Vier bundesbeste IHK-Prüflinge aus Ostwestfalen in Berlin geehrt

Dabei war das Unternehmen Gerry Weber International Aktiengesellschaft aus Halle (Westf.) gleich mit zwei Bundesbesten vertreten. Sie wurden von IHK-Geschäftsführer Swen Binner nach Berlin begleitet.
„Sie haben eine phantastische Leistung vollbracht. Sie sind die besten Azubis 2013 in Ihrem Beruf – nicht nur in Ihrer Region, nicht nur in Ihrem Bundesland, sondern in ganz Deutschland. Und das bei mehr als 330.000 Teilnehmern an den IHK-Abschlussprüfungen“, gratulierte Schweitzer den Preisträgern in seiner Begrüßungsrede. Der DIHK-Präsident bedankte sich bei Ausbildungsbetrieben, Eltern und Berufsschullehrern, ohne deren Engagement der Erfolg der Besten nicht möglich gewesen wäre. In seiner Rede warnte Schweitzer vor dem anhaltenden Trend zum Studium: „Jahrelang haben wir unter dem Druck der OECD alles dafür getan, unsere Akademikerquote zu erhöhen. Inzwischen platzen unsere Hörsäle aus allen Nähten, während Unternehmen überall im Land händeringend um Azubis werben. Unserem Wirtschaftsstandort droht damit Schaden. Denn Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands hängen in hohem Maße von unserer dualen Ausbildung ab.“
Viele IHK-Ausbildungen, so Schweitzer weiter, könnten mit Hochschulausbildungen anderer Länder ohne weiteres mithalten und hätten mit ihrer Praxisnähe einen entscheidenden Vorteil. Eine breite Palette spannender Berufe böte Karrierechancen für Hauptschüler, Realschüler und Abiturienten gleichermaßen. Hohe Akademikerquoten hingegen seien noch kein Garant für eine florierende Wirtschaft und eine niedrige Jugendarbeitslosigkeit, wie das Beispiel der südeuropäischen Krisenländer zeige.
Insgesamt gab es im DIHK in diesem Jahr 224 Bundesbeste in 217 verschiedenen Berufen. Fünfmal teilten sich zwei Beste den Titel des Champions, und bei den Industriekaufleuten gab es sogar drei Beste mit exakt der gleichen Punktezahl in der Abschlussprüfung. Das Bundesland mit den meisten Besten (50) war Nordrhein-Westfalen, gefolgt von Bayern mit 36 und Baden-Württemberg mit 26 Besten. Unter den Preisträgern befanden sich 92 Frauen und 132 Männer. Rund 1.000 Gäste nahmen an der Bundesbestenehrung teil.
Die Bundesbesten aus Ostwestfalen im Überblick:
Stadt Bielefeld:
Modenäherin Martina Suckau, Bielefeld, Gerry Weber International Aktiengesellschaft, Halle (Westf.), Maria-Stemme-Berufskolleg, Bielefeld
Modeschneiderin Elli Schepanowski, Bielefeld, Gerry Weber International Aktiengesellschaft, Halle (Westf.), Maria-Stemme-Berufskolleg, Bielefeld
Kreis Minden-Lübbecke:
Polster- und Dekorationsnäherin Lisa Bienhaus, Minden, Kinnarps Minden Produktions GmbH, Minden, Wilhelm-Normann-Berufskolleg, Herford
Außerhalb Ostwestfalens:
Fleischer Michael Lauer, Sassenberg, Franz Wiltmann GmbH & Co. KG, Vers-mold, Reckenberg-Berufskolleg, Rheda-Wiedenbrück
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ExpertentalkOb im privaten Wohnbereich, im Büro oder in Ausstellungsflächen: Der Bodenbelag prägt einen Raum, lange bevor Möbel, Licht oder Farben ihre volle Wirkung entfalten. Die Wahl des Bodenbelags gehört zu den weitreichendsten Entscheidungen bei Bau, Umbau und Renovierung und ist eine Entscheidung mit langer Bindungswirkung. Anders als Wandfarbe oder Möblierung lässt sich ein Boden nicht ohne größeren Aufwand austauschen er bildet die Grundlage, auf der alle weiteren Gestaltungsentscheidungen aufbauen. Wer Material, Nutzungsprofil und Raumwirkung von Anfang an zusammendenkt, vermeidet Fehlkäufe und doppelte Investitionen. Das gilt für Wohnräume ebenso wie für gewerbliche Flächen, wo der Boden täglicher Belastung standhalten muss und gleichzeitig das Erscheinungsbild des Unternehmens trägt. Doch worauf kommt es bei Holzart, Oberfläche und Format tatsächlich an? Um diese Fragen zu klären, spricht unsere Redaktion heute mit Markus Bach, der Geschäftsführung der B&B Fliesen- und Naturstein GmbH. In der Ausstellung in der Zollhalle in Freiburg berät er Bauherren, Planer und Unternehmen rund um den Holzboden. Wer auf der Suche nach einem Parkettboden mit Qualität in Freiburg ist, findet hier nicht nur kompetente Beratung, sondern kann sich auch ein realistisches Bild von der Wirkung im Raum machen. business-on.de: Herr Bach, welche Rolle spielt die Holzart bei der Wahl des richtigen Parketts?
