Messen und Veranstaltungen in Zeiten von COVID-19

Ein Mittel gegen das neuartige und hochansteckende SARS-CoV-2-Virus ist aber noch nicht gefunden. Virologen prognostizieren eine zweite Infektionswelle im Herbst. Maßnahmen werden dennoch schrittweise gelockert, jedoch unter Auflagen, die ein schnelles Eingreifen bei steigenden Infektionszahlen möglich machen. Infektionsketten sollen möglichst nachvollziehbar sein und schnell unterbunden werden können.
Für Unternehmen hat das weitreichende Folgen. So führen das Ausbleiben des Messegeschäfts und damit verminderte Möglichkeiten der Öffentlichkeitsarbeit neben monetären Verlusten auch zu geringeren Bewerberzahlen. Viele Ausbildungsplätze bleiben unbesetzt, da Ausbildungsbetriebe oft auf Messen und Kongressen Interessenten werben und auf sich aufmerksam machen. Unternehmen müssen nun neue Wege finden, dieses Defizit auszugleichen.
Welche Messen wurden abgesagt?
Als eine der ersten großen Messen wurde Anfang des Jahres die Leipziger Buchmesse abgesagt. Weitere Veranstaltungen folgten, so fand dieses Jahr die Hannover Messe nicht statt, die Control 2020 in Stuttgart und auch die Internationale Handwerksmesse in München wurden abgesagt. Andere Termine wurden unter Vorbehalt verschoben, frühestens in den Herbst, die meisten jedoch ins nächste oder übernächste Jahr. So soll etwa die AMB in Stuttgart erst am 13. bis 17. September 2022 stattfinden. Eine Messe in dieser Größenordnung ist immer ein immenser organisatorischer und logistischer Aufwand, Aussteller und Besucher reisen normalerweise aus der ganzen Welt an, in Zeiten von Corona undenkbar.
Stattfinden sollen in diesem Jahr zum Beispiel die ACTUATOR in Mannheim im September und die FMB in Bad Salzuflen im November. Es bleibt noch abzuwarten, ob diese Messen wie geplant abgehalten werden können und wenn ja, unter welchen Voraussetzungen. Maßnahmen wie Mundschutz und reduzierte Besucherzahlen werden aber wohl unumgänglich sein.
Unternehmen gestalten Messen und Veranstaltungen digital
Manche Konferenzen und Messen wurden online abgehalten oder sind als virtueller Kongress geplant. Die BME-eLösungstage in Düsseldorf waren im März 2020 in dieser Hinsicht Vorreiter. Das Data Festival in München wurde von März 2020 auf den 14. bis 16. September 2020 verschoben und soll nun auch komplett online abgehalten werden. Auch mayr Antriebstechnik hat die Nacht der Ausbildungen, die alle zwei Jahre stattfindet, dieses Jahr online abgehalten. mayr berichtet, dass die Teilnehmerzahlen nur knapp unter denen der analogen Version liegen und sie mit den üblichen Bewerberzahlen rechnen.
Chancen und Herausforderungen der Messe 4.0
Digitale Messen und Veranstaltungen bieten sich nicht nur in Zeiten einer weltweiten Pandemie an. Geringere Kosten, weniger logistischer Aufwand und vereinfachte Zugänglichkeit sind Argumente, die jederzeit für digitale Events sprechen. So können Teilnehmer aus aller Welt teilnehmen, ohne lange Strecken zurückzulegen. Das spart Zeit, Geld und ist umweltfreundlicher. Gerade für kleinere Unternehmen oder neue Formate ist das Veranstalten eines Online-Seminars oder einer digitalen Messe realistischer und mit weniger Risiken verbunden, als Räumlichkeiten zu mieten und eine ganze Infrastruktur zu errichten.
Messen, Kongresse und weitere Events, die online stattfinden sollen, warten mit einigen neuen Herausforderungen auf. Die technischen Voraussetzungen müssen geschaffen werden, Server müssen gemietet oder eingerichtet werden und auch die Netzsicherheit ist ein wichtiger Faktor. Technische Probleme während einer Präsentation möchte niemand, sind aber oft Realität und stören den Ablauf. Anfängliche Schwierigkeiten bei dieser neuen Form von Veranstaltungen trüben aber nicht das Licht, dass es auf die dadurch neu entstehenden Möglichkeiten wirft. Die Digitalisierung macht durch COVID-19 rasante Fortschritte: Unternehmen und Messeveranstalter müssen sich den neuen Gegebenheiten anpassen und neue Wege beschreiten, wenn Altbewährtes wegfällt.
BusinessPasswörter als unterschätztes Sicherheitsrisiko Digitale Konten und Anwendungen sind aus dem Unternehmensalltag nicht mehr wegzudenken. E-Mail-Postfächer, Cloud-Dienste, Onlineshops, Banking-Systeme und interne Plattformen erfordern meist eigene Zugangsdaten. Mit der wachsenden Zahl an Accounts steigt jedoch auch die Gefahr, dass Passwörter mehrfach verwendet, zu einfach gewählt oder unsicher abgelegt werden. Gerade für Unternehmen kann daraus ein erhebliches Sicherheitsrisiko entstehen. Wird ein Zugang kompromittiert, können nicht nur einzelne Konten betroffen sein. Unter Umständen erhalten Angreifer Zugriff auf sensible Unternehmensdaten, Kundendaten oder interne Systeme. Ein durchdachtes Passwort-Management sollte deshalb ein fester Bestandteil der IT-Sicherheitsstrategie sein.
BusinessVerträge gehören zum Fundament jedes Unternehmens. Sie regeln Geschäftsbeziehungen mit Kunden und Lieferanten, definieren Zahlungsbedingungen, Laufzeiten und Verantwortlichkeiten und können im Streitfall entscheidend sein. Trotzdem werden Verträge in vielen Unternehmen noch immer über verschiedene Ordner, E-Mail-Postfächer, Netzlaufwerke oder Tabellen verwaltet. Mit zunehmender Vertragsmenge wird dieses Vorgehen unübersichtlich und kann unnötige Risiken verursachen. Vom Dokumentenarchiv zum aktiven Vertragsmanagement Nach der Unterzeichnung beginnt für Unternehmen die laufende Vertragsverwaltung. Dazu gehören die Überwachung von Fristen, die Kontrolle vereinbarter Leistungen und die rechtzeitige Prüfung von Verlängerungen. Gerade automatische Vertragsverlängerungen können zum Problem werden, wenn Kündigungsfristen nicht rechtzeitig beachtet werden.
ExpertentalkOb Terrasse, Eingangsbereich oder Parkett im Büro: Oberflächen prägen den ersten Eindruck eines Hauses oder Unternehmens und werden im Alltag stärker beansprucht, als viele Eigentümer annehmen. Verschmutzungen, Bewuchs oder Kratzer lassen sich dabei nicht mit ein und derselben Methode behandeln was im schlechtesten Fall mehr schadet als nützt. Im Interview ordnet REFINUM, ein Betrieb für Oberflächenaufbereitung aus der Region München, ein, welche Fragen vor einer professionellen Aufbereitung geklärt werden sollten, worin sich Innen- und Außenflächen unterscheiden und wo die Grenzen pauschaler Reinigungsversprechen liegen. Material und Verschmutzung zusammen denken business-on.de: Warum lassen sich Naturstein, Terrazzo, fugenlose Flächen und Holz nicht mit derselben Methode reinigen?
