Personal·
business-on.de Redaktion
business-on.de Redaktion
·
11. Dezember 2013

Vier bundesbeste IHK-Prüflinge aus Ostwestfalen in Berlin geehrt

Dabei war das Unternehmen Gerry Weber International Aktiengesellschaft aus Halle (Westf.) gleich mit zwei Bundesbesten vertreten. Sie wurden von IHK-Geschäftsführer Swen Binner nach Berlin begleitet.
„Sie haben eine phantastische Leistung vollbracht. Sie sind die besten Azubis 2013 in Ihrem Beruf – nicht nur in Ihrer Region, nicht nur in Ihrem Bundesland, sondern in ganz Deutschland. Und das bei mehr als 330.000 Teilnehmern an den IHK-Abschlussprüfungen“, gratulierte Schweitzer den Preisträgern in seiner Begrüßungsrede. Der DIHK-Präsident bedankte sich bei Ausbildungsbetrieben, Eltern und Berufsschullehrern, ohne deren Engagement der Erfolg der Besten nicht möglich gewesen wäre. In seiner Rede warnte Schweitzer vor dem anhaltenden Trend zum Studium: „Jahrelang haben wir unter dem Druck der OECD alles dafür getan, unsere Akademikerquote zu erhöhen. Inzwischen platzen unsere Hörsäle aus allen Nähten, während Unternehmen überall im Land händeringend um Azubis werben. Unserem Wirtschaftsstandort droht damit Schaden. Denn Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands hängen in hohem Maße von unserer dualen Ausbildung ab.“

Viele IHK-Ausbildungen, so Schweitzer weiter, könnten mit Hochschulausbildungen anderer Länder ohne weiteres mithalten und hätten mit ihrer Praxisnähe einen entscheidenden Vorteil. Eine breite Palette spannender Berufe böte Karrierechancen für Hauptschüler, Realschüler und Abiturienten gleichermaßen. Hohe Akademikerquoten hingegen seien noch kein Garant für eine florierende Wirtschaft und eine niedrige Jugendarbeitslosigkeit, wie das Beispiel der südeuropäischen Krisenländer zeige.
Insgesamt gab es im DIHK in diesem Jahr 224 Bundesbeste in 217 verschiedenen Berufen. Fünfmal teilten sich zwei Beste den Titel des Champions, und bei den Industriekaufleuten gab es sogar drei Beste mit exakt der gleichen Punktezahl in der Abschlussprüfung. Das Bundesland mit den meisten Besten (50) war Nordrhein-Westfalen, gefolgt von Bayern mit 36 und Baden-Württemberg mit 26 Besten. Unter den Preisträgern befanden sich 92 Frauen und 132 Männer. Rund 1.000 Gäste nahmen an der Bundesbestenehrung teil.

Die Bundesbesten aus Ostwestfalen im Überblick:

Stadt Bielefeld:
Modenäherin Martina Suckau, Bielefeld, Gerry Weber International Aktiengesellschaft, Halle (Westf.), Maria-Stemme-Berufskolleg, Bielefeld

Modeschneiderin Elli Schepanowski, Bielefeld, Gerry Weber International Aktiengesellschaft, Halle (Westf.), Maria-Stemme-Berufskolleg, Bielefeld

Kreis Minden-Lübbecke:
Polster- und Dekorationsnäherin Lisa Bienhaus, Minden, Kinnarps Minden Produktions GmbH, Minden, Wilhelm-Normann-Berufskolleg, Herford

Außerhalb Ostwestfalens:
Fleischer Michael Lauer, Sassenberg, Franz Wiltmann GmbH & Co. KG, Vers-mold, Reckenberg-Berufskolleg, Rheda-Wiedenbrück

Teilen:
Weitere Artikel
Renditefaktor Schönheit: Erfolgsstrategien im Businessmodell Hautpflege und Ästhetik
Business
Renditefaktor Schönheit: Erfolgsstrategien im Businessmodell Hautpflege und Ästhetik

Schöne Haut galt lange Zeit vor allem als kleiner Luxus oder als gelegentliche Auszeit vom Alltag. Ein entspannender Besuch im Kosmetikstudio, eine Gesichtsmaske und ein wenig Erholung so sah das klassische Bild der Branche aus. In den vergangenen Jahren hat sich dieser Markt jedoch spürbar gewandelt. Die Pflege des eigenen Erscheinungsbildes ist für viele Menschen zu einem festen Bestandteil der persönlichen Gesundheitsvorsorge geworden. Wer heute Geld für Behandlungen ausgibt, wünscht sich fundiertes Fachwissen, messbare Resultate und eine Betreuung, die weit über das traditionelle Wohlfühlprogramm hinausgeht. Aus wirtschaftlicher Sicht macht diese Entwicklung das Segment greifbar und attraktiv. Wo früher einfache Dienstleistungen dominierten, entstehen heute klar strukturierte Unternehmen mit verlässlichen Einnahmen. Die Nachfrage nach professioneller Ästhetik erweist sich als bemerkenswert krisenfest, da persönliche Pflege und das eigene Wohlbefinden auch in wirtschaftlich unruhigen Zeiten einen hohen Stellenwert behalten.

5 Min. LesezeitLesen
Der letzte Weg im Wandel: Wie moderne Bestattungskonzepte Abschied, Vorsorge und Transparenz vereinen
Wirtschaft
Der letzte Weg im Wandel: Wie moderne Bestattungskonzepte Abschied, Vorsorge und Transparenz vereinen

Der Tod gehört unausweichlich zum Leben dazu, doch über viele Generationen hinweg war das Thema von Berührungsängsten geprägt. Vorgegebene Rituale und starre Konventionen bestimmten den Ablauf, sodass oft wenig Raum für persönliche Wünsche oder individuelle Akzente blieb. In den vergangenen Jahren hat sich diese Haltung spürbar gelockert. Das Bedürfnis wächst, das unausweichliche Lebensende nicht mehr zu verdrängen, sondern aktiv mitzugestalten. Immer mehr Menschen entscheiden sich dafür, den eigenen letzten Weg frühzeitig und nach eigenen Vorstellungen zu regeln, um den Angehörigen spätere Zweifel und Lasten abzunehmen. Moderne Bestattungskonzepte verbinden daher einen empathischen, persönlichen Abschied mit durchdachter Vorsorge und verlässlicher Transparenz. Wo früher Zurückhaltung vorherrschte, etablieren sich heute sachliche, offene Gespräche über ein Thema, das letztlich jede Familie betrifft.

4 Min. LesezeitLesen
Wandel mit Weitsicht: Erfolgreiche Bau- und Modernisierungsprojekte im Unternehmen
Innovation
Wandel mit Weitsicht: Erfolgreiche Bau- und Modernisierungsprojekte im Unternehmen

Irgendwann kommt in fast jedem Betrieb der Moment, an dem die gewohnten Räume an ihre Grenzen stoßen. Die Werkstatt wird zu eng, die Büros wirken dunkel oder die Heizkostenabrechnung im Winter fällt deutlich zu hoch aus. Ein Bau- oder Modernisierungsprojekt ist dann der logische nächste Schritt. Hinter einem solchen Vorhaben steckt jedoch weit mehr als nur ein frischer Anstrich oder neue Bodenbeläge. Es geht darum, das Unternehmen fit für die kommenden Jahre zu machen und Arbeitsplätze zu schaffen, an denen Menschen gerne und konzentriert arbeiten. Gut geplante Veränderungen bringen frischen Wind in den Betriebsalltag: Sie vereinfachen tägliche Arbeitswege, senken den Energieverbrauch spürbar und schaffen Platz für moderne Technik. Der Weg dorthin erfordert zwar eine solide Planung und etwas Geduld, eröffnet dem Unternehmen dafür aber verlässliche Perspektiven für die Zukunft.

4 Min. LesezeitLesen
Zur Startseite