Leadership-Experte mahnt zu mehr Planung und weniger Aktionismus in unternehmerischen Krisensituationen
„Die erste Reaktion ist meistens, sich die regelmäßigen Ausgaben anzuschauen. Schnell ist man dann bei den Personalkosten. Dann werden Leute entlassen, allerdings allzu oft ohne Plan, was denn danach kommen soll“, berichtet der als „Projekt-Doktor“ bekannte Buchautor und Leadership-Profi. Natürlich hätten geringere Personalkosten mehr oder weniger sofort einen finanziellen Effekt, aber eben auch einen auf die Themen Service, Qualität, Kompetenz und Leistungsfähigkeit. „Man darf das nicht monothematisch und monokausal betrachten. Genauso wenig, wie die meisten Krisen nur eine einzige Ursache haben, so hat auch deren Ursache meist nicht nur eine Antwort.“ Krise, so Hanisch, bedeute dem griechischen Wortursprung nach Entscheidung. Und darum müsse es auch gehen, sich entscheiden. Jeder Schritt werde entsprechende Konsequenzen nach sich ziehen – in die eine oder andere Richtung. Und um zu entscheiden, brauche man valide, interdependente Informationen, also eine Analyse.
Sei diese gemacht, beginne das „Projekt Krisenbewältigung“. Es brauche alles analog einem „normalen“ Projektstart: einen Projektverantwortlichen, der ein Projektteam führt, einen verbindlichen Zeit- und Ressourcenplan, ein Projektziel und definierte Meilensteine, an denen man ablesen kann, ob der Weg erfolgreich ist oder nicht. Alles andere sei „gefährlicher Aktionismus“ mit, wenn es schlecht läuft, nachteiligen Folgen. Projektmanager seien in ihrer Art zu denken und zu agieren so gesehen auch immer gute Krisenmanager. „Es braucht ein Ziel, einen Weg und Ressourcen, den Weg bis zum Ziel erfolgreich zu beschreiten“, so Hanisch.
Krisen wie ein Projekt zu denken, habe aber noch einen weiteren Vorteil: Kalkulierbarkeit. „Zuerst muss so viel Licht ins Dunkel gebracht werden wie möglich. Man kann in Krisen nur auf Sicht fahren, deswegen ist es wichtig, möglichst viel Licht zu produzieren, das zumindest die nähere Umgebung so weit ausleuchtet, dass man auch mal beschleunigen kann, ohne gegen den nächsten Baum zu fahren“, weiß Hanisch zu berichten. Krisen erlaubten meist keine langfristigen Szenarien, es reiche aber eben nicht „von zwölf bis Mittag zu denken“. In einem Projekt müsse ständig evaluiert werden. In Krisensituationen sei dies umso wichtiger.
Ronald Hanisch: „Keine Krise ist schön. Und ich kenne auch keinen, der, wenn er mittendrin steckt, diese als Chance begreift. Derartige Aussagen sind hohle, verharmlosende Phrasen, die kein Betroffener braucht.“ Um gestärkt, oder zumindest neu justiert aus einer Krise zu kommen, sei ein Projektdenken aber sehr hilfreich. Und ja, Projekte könnten auch scheitern: „So ist das in Krisen.“ Mit guter Planung aber und den richtigen Tools sei ein Scheitern deutlich unwahrscheinlicher als im ungeplanten Aktionismus.
BusinessDas Bauen mit Holz hat sich von einer traditionellen Nische zu einer treibenden Kraft im modernen Bauwesen entwickelt. Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Holz ist ein nachwachsender Rohstoff, der nicht nur ökologische Vorteile bietet, sondern auch eine hohe architektonische Flexibilität ermöglicht. Gleichzeitig erfordert der Holzbau jedoch ein grundlegend anderes Herangehen als der klassische Massivbau. Der Erfolg eines Holzbauprojekts entscheidet sich nämlich selten auf der Baustelle, sondern fast immer am Schreibtisch. Weil viele Bauteile exakt vorgefertigt werden, muss jedes Detail im Vorfeld stimmen. Wenn in der Planungsphase ungenau gearbeitet wird, führt das später unweigerlich zu Verzögerungen und höheren Kosten. Daher bildet eine akribische Vorbereitung das eigentliche Fundament für jedes Gebäude aus Holz. Zusätzlich rückt die Zusammenarbeit mit lokalen Partnern immer stärker in den Fokus. Wer auf regionale Netzwerke setzt, schafft nicht nur Sicherheit in der Umsetzung, sondern stärkt auch die Wirtschaftskreisläufe vor Ort.
ArbeitslebenLanges Sitzen, feste Deadlines und einseitige Bewegungen gehören für viele zum beruflichen Alltag. Doch dieser Rhythmus fordert oft einen spürbaren Tribut vom eigenen Körper. Rücken- und Gelenkbeschwerden schleichen sich unauffällig ein und werden bald zu ständigen Begleitern. Solche körperlichen Einschränkungen sind nicht nur unangenehm. Sie wirken sich auch direkt auf die Konzentration und die allgemeine Leistungsfähigkeit aus. Wenn die Haltung am Schreibtisch schwerfällt, leidet unweigerlich die Qualität der Arbeit. Ein bewusster Umgang mit diesen Signalen ist daher wichtig. Wer langfristig gesund und produktiv bleiben möchte, sollte die körperlichen Bedürfnisse genauso professionell im Blick behalten wie den täglichen Terminkalender.
BusinessOb historisches Ziegeldach, moderne Photovoltaikanlage oder sanierungsbedürftiges Flachdach: Die Anforderungen an das Dachdeckerhandwerk sind vielfältiger geworden. Während bei älteren Gebäuden häufig der Erhalt der vorhandenen Bausubstanz im Mittelpunkt steht, gewinnen energetische Sanierungen und die technische Nutzung von Dachflächen zunehmend an Bedeutung. Gefragt sind Handwerksbetriebe, die unterschiedliche Bauweisen beherrschen und den Zustand eines Daches im Zusammenhang mit dem gesamten Gebäude beurteilen können. Zu diesen Betrieben gehört MA Bedachungen aus Waldorf bei Sinzig. Das von Mohammed Al Jassem geführte Unternehmen verbindet klassische Dachdecker- und Klempnerarbeiten mit zeitgemäßen Lösungen für die Gebäudesanierung. Das Spektrum reicht von kleineren Reparaturen über vollständige Neueindeckungen bis zur Restaurierung historischer Dächer. Auch bei kurzfristigen Schäden durch Unwetter ist der Meisterbetrieb Ansprechpartner. Dachsanierung und Reparatur als handwerklicher Schwerpunkt
