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12. August 2026

Celius: Außerklinische Intensivpflege als Alternative zum Pflegeheim in Neu-Isenburg

Außerklinische Intensivpflege

Wenn ein schwerer Unfall, eine neurologische Erkrankung oder eine chronische Krankheit dauerhaft intensive medizinische Betreuung erfordert, stehen Betroffene und ihre Angehörigen vor einer weitreichenden Entscheidung: stationäre Unterbringung im Pflegeheim oder Versorgung im vertrauten Zuhause. Viele Familien wünschen sich Letzteres – und spezialisierte Dienstleister wie Celius in Neu-Isenburg machen genau das möglich. Das Unternehmen bringt medizinisch anspruchsvolle Intensiv- und Beatmungspflege in die eigenen vier Wände und betreut Erwachsene, Jugendliche und Kinder rund um die Uhr.

Für die Unternehmen der Branche bedeutet dieses wachsende Versorgungssegment hohe Anforderungen an Personal, Organisation und Qualifikation – und zugleich ein Marktumfeld mit stabiler, langfristig steigender Nachfrage.

Was ist außerklinische Intensivpflege?

Der Begriff „außerklinische Intensivpflege“ bezeichnet die medizinische und pflegerische Versorgung schwerstkranker Menschen außerhalb von Krankenhäusern – in der Regel im eigenen Zuhause oder in betreuten Wohngemeinschaften. Im Mittelpunkt stehen Patienten, die rund um die Uhr überwacht und versorgt werden müssen – etwa weil sie dauerhaft beatmet werden oder ihr Gesundheitszustand eine kontinuierliche Kontrolle der Vitalfunktionen erfordert.

Wie dieses Versorgungsmodell in der Praxis aussieht, zeigt Celius in der Region Frankfurt am Main. Das Unternehmen hat sich auf Intensivpflege in Neu Isenburg spezialisiert und betreut seine Klienten nach eigenen Angaben rund um die Uhr – 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche, an 365 Tagen im Jahr. Dieses 24/7-Konzept bildet das organisatorische Rückgrat des Pflegedienstes: Pflegebedürfnisse sollen jederzeit individuell und professionell erfüllt werden, unabhängig von Wochentag und Uhrzeit.

Für die Betroffenen bedeutet das vor allem eines: Trotz schwerster gesundheitlicher Einschränkungen können sie in der Geborgenheit ihres vertrauten Umfelds bleiben. Die häusliche Intensivpflege verbindet damit medizinische Sicherheit mit Privatsphäre und Lebensqualität – und gilt vielen Familien als würdige Alternative zum stationären Pflegeheim.

Leistungsspektrum von Celius: von Beatmungspflege bis Grundpflege

Das Leistungsspektrum von Celius deckt die medizinische Versorgung ebenso ab wie die alltägliche Betreuung und soziale Unterstützung. Die einzelnen Maßnahmen werden individuell auf den Gesundheitszustand der Patienten abgestimmt und folgen den ärztlichen Vorgaben. Im Überblick umfasst das Angebot:

  • 12- oder 24-Stunden-Betreuung und Überwachung: kontinuierliche Beobachtung des Gesundheitszustands und schnelle Reaktion in Notfallsituationen
  • Beatmungspflege: Betreuung von Patienten mit invasiver oder nicht-invasiver Beatmung sowie Versorgung von Tracheostomen
  • Kontrolle der Vitalfunktionen: Überwachung von Atmung, Herzfrequenz, Blutdruck und Sauerstoffsättigung
  • Medizinische Behandlungspflege: Verabreichung von Medikamenten, Injektionen und Infusionen sowie Wundversorgung
  • Grundpflege und Alltagsunterstützung: Hilfe bei Körperpflege, Ernährung, Mobilisation und täglichen Aktivitäten
  • Ernährungsmanagement: Versorgung über PEG-Sonden oder andere spezielle Ernährungsformen
  • Dokumentation und Pflegeplanung: lückenlose Erfassung aller Maßnahmen und individuelle Anpassung der Pflege
  • Beratung der Angehörigen: Information und Begleitung im Umgang mit der Pflegesituation

Für Angehörige ist dabei auch die Beratungsleistung relevant: Wer plötzlich mit dem Thema Intensivpflege konfrontiert ist, muss viele Entscheidungen unter Zeitdruck treffen. Ein Dienst, der neben der eigentlichen Pflege auch Information und Begleitung anbietet, entlastet Familien in einer ohnehin belastenden Situation spürbar. Von der Beatmungsversorgung bis zur Unterstützung im Alltag kommt bei Celius alles aus einer Hand – geplant und dokumentiert nach klaren fachlichen Standards.

Drei Zielgruppen unter einem Dach: Erwachsene, Jugendliche, Kinder

Ein Merkmal, das Celius von vielen Pflegediensten abhebt, ist die Betreuung dreier Altersgruppen. Die Erwachsenenintensivpflege richtet sich an Menschen, die etwa aufgrund neurologischer Erkrankungen wie ALS oder Multipler Sklerose, nach einem Schlaganfall oder nach schweren Operationen und Unfällen auf kontinuierliche Betreuung angewiesen sind. Ziel ist eine ganzheitliche, individuelle Pflege im vertrauten Umfeld.

Die Jugendintensivpflege soll jungen Menschen eine altersgerechte Entwicklung ermöglichen – zu Hause und unterwegs, mit erfahrenen Fachkräften an ihrer Seite. In der Kinderintensivpflege schließlich kümmern sich spezialisierte Pflegekräfte um das Wohlbefinden und Gedeihen der jüngsten Patienten. Gerade für Kinder ist die häusliche Umgebung ein entscheidender Faktor: Statt in klinischer Atmosphäre aufzuwachsen, bleiben sie in das Familienleben eingebunden.

Diese Dreiteilung stellt hohe Anforderungen an die Qualifikation der Teams – und führt direkt zu einem der zentralen wirtschaftlichen Themen des Unternehmens: der Personalfrage.

Die Celius Akademie: Weiterbildung gegen den Fachkräftemangel

Der Fachkräftemangel in der Pflege gilt als eine der größten Herausforderungen der deutschen Gesundheitswirtschaft. Spezialisierte Intensivpflege setzt Qualifikationen voraus, die deutlich über die Grundausbildung hinausgehen – etwa im Umgang mit Beatmungsgeräten oder in der Versorgung von Tracheostomen. Celius begegnet diesem Engpass mit einer eigenen Weiterbildungseinrichtung: der Celius Akademie.

Über die Akademie erhalten Pflegekräfte praxisnahe Schulungen, Angebote zur fachlichen Entwicklung und eine gezielte Vorbereitung auf die berufliche Zukunft im deutschen Gesundheitssystem. Aus Unternehmenssicht erfüllt die Akademie damit eine doppelte Funktion: Sie sichert die Versorgungsqualität im eigenen Betrieb und macht den Arbeitgeber zugleich attraktiver für Pflegekräfte, die sich weiterqualifizieren möchten. In einem Arbeitsmarkt, in dem qualifiziertes Personal knapp ist, wird die eigene Weiterbildung so zum strategischen Erfolgsfaktor – und zu einem Beispiel dafür, wie Pflegedienste dem Personalmangel aktiv begegnen können.

Standort Neu-Isenburg und Ausblick

Operativ aktiv ist Celius derzeit am Standort Neu-Isenburg im Ballungsraum Frankfurt am Main; die Anschrift lautet Friedhofstraße 90, 63263 Neu-Isenburg. Von hier aus koordiniert das Unternehmen die Einsätze seiner Pflegeteams in der Region.

Die Wachstumspläne reichen jedoch weiter: Auf seiner Website kündigt Celius weitere Standorte in Berlin, Hamburg und der Schweiz an, die sich derzeit im Aufbau befinden. Parallel wächst ein zusätzliches Angebot: die Celius-Wohngemeinschaft, ein betreutes Wohnprojekt für Menschen mit Intensivpflegebedarf, die nicht im eigenen Zuhause versorgt werden können oder wollen. Damit verfolgt das Unternehmen ein mehrstufiges Standort- und Versorgungskonzept, das häusliche Pflege und gemeinschaftliches Wohnen miteinander verknüpft – ein Ansatz, der im wachsenden Markt der außerklinischen Intensivpflege zunehmend an Bedeutung gewinnt.

Das Beispiel Celius zeigt, wie sich spezialisierte Pflegeangebote und unternehmerische Personalstrategie in der Gesundheitsbranche verbinden lassen: ein klar umrissenes Leistungsangebot, die Betreuung mehrerer Zielgruppen und eine eigene Akademie als Antwort auf den Fachkräftemangel. Zugleich wird deutlich, welche Bedeutung solche Modelle für die Versorgung schwerstkranker Menschen im Raum Frankfurt haben.

Häufige Fragen zur außerklinischen Intensivpflege bei Celius

Angehörige und Betroffene stehen vor wichtigen Fragen, wenn es um außerklinische Intensivpflege geht. Die wichtigsten Antworten im Überblick:

Häufig gestellte Fragen

Das Angebot reicht von der 12- oder 24-Stunden-Betreuung und Überwachung über Beatmungspflege und Vitalfunktionskontrolle bis hin zu medizinischer Behandlungspflege, Grundpflege, Ernährungsmanagement und der Beratung von Angehörigen. Alle Maßnahmen werden individuell geplant und an den Gesundheitszustand sowie die ärztlichen Vorgaben angepasst.

Sie richtet sich an Menschen mit schweren gesundheitlichen Einschränkungen, die kontinuierliche medizinische Überwachung benötigen – etwa beatmete Personen oder Menschen mit Tracheostoma, Patienten mit neurologischen Erkrankungen wie ALS oder Multipler Sklerose oder nach einem Schlaganfall sowie Kinder und Erwachsene mit 12- oder 24-Stunden-Pflegebedarf.

Die Beantragung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit Ärzten, Pflegekassen und Krankenkassen. Das Pflegeteam unterstützt bei Anträgen und Abstimmungen mit der Verwaltung, begleitet bereits im Krankenhaus die Entlassung und sorgt für einen reibungslosen Übergang in die häusliche Intensivpflege. Bei der Aufnahme ist die Pflegedienstleitung vor Ort, um alle Maßnahmen individuell abzustimmen.

Je nach Pflegebedürftigkeit und Pflegegrad übernehmen Kranken- und Pflegekassen die Kosten der Versorgung. Celius berät Interessierte nach eigenen Angaben transparent zu allen Möglichkeiten der Kostenübernahme.

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