Berliner Startup Thermondo bekommt Unterstützung von Vorwerk

Thermondo stärkt den Verkauf
Von den neuen Gesellschaftern erhoffe man sich vor allem einen strategischen Vorteil. So erklärte Pausder, dass es gerade das Unternehmen Vorwerk ist, das im Bereich Verkauf Bahnbrechendes leiste. Von dem Wissen wolle man vor allem im Direktvertrieb profitieren. Auf der anderen Seite steht der moderne Energieversorger Eneco, der bereits mehr als 300.000 smarte Thermostate in die Haushalte gebracht hat.
Weitere Investitionen kommen von der Investitionsbank Berlin (IBB) und Holtzbrink Ventures, die bereits Geld in das Unternehmen gesteckt haben. Von Rocket Internet, das derzeit 11 Prozent der Anteile kontrolliert, gibt es keine erneute Investition.
Zwei Mitgründer ziehen sich aus dem Geschäft zurück
Das stärker werdende Wachstum geht bei Thermondo aber auch mit Veränderungen im Management einher. So haben sich die Mitgründer Florian Tetzlaff und Kristof Fichtner aus dem operativen Geschäft zurückgezogen. Fichtner erklärte, dass er erst einmal eine Pause machen und sich in der nahen Zukunft als Investor betätigen wolle. Tetzlaff gab an, dass man nach einem Wachstum von 5 Jahren nun an einen Punkt gelangt sei, an dem erfahrene Wachstumsmanager erforderlich sind. In einigen Monaten wolle er selbst ein neues Startup gründen.
Thermondo setzt auf Nachhaltigkeit
Bei Thermondo handelt es sich um einen Handwerksbetrieb, der den Austausch von Heizungen digitalisiert. Kunden füllen hierzu einfach einen Fragebogen auf der Webseite von Thermondo aus. Anschließend sucht das Unternehmen eine passende Heizung heraus, die die CO2-Emissionen senken soll. Die Besonderheit dabei: Alle Handwerker sind fest bei Thermondo angestellt, was in der Startup-Szene eher ungewöhnlich ist. Derzeit hat das Team etwa 300 Mitarbeiter an 50 Standorten.
Guide'sBei einer Standortentscheidung stehen häufig Gewerbeflächen, Kosten und Verkehrsanbindung zuerst auf dem Prüfstand. Für Unternehmen ist das nachvollziehbar: Ohne geeignete Räume und funktionierende Wege lassen sich betriebliche Abläufe schwer planen. Beschäftigte erleben einen Standort jedoch auch nach Feierabend. Wer Hockenheim wirtschaftlich einordnen möchte, sollte deshalb ebenso auf Wohnen, Freizeit, Familienalltag und die Einbindung in die Region schauen. Standortentscheidungen enden nicht am Werkstor
InnovationReifen gelten im Alltag oft als reines Verschleißteil. Doch im modernen Straßenverkehr spielen sie eine strategische Rolle. Für Flottenbetreiber und Fahrzeughalter sind sie ein wesentlicher Faktor, wenn es um die Sicherheit, den Kraftstoffverbrauch und die gesamten Betriebskosten eines Fahrzeugs geht. Ein klassischer Werkstattbesuch für den reinen Radwechsel deckt die heutigen Anforderungen oft nicht mehr ab. Der Reifenservice hat sich im Laufe der Zeit von einer handwerklichen Aufgabe zu einer umfassenden Dienstleistung entwickelt. Moderne Konzepte und gut abgestimmte Prozesse helfen inzwischen maßgeblich dabei, die Mobilität auf der Straße effizienter, sicherer und vor allem planbarer zu gestalten.
ExpertentalkEin Immobilienverkauf beginnt nicht mit dem Inserat. Für Eigentümer stellt sich zuerst die Frage, welcher Preis unter den konkreten Bedingungen plausibel ist, welche Unterlagen fehlen und wie viel Abstimmung der Prozess erfordert. Wer hier zu schnell startet, riskiert falsche Erwartungen und unnötige Verzögerungen. Im Interview erklärt Franz Knon, der nach eigenen Angaben seit 1999 gemeinsam mit Manuela Karl-Knon in Niederbayern tätig ist, welche Schritte beim Immobilienverkauf für Eigentümer aus seiner Sicht für eine belastbare Vorbereitung entscheidend sind. business-on.de: Warum sollte der Verkauf nicht mit dem Inserat beginnen? Franz Knon: Weil ein Inserat nur funktioniert, wenn vorher die grundlegenden Fragen geklärt sind. Häufig haben Eigentümer bereits eine konkrete Preisvorstellung und einen Wunschtermin im Kopf, bevor überhaupt klar ist, in welchem Zustand das Objekt ist oder welche Unterlagen fehlen. Dann entsteht Druck, der im weiteren Verlauf teuer werden kann. Am Anfang sollte eine ehrliche Bestandsaufnahme stehen: Was ist der Anlass des Verkaufs, welches Ziel verfolgt der Eigentümer, und wie sieht der realistische Zeitrahmen aus? Gerade bei familiären Anlässen wie einer Erbschaft oder einer Trennung spielen oft mehrere Personen und unterschiedliche Erwartungen hinein, die frühzeitig auf einen gemeinsamen Nenner gebracht werden müssen. Erst wenn diese Punkte benannt sind, lohnt es sich, über Vermarktung und Veröffentlichung nachzudenken. Diese Reihenfolge kostet am Anfang etwas Zeit, spart aber später deutlich mehr Zeit und Nerven. Ein überstürzter Start führt dagegen häufig dazu, dass Fragen erst dann auftauchen, wenn Interessenten bereits vor der Tür stehen.
