19TH INTERNATIONAL EYES & EARS AWARDS AT THE FILMTHEATER SENDLINGER TOR

Einer der Höhepunkte der Awards-Show war die Vergabe des Eyes & Ears Excellence Awards 2017 an Prof. Erik Spiekermann, der für sein Schaffen rund um die Typografie und für sein Lebenswerk mit diesem Preis geehrt wurde. „Spiekermann ist weit mehr als ein ‚Pressemann‘, vor allem auch ein einzigartiger Werbegrafiker, der für Kunden wie ZDF, WDR, Nokia oder die Deutsche Bahn gearbeitet hat. Sein Werk steht fast jedem Besucher von Berlin vor Augen, wenn er den Linienplan des dortigen Personennahverkehrsnetzes betrachtet. In Amerika bediente sich die Werbekampagne für Barack Obama mit dem Leitspruch „Yes, we can“ einer der Schriften des deutschen Designers und Typografen“, so ein Auszug aus der Jurybegründung. Bei der Übergabe des Eyes & Ears Excellence Awards durch Prof. Manfred Becker, machte Spiekermann deutlich, dass Typografie mehr als ein Alphabet der Sprache ist: Schrift transportiert Emotionen.
In diesem Jahr wurde ein Spezialpreis für besonders kreative und effektive Leistungen an die Sender-Kampagne von TV 2 Denmark ‚All that we share‘ vergeben. Die Jury sagt: „Diese Kampagne ist ein strategisches Meisterstück. In den Spots geht es darum, sich auf Gemeinsamkeiten von Menschen statt auf deren Unterschiede zu konzentrieren. Weltweit wurde das Viral millionenfach geteilt. Dieser Spot wurde zu einem verbindenden Faktor in der Digital-Welt als die Zuschauer ihn in mehr als dreißig Sprachen übersetzten. Emotional und nachdenklich stimmend mit globaler Wirkung!“
„Der Abend hat wieder einmal gezeigt, wie wichtig die Auszeichnung von innovativen, kreativen und effektiven Produktionen ist, um das Bewusstsein der Medien-Branche für solche Leistungen zu stärken. Insbesondere habe ich mich über den Eyes & Ears Spezialpreis gefreut, weil ‚All that we share‘ von TV 2 Denmark zeigt, wie sehr authentische Geschichten den Zuschauer berühren“, sagt Corinna Kamphausen, CEO von Eyes & Ears of Europe.
Preisträger und Jurybegründungen der 19. Internationalen Eyes & Ears Awards:
http://eeofe.org/de/kalender/awards/2017/preistraeger
Kurzer Videobeitrag zum Abend:
https://vimeo.com/239805973
Veranstaltungspartner:
BR Fernsehen, ZDF, BDA Creative, TOF Pictures, Universal Production Music, Mediaproductions Tofree, DW – Deutsche Welle, CapeRock, Cologne Game Lab, Warner/Chappell Production Music, BLM – Bayerische Landeszentrale für neue Medien, MEDIENTAGE MÜNCHEN
Medienpartner:
MEDIEN BULLETIN, FILMDIENST, business-on.de
Eyes & Ears of Europe ist die Vereinigung für Design, Promotion und Marketing der audiovisuellen Medien. Der Branchenverband ist seit über 20 Jahren die professionelle Kommunikationsplattform für alle diejenigen, die sich mit der strategischen Planung, Kreation, Umsetzung und Steuerung audiovisueller Kommunikation befassen.
Guide'sBei einer Standortentscheidung stehen häufig Gewerbeflächen, Kosten und Verkehrsanbindung zuerst auf dem Prüfstand. Für Unternehmen ist das nachvollziehbar: Ohne geeignete Räume und funktionierende Wege lassen sich betriebliche Abläufe schwer planen. Beschäftigte erleben einen Standort jedoch auch nach Feierabend. Wer Hockenheim wirtschaftlich einordnen möchte, sollte deshalb ebenso auf Wohnen, Freizeit, Familienalltag und die Einbindung in die Region schauen. Standortentscheidungen enden nicht am Werkstor
InnovationReifen gelten im Alltag oft als reines Verschleißteil. Doch im modernen Straßenverkehr spielen sie eine strategische Rolle. Für Flottenbetreiber und Fahrzeughalter sind sie ein wesentlicher Faktor, wenn es um die Sicherheit, den Kraftstoffverbrauch und die gesamten Betriebskosten eines Fahrzeugs geht. Ein klassischer Werkstattbesuch für den reinen Radwechsel deckt die heutigen Anforderungen oft nicht mehr ab. Der Reifenservice hat sich im Laufe der Zeit von einer handwerklichen Aufgabe zu einer umfassenden Dienstleistung entwickelt. Moderne Konzepte und gut abgestimmte Prozesse helfen inzwischen maßgeblich dabei, die Mobilität auf der Straße effizienter, sicherer und vor allem planbarer zu gestalten.
ExpertentalkEin Immobilienverkauf beginnt nicht mit dem Inserat. Für Eigentümer stellt sich zuerst die Frage, welcher Preis unter den konkreten Bedingungen plausibel ist, welche Unterlagen fehlen und wie viel Abstimmung der Prozess erfordert. Wer hier zu schnell startet, riskiert falsche Erwartungen und unnötige Verzögerungen. Im Interview erklärt Franz Knon, der nach eigenen Angaben seit 1999 gemeinsam mit Manuela Karl-Knon in Niederbayern tätig ist, welche Schritte beim Immobilienverkauf für Eigentümer aus seiner Sicht für eine belastbare Vorbereitung entscheidend sind. business-on.de: Warum sollte der Verkauf nicht mit dem Inserat beginnen? Franz Knon: Weil ein Inserat nur funktioniert, wenn vorher die grundlegenden Fragen geklärt sind. Häufig haben Eigentümer bereits eine konkrete Preisvorstellung und einen Wunschtermin im Kopf, bevor überhaupt klar ist, in welchem Zustand das Objekt ist oder welche Unterlagen fehlen. Dann entsteht Druck, der im weiteren Verlauf teuer werden kann. Am Anfang sollte eine ehrliche Bestandsaufnahme stehen: Was ist der Anlass des Verkaufs, welches Ziel verfolgt der Eigentümer, und wie sieht der realistische Zeitrahmen aus? Gerade bei familiären Anlässen wie einer Erbschaft oder einer Trennung spielen oft mehrere Personen und unterschiedliche Erwartungen hinein, die frühzeitig auf einen gemeinsamen Nenner gebracht werden müssen. Erst wenn diese Punkte benannt sind, lohnt es sich, über Vermarktung und Veröffentlichung nachzudenken. Diese Reihenfolge kostet am Anfang etwas Zeit, spart aber später deutlich mehr Zeit und Nerven. Ein überstürzter Start führt dagegen häufig dazu, dass Fragen erst dann auftauchen, wenn Interessenten bereits vor der Tür stehen.
