News·
business-on.de Redaktion
business-on.de Redaktion
·
3. April 2023

Das Ende einer Ära: VW nimmt Abschied von der Golf-Reihe

Wie Volkswagen-Markenchef Thomas Schäfer der „Automobilwoche“ offenlege, werde es keine Fortführung der Golf-Reihe geben. Der Golf 8, der aktuell vom Band läuft, ist somit die letzte Version des Klassikers, der jahrzehntelang das meistverkaufte Auto in Europa war.

Der „Golf“ als Verbrennungsmotor ist Geschichte

Der Golf wird seit dem Jahr 1974 verkauft und ist maßgeblich am Erfolg des Automobilherstellers beteiligt – Volkswagen ist heute Deutschland größter Automobilhersteller. Der Golf ist aber vor allem das führende VW-Gesicht einer langen Traditionsreiche von Verbrennungsmotoren. Und eben diese Reihe will VW nun nicht mehr fortführen.

Neue Ausrichtung: Volkswagen konzentriert sich auf Elektromobilität

So steht das Golf-Aus vor allem auch für die bereits seit langem angekündigten Fokus auf die E-Mobilität des Konzerns. Bis 2026 will Volkswagen zehn neue Elektro-Modelle rausbringen. Bis zum Ende dieses Jahrzehnts ist sogar ein Modell für unter 20.000 Euro Neupreis geplant. Damit möchte der Konzern seine Marktanteile im Bereich des Elektrosegments weiter ausbauen. Als Ziel sind 80 Prozent in Euro und 55 Prozent in Nordamerika geplant.

Wie Schäfer weiter verriet, soll der Markenname „Golf“ seinen Fans jedoch weiter erhalten bleiben, sofern sich das Golf-Design auf die elektronischen Modelle übertragen lasse.

Bildquellen:
Teilen:
Weitere Artikel
Berufliche Neuorientierung: So gelingt der Neustart auf dem Arbeitsmarkt
Karriere
Berufliche Neuorientierung: So gelingt der Neustart auf dem Arbeitsmarkt

Der Wunsch nach einem beruflichen Neuanfang trifft längst nicht mehr nur Berufseinsteiger. Fachkräfte in der Lebensmitte, Rückkehrer nach einer Familienphase und Menschen nach einer Kündigung stellen sich dieselbe Frage. Passt der eingeschlagene Weg noch zu dem, was sie können und wollen? Eine berufliche Neuorientierung wirkt im ersten Moment oft einschüchternd. Wer sie planvoll angeht, gewinnt jedoch schnell an Sicherheit. Der Arbeitsmarkt bietet mehr Einstiegswege als viele vermuten und mit der richtigen Vorbereitung wird aus der Unsicherheit ein tragfähiger Plan. Das Wichtigste in Kürze

4 Min. LesezeitLesen
Die optimierte Ölheizung: Präzise Strategien zur nachhaltigen Kostensenkung
Verbraucher
Die optimierte Ölheizung: Präzise Strategien zur nachhaltigen Kostensenkung

Die schwankenden Rohstoffpreise und neue energiepolitische Vorgaben rücken die Heizkosten vermehrt in den Fokus. Trotz des Wandels auf dem Energiemarkt spielt die bewährte Ölheizung in vielen Bestandsgebäuden und Gewerbeimmobilien weiterhin eine zentrale Rolle. Ein kompletter Austausch der Heizanlage ist dabei nicht zwingend die einzige Lösung, um wirtschaftlicher zu heizen. Oft lassen sich bereits durch gezielte Optimierungen an der bestehenden Technik greifbare Einsparungen erzielen. Wer das System klug anpasst, reduziert den Ölverbrauch nachhaltig und schont das Budget auf lange Sicht.

3 Min. LesezeitLesen
Betriebsmedizin und Verkehrsmedizin: Was Unternehmen zu Vorsorge- und Eignungsuntersuchungen wissen sollten
Guide's
Betriebsmedizin und Verkehrsmedizin: Was Unternehmen zu Vorsorge- und Eignungsuntersuchungen wissen sollten

Wenn der LKW-Führerschein eines Mitarbeiters zur Verlängerung ansteht oder eine neue Mitarbeiterin im Schichtbetrieb beginnt, wird es für viele Unternehmen konkret: Arbeitsmedizinische Vorsorge- und Eignungsuntersuchungen gehören zum betrieblichen Alltag, werden aber oft erst organisiert, wenn Fristen drücken. Dabei sind sie mehr als eine Pflichtaufgabe. Gerade kleine und mittlere Betriebe ohne eigene Personalabteilung stehen vor der Frage, welche Untersuchungen wirklich nötig sind und wer sie durchführen darf. Dieser Beitrag erklärt, welche Untersuchungen für Betriebe mit Fahrpersonal, Außendienst oder Schichtarbeit relevant sind, wie sich die Organisation vereinfachen lässt und worauf Unternehmen bei der Wahl eines betriebsärztlichen Ansprechpartners achten sollten. Warum Betriebsmedizin für Unternehmen kein Nebenthema ist Arbeitgeber sind grundsätzlich verpflichtet, Gefährdungen am Arbeitsplatz zu beurteilen und für bestimmte Tätigkeiten arbeitsmedizinische Vorsorge sicherzustellen. Je nach Arbeitsplatz kann es sich dabei um Pflichtvorsorge handeln etwa bei besonderen gesundheitlichen Belastungen oder um Vorsorge, die der Arbeitgeber anbieten muss und die Beschäftigte freiwillig wahrnehmen können. Wer diese Unterscheidung nicht kennt, verschenkt entweder Gestaltungsspielraum oder gerät in Erklärungsnot, wenn Behörden oder die Berufsgenossenschaft nachfragen.

6 Min. LesezeitLesen
Zur Startseite