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Wuppertal

Zusätzliche Führungen durch die Engels-Sonderausstellung

Letzte Chance: noch bis zum 20. September läuft die Sonderausstellung „Friedrich Engels – Ein Gespenst geht um in Europa“ des Historischen Zentrums.

Aufgrund des großen Interesses wurden und werden noch einmal Führungen durch die Sonderausstellung „Friedrich Engels – Ein Gespenst geht um in Europa“ angeboten, auch noch einmal am kommenden Sonntag, 20.09.2020). Bis zu acht Personen können an der einstündigen Führung in der Kunsthalle Barmen (Geschwister-Scholl-Platz 4-6) teilnehmen und dabei mehr über Friedrich Engels und die mehr als 300 Ausstellungsexponate erfahren. Highlights der Sonderausstellung sind Erstausgaben bedeutender Werke von Friedrich Engels sowie originale Handschriften, Karikaturen und Manuskripte, die – multimedial inszeniert – das vielseitige Denken Engels` verdeutlichen. Hinzu kommen persönliche Gegenstände Friedrich Engels` und eine Vielzahl an Exponaten, die Einblick geben in Leben, Werk und Persönlichkeit des berühmtesten Sohns der Stadt Wuppertal.

Die letzten „Engels kompakt“-Führungen werden am kommenden Donnerstag um 17.00 Uhr sowie am Sonntag um 11.00 Uhr und um 16.00 Uhr angeboten. Außerdem gibt es noch die Sonderführung „Friedrich Engels und die Arbeiterbewegung“. Dabei wird ein historischer Blick auf den Unternehmer, Philosophen und Sozialkritiker, Schriftsteller und Journalisten, Revolutionär und Visionär gerichtet, aber auch auf den pflichtbewussten Sohn, treuen und großzügigen Freund und geselligen Gastgeber. Sein bewegtes Leben zur Zeit der „industriellen Revolution“, das ihn von Wuppertal aus nach Bremen, Berlin, Paris, Brüssel, Köln, Manchester und London führen sollte. Mit vielen Exponaten, Werken, Bildern und vor allem zeitgenössischen Fotos werden Ereignisse, Lebens- und Arbeitswelt auf dem Weg in die Moderne gezeigt, wie auch Engels sie wahrgenommen hat.

Die Teilnahme an der „Engels kompakt“-Führung sowie an der Sonderführung „Friedrich Engels und die Arbeiterbewegung“ kosten jeweils 5 Euro, zuzüglich Eintritt zur Sonderausstellung (8 Euro/ermäßigt 5 Euro). Es wird empfohlen, die Tickets für die Führungen vorab online über das Ticketsystem Wuppertal Live zu buchen, da aufgrund der hohen Nachfrage die Führungen oft schnell ausgebucht sind. Die Buchung für die Führungen am Mittwoch und Donnerstag kann bis zum Vortag um 16.00 Uhr und für die Führungen am Sonntag bis zum Vortag um 11.00 Uhr erfolgen. Der Mindestabstand von 1,50 Metern ist einzuhalten, der Mund-Nasen-Schutz muss während der gesamten Führung getragen werden.

Individuelle einstündige Führungen durch die Sonderausstellung für Gruppen mit maximal acht Personen können über den Ankerpunkt des Historischen Zentrums vereinbart werden. Die Kosten betragen 80 Euro je Gruppe (zuzüglich Eintritt pro Person). Tel.: 0202/ 563 – 4375; Mail: [email protected]

Am 25. September findet in der börse ein Bandfestival zum Engelsjahr statt, vom 25. bis zum 27.9. Performances in Engelskirchen. Am 20. September endet die Sonderausstellung „Friedrich Engels – Ein Gespenst geht um in Europa“ in der Kunsthalle Barmen (Geschwister-Scholl-Platz 4-6). Das Programm steht online auf der Engels2020-Website zum Download bereit.

Buchvorstellung: „Friedrich Engels im Wuppertal“

Rechtzeitung vor Ende der Sonderausstellung „Friedrich Engels – Ein Gespenst geht um in Europa“ ist das Buch „Friedrich Engels im Wuppertal“ erschienen. Reiner Rhefus – Mitarbeiter des Historischen Zentrums Wuppertal, Mitglied des vierköpfigen Kuratorenteams der Sonderausstellung und Stadtführer – führt in dem Buch die Leserinnen und den Leser auf den Spuren von Friedrich Engels durch seine Heimat, das frühindustrielle Wuppertal.

NRW-Landtagsabgeordneter Andreas Bialas, Schauspieler und Theatermacher Olaf Reitz sowie der Autor selbst stellen am Donnerstag, 17. September 2020, um 19.30 Uhr im Ausstellungsort – in der Kunsthalle Barmen/Haus der Jugend (Geschwister-Scholl-Platz 4-6) – das Buch „Friedrich Engels im Wuppertal“ mit ausgewählten Texten und Briefen vor. Im Fokus stehen das Wirken von Engels im Tal sowie die Personen, mit denen er zeitweise oder bis ins hohe Alter Kontakt pflegte. Der Eintritt ist kostenfrei, eine Voranmeldung über Wuppertal Live ist jedoch notwendig.

(Redaktion)


 


 

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