Der Sozialversicherungsausweis als wichtiges Dokument für den Arbeitnehmer

Der Sozialversicherungsausweis existiert seit 1991 und wird vom zuständigen Rentenversicherungsträger ausgestellt. Mit Aufnahme jedes neuen Anstellungsverhältnisses ist er dem Arbeitgeber vorzulegen, wenngleich dabei meist auch die alleinige Vorlage der Rentenversicherungsnummer ausreicht. Jeder Ausweis enthält dabei die folgenden Daten welche nach § 18h Abs. 2 SGB 4 geregelt werden:
- Die Rentenversicherungsnummer des Versicherten
- Familien- und Geburtsname
- Vorname
Weitere persönliche Informationen sind nicht erhalten und dürfen auch nicht auf dem Sozialversicherungsausweis erscheinen.
Keine Mitführungspflicht, aber unverzichtbar für viele Arbeitsbereiche
Seit 2009 herrscht keine Mitführungspflicht des Ausweises mehr. In einigen Berufsfeldern ist er allerdings dennoch ein einer erweiterten Form als Versicherungsausweis inklusive Lichtbild mitzuführen. Dazu zählen:
- Beschäftigte im Baugewerbe
- Schausteller
- Mitarbeiter im Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe
- Angestellte im Gebäudereinigungsgewerbe
- Arbeitnehmer im Personen- und Güterbeförderungsgewerbe
Jeder Sozialversicherte wird mittels Anschreiben über seine Angaben informiert. Das gilt auch bei Verlust oder Beschädigung. In diesem Fall muss der Ausweis über die Krankenkasse beim jeweiligen Rentenversicherungsträger neu beantragt werden. Jeder Beschäftigte darf dabei nur einen Ausweis besitzen. Verlust oder Namensänderungen sind ebenfalls zu melden. Eine wichtige Funktion des Sozialversicherungsausweises ist es, illegale Beschäftigungsverhältnisses aufzuwecken oder Leistungsmissbrauch aktiv zu verhindern.
Der Sozialversicherungsausweis in der DDR
Beim Sozialversicherungsausweis der DDR handelte es sich um ein Buch, in das alle versicherungspflichtig Beschäftigten eingetragen wurden. Auch Angaben zu etwaigen Arbeitsunfähigkeiten waren hier vermerkt. Neben seiner Funktion als Beweismittel der Versicherten gegenüber dem Rentenversicherungsträger der DDR hatte der Sozialversicherungsausweis noch eine weitere wichtige Funktion. Er diente bei Arztbesuchen dem Nachweis, tatsächlich krankenversichert zu sein.
Zwischen der Geburt und der erstmaligen Aufnahme einer Arbeit gab es den Sozialversicherungs- und Impfausweis für Kinder und Jugendliche.
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Christian Weis
ArbeitslebenGegen den Fachkräftemangel setzt die Versicherungsbranche auf ein Bündel von Maßnahmen von der Ausbildungsoffensive über Employer Branding und Weiterbildung bis zur gezielten Direktansprache durch spezialisierte Personalberater. Denn erfahrene Fachkräfte gehen in Rente, während Digitalisierung und Regulatorik neue Spezialkompetenzen verlangen. Wie gravierend die Lage insgesamt ist, zeigt ein Forschungsbericht des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB): 40,2 Prozent aller Betriebe in Deutschland meldeten im ersten Halbjahr 2022 einen Fachkräftebedarf ein Höchststand. 61,3 Prozent erwarteten Personalprobleme in den folgenden zwei Jahren, und rund 45 Prozent aller angebotenen Fachkräftestellen konnten 2022 deutschlandweit nicht besetzt werden. Für die Assekuranz ist das mehr als eine Randnotiz. Wer heute einen Aktuar, einen erfahrenen Underwriter oder einen IT-Architekten sucht, konkurriert in einem Markt, in dem qualifizierte Kandidaten kaum aktiv auf Jobsuche sind. Genau hier setzt spezialisiertes Recruiting an: Eine Headhunter Versicherung erreicht Schlüsselkräfte, die über klassische Stellenanzeigen praktisch nicht mehr ansprechbar sind.
LifestyleDie Leoba Liftsysteme GmbH aus Mössingen ist ein regionaler Spezialist für Treppenlifte, Plattformlifte und Hebebühnen und damit für Lösungen, die Menschen ein selbstständiges Leben im eigenen Zuhause ermöglichen können. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels, des Fachkräftemangels in der Pflege und steigender Immobilienpreise gewinnt das Thema „Wohnen im Alter" zunehmend an Bedeutung auch wirtschaftlich. Wer im vertrauten Umfeld bleiben möchte, braucht praktikable Lösungen, die Sicherheit und Selbstständigkeit erhalten. Ein Portrait über Leoba Liftsysteme, einen Fachbetrieb, der nah am Lebensalltag seiner Kundinnen und Kunden agiert. Leoba Liftsysteme: Ein Fachbetrieb mit Wurzeln auf der Schwäbischen Alb Der Sitz der Leoba Liftsysteme GmbH liegt in Mössingen, eingebettet in die Landschaft der Schwäbischen Alb. Von dort aus betreut das Unternehmen Privatkundinnen und Privatkunden in Tübingen, Reutlingen, Stuttgart und der weiteren Region ebenso werden auch hochwertige Treppenlifte in Balingen geplant und installiert. Wer das Portfolio betrachtet, erkennt schnell: Leoba Liftsysteme versteht sich nicht als reiner Produktverkäufer, sondern als Anbieter individueller Mobilitätslösungen für das Zuhause. Sitzlifte, Plattformlifte, Rollstuhllifte, Senkrechtlifte und Hebebühnen bilden ein breites Sortiment, das auf unterschiedliche Wohnsituationen, Treppenformen und körperliche Voraussetzungen zugeschnitten wird.
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