gorich. „In ihrer Verantwortung liegt es, die besten verfügbaren Werkzeuge für das eigene Unternehmen zu identifizieren und dafür zu sorgen, dass diese auch genutzt werden.“
Am besten beginne jede Digitalisierungsstrategie beim Vertrieb. Der Vertrieb habe das Ohr am Kunden und am Markt. Außerdem seien Verkäufer meist sehr aufgeschlossen Neuem gegenüber, und jeder Effektivitätsgewinn mache sich besonders schnell für das Unternehmen bezahlt. Erfolge rund um digitale Prozesse zahlten sich hier am schnellsten aus, weiß Elmar R. Gorich, der regelmäßig internationale Global Player verschiedener Branchen berät und begleitet. In „Digital Insights – Digitalisierung: 7 Sichtweisen aus der Praxis“ berichten sieben erfolgreiche Interim Manager direkt aus der Praxis. Sie beleuchten Megatrends und technische Innovationen, sprechen unternehmerische, prozessuale, ethische, gesellschaftliche und globale Fragen genauso an wie das Verhältnis von Führungskräften und Mitarbeitern. Die sieben Autoren kommen aus unterschiedlichen Branchen und Fachbereichen und tragen in „Digital Insights“ ihr gesamtes Fachwissen zusammen, machen es nutzbar für kleine und mittlere Betriebe. Das Buch versteht sich als Praxisleitfaden, vermittelt wertvolle Denkanstöße genauso wie handfeste Tipps. Der Wert des Werkes liegt in der interdisziplinären Zusammensetzung des Autorenkreises und in der leicht verständlichen Vermittlung der Botschaften. Das Buch ist kein technologisches Kauderwelsch, sondern bietet konkrete Unterstützung für die ersten Schritte im Unternehmen.
Die Autoren Elmar R. Gorich (Business 2030: die Geschäftsmodelle der Zukunft), Mathias Hess (Von IT bis Change Management – der menschliche Faktor der Digitalisierung), Matthias Koppe (Digitalisierung ist Vernetzung), Eberhard Müller (Wettbewerbsfähig durch kundenfokussierte Mehrwertsysteme), Uwe Seidel (Alles andere als Standard: Digitalisierung braucht eine klare Strategie), Bettina Vier (Jongleur-Arbeit: Kundenzentrierung in der B2B-Beziehung) und Ludger Wiedemeier (Governance und Transformation) reden Klartext und zeichnen ein realistisches Bild von den Chancen und Möglichkeiten, aber auch von den Herausforderungen und Risiken. Sie gewähren Einblicke aus der harten Praxis dutzender Projekte in mittelständischen Unternehmen und internationalen Konzernen und betrachten das Thema Digitalisierung aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln. Alle Autoren sind Mitglied der „Arbeitsgruppe Digitalisierung und Industrie 4.0“ der Dachgesellschaft Deutsches Interim Management (DDIM) und zählen in ihrem jeweiligen Fachgebiet zu den anerkanntesten Experten ihres Fachs.
Künstliche IntelligenzKI-gestützte Suchsysteme verändern, wie Menschen Informationen recherchieren und Unternehmen wahrnehmen. Dabei bewerten sie verfügbare Informationen nach eigenen Kriterien und wählen daraus gezielt Quellen für ihre Antworten aus. Damit rückt eine neue Frage in den Mittelpunkt: Welche Quellen werden von KI-Systemen für eine Antwort ausgewählt und zitiert? Dabei gibt es keine allgemeingültige Liste vertrauenswürdiger Websites. Google AI Overviews und der KI-Modus greifen auf Webinhalte zurück, zerlegen komplexe Fragen in Teilthemen und verknüpfen Informationen aus mehreren Quellen. Untersuchungen zu Generative Engine Optimization zeigen zudem, dass sich die Quellenauswahl zwischen ChatGPT, Google und Perplexity deutlich unterscheiden kann. Wissenswertes in Kürze
WirtschaftNeukauf oder Reparatur? Ein Rechenfehler, der Lager Millionen kostet Daniel Plapp, Geschäftsführer der ROS Deutschland GmbH, über Regalsicherheit als unterschätzten Kostenhebel – und warum sich Inspektion, Reparatur und Schutz doppelt rechnen: für die Bilanz und für die Haftung. business on: Herr Plapp, ROS Deutschland kümmert sich seit 2009 um die Sicherheit von Lagerregalen. In vielen Unternehmen klingt das nach einem Randthema. Zu Unrecht? Daniel Plapp: Eindeutig zu Unrecht. Das Lager ist das pochende Herz der Lieferkette – und gleichzeitig oft ihr blinder Fleck. Solange alles läuft, schaut niemand hin. Genau das ist das Problem: Eine angefahrene Regalstütze, eine verformte Strebe – das sieht harmlos aus, bis die Tragkraft kippt. Dann reden wir nicht über eine Reparatur, sondern über einen Stillstand, eine Sperrung ganzer Gassen oder im Extremfall über einen Einsturz. Wir holen dieses Thema aus der Ecke „lästige Pflicht" heraus und machen daraus, was es ist: eine strategische Führungsaufgabe.
Growing BusinessEin Immobilienverkauf gehört für die meisten Eigentümer zu den größten finanziellen Entscheidungen ihres Lebens. Wer ein Haus oder eine Wohnung verkaufen oder vermieten möchte, sucht deshalb einen Partner, der den regionalen Markt kennt, transparent kommuniziert und auch in schwierigen Verhandlungssituationen einen kühlen Kopf bewahrt. Gerade weil solche Entscheidungen selten wiederholt werden, lohnt sich ein genauer Blick auf die Frage, welche Kriterien einen professionellen Immobilienpartner tatsächlich ausmachen. In Aschaffenburg und dem Rhein-Main-Gebiet zählt Leimeister Immobilien zu den Unternehmen, die sich seit Jahrzehnten genau darauf spezialisiert haben Anlass genug, einen Blick auf das Leistungsspektrum eines etablierten regionalen Maklers zu werfen. Ein Makler mit langer regionaler Geschichte Kontinuität spielt bei der Wahl eines Immobilienpartners eine größere Rolle, als es auf den ersten Blick scheint. Wer eine Immobilie verkauft oder vermietet, profitiert von einem Makler, der die lokalen Preisentwicklungen, Baugebiete und Nachfragetrends über einen längeren Zeitraum beobachtet hat und nicht erst seit Kurzem im Markt aktiv ist. Leimeister Immobilien ist seit über 50 Jahren in Aschaffenburg tätig und hat sein Geschäft im Laufe der Zeit auf das gesamte Rhein-Main-Gebiet sowie den Landkreis Aschaffenburg ausgeweitet.

