News·
business-on.de Redaktion
business-on.de Redaktion
·
6. Januar 2017

Reisen: Lohnt sich die Investition in ein Wohnmobil?


Bildrechte: Flickr Urlaub in Holland mit dem Wohnmobil Marco Verch CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

Das kostet ein Wohnmobil

Wer in ein Wohnmobil investieren möchte, muss heute für einen Neuwagen mit mindestens 35.000 Euro rechnen. Dafür gibt es einen Kastenwagen, der in der Regel nur mit einem Dachbett ausgestattet ist. Solche Wagen sind in letzter Zeit stark nachgefragt und werden „gerne als Zweitwagen genutzt“, erklärt Jost Krüger vom Caravaning Industrie Verband (CIVD). Nach oben sind preislich kaum Grenzen gesetzt: Vollintegrierte Luxuswohnmobile kosten gut und gerne auch sechsstellige Beträge. Der durchschnittliche Anschaffungspreis von Wohnmobilen lag dem CIVD zufolge im Jahr 2015 bei rund 68.000 Euro. Damit müssen leidenschaftliche Camper tief in die Tasche greifen, um sich den großen Traum von Freiheit im Urlaub und für spontane Wochenendausflüge leisten zu können. Günstiger ist das Mieten eines Wohnmobils, allerdings kann sich der teure Kauf langfristig richtig rentieren – beispielsweise, wenn man das Fahrzeug weitervermietet.

Kaufen und weitervermieten kann sich lohnen

Einsteigern wird grundsätzlich geraten, erst einmal zu mieten. So kann man leicht herausfinden, ob einem der Urlaub auf vier Rädern überhaupt liegt. Ist die Leidenschaft erst einmal geweckt, lohnt sich ein Kauf schon eher: Wer häufig mit dem Wohnmobil verreist, spart auf Dauer Hotel- und Anreisekosten im Urlaub. Noch attraktiver wird der Kauf, wenn man sich dazu entschließt, das Wohnmobil zu vermieten, während man es nicht für den Eigengebrauch benötigt. Anbieter wie Campanda machen neben dem Mieten von Wohnmobilen auch das Vermieten möglich. Für ein vollintegriertes Wohnmobil berechnet Campanda jährliche Einnahmen von 18.000 bis 36.000 Euro – je nach Ausstattung, Alter des Wagens, Zustand, Auslastung und Standort. Aber selbst wenn es weniger als 18.000 Euro sind, können längere Standzeiten so profitabel überbrückt werden. Selbst mit kleineren Fahrzeugen oder Wohnwägen lässt sich so der ein oder andere Euro der teuren Anschaffung wieder einnehmen. Wer konsequent an einem guten Standort vermietet und sein Fahrzeug pflegt, hat auf diese Weise schon nach wenigen Jahren die Kosten für die Anschaffung wieder raus.

Allerdings sollte man sich gut überlegen, welche Ausstattungsvariante man sich wirklich anschaffen möchte und sich leisten kann: Während bei einer möglichen Vermietung zwar die luxuriöseren Varianten tendenziell höhere Erträge bringen, ist die Anschaffung ebenfalls entsprechend teurer. Einen Überblick verschiedener Modelle und Ausstattungsvarianten, gewährt dieser Artikel auf dem Reiseblog rs-aktuell.de.

Einsteiger und Gelegenheitscamper sollten lieber mieten

Wer demgegenüber nur selten mit dem Wohnmobil verreisen möchte oder schlicht weder Platz noch Zeit für die Pflege eines eigenen Wohnmobils hat, sollte lieber mieten. So bleibt man flexibel und spart sich die Anschaffungs- und Unterhaltskosten. Damit haben schlussendlich beide Varianten ihre Vorteile: Bei der Entscheidung sollten in jedem Fall Faktoren wie das Reiseverhalten, das Budget, die eigene Stellplatzsituation und eine mögliche Weitervermietung eine Rolle spielen. Auf Grundlage dieser Überlegung kann leicht die rentabelste Entscheidung getroffen werden.

Teilen:
Weitere Artikel
Digitale Präsenz aufbauen: Warum Unternehmen 2026 mehr brauchen als nur eine Website
Business
Digitale Präsenz aufbauen: Warum Unternehmen 2026 mehr brauchen als nur eine Website

Kleine und mittelständische Unternehmen stehen heute vor einer paradoxen Situation: Noch nie war es einfacher, eine Website zu erstellen – und noch nie war es schwieriger, damit tatsächlich Kunden zu erreichen. Die Zeiten, in denen eine hübsche Homepage ausreichte, sind längst vorbei. Wer heute im digitalen Raum Fuß fassen will, braucht eine durchdachte Strategie, die alle Kanäle miteinander verbindet. Viele Unternehmen entscheiden sich daher, eine Full-Service Digitalagentur anfragen zu können, die nicht nur Websites baut, sondern ganzheitliche digitale Ökosysteme entwickelt. Der Unterschied zwischen Online-Präsenz und digitaler Sichtbarkeit Eine Website zu haben bedeutet nicht automatisch, gefunden zu werden. Tausende Unternehmen investieren in ansprechende Webdesigns, nur um festzustellen, dass ihre Seiten in den Suchergebnissen auf Seite fünf oder sechs landen – ein digitales Niemandsland, das praktisch unsichtbar ist. Die Herausforderung liegt darin, Präsenz in Sichtbarkeit zu verwandeln.

5 Min. LesezeitLesen
Die besten Verbraucherportale im Vergleich: Orientierung im Informationsdschungel
Ratgeber
Die besten Verbraucherportale im Vergleich: Orientierung im Informationsdschungel

Verbraucher stehen heute vor einer Vielzahl an Entscheidungen – vom Kauf technischer Produkte über Vertragsabschlüsse bis hin zu Fragen rund um Energie, Haushalt oder Digitalisierung. Gleichzeitig wächst das Angebot an Informationen im Internet stetig. Vergleichsportale, Testberichte und Ratgeber versprechen Orientierung, doch nicht alle Inhalte sind gleich zuverlässig oder hilfreich. Gerade in Zeiten, in denen Kaufentscheidungen zunehmend online getroffen werden, gewinnen Verbraucherportale eine zentrale Rolle. Sie bündeln Informationen, bereiten komplexe Themen verständlich auf und helfen dabei, fundierte Entscheidungen zu treffen. Doch welche Plattformen überzeugen wirklich durch Qualität, Transparenz und Mehrwert? Die Unterschiede sind oft größer, als es auf den ersten Blick scheint. Während einige Portale auf oberflächliche Vergleiche setzen, bieten andere tiefgehende Analysen, unabhängige Bewertungen und praxisnahe Empfehlungen. Für Nutzer wird es daher immer wichtiger, die Qualität eines Portals richtig einschätzen zu können.

8 Min. LesezeitLesen
RFID oder Barcode: Welche Technologie ist die richtige Wahl?  
Handel
RFID oder Barcode: Welche Technologie ist die richtige Wahl?  

In vielen Branchen ist die berührungslose Identifikation von Produkten und Gegenständen Pflicht oder zumindest sinnvoll. Wenn du selbst die Entscheidungsgewalt hast, wirst du irgendwann vor der Frage stehen, ob Barcodes oder RFID-Etiketten die sinnvollere Lösung für dich und dein Business sind. Beide Möglichkeiten haben einen Mehrwert, unterscheiden sich aber deutlich voneinander. Für welche Lösung du dich entscheidest, hängt von deinen Bedürfnissen und von der jeweiligen Industrie ab. Das sind die größten Unterschiede zwischen RFID und Barcode Um die richtige Wahl zu treffen, musst du zunächst die Unterschiede zwischen den beiden Systemen kennen. Während der klassische Barcode auf optischer Erkennung basiert, nutzt RFID (Radio Frequency Identification) elektromagnetische Wellen. Das hat massive Auswirkungen auf deinen Arbeitsalltag.

5 Min. LesezeitLesen
Zur Startseite
Reisen: Lohnt sich die Investition in ein Wohnmobil? | business-on.de