Die Unternehmerin Vanessa Weber stellt ihr erstes Sachbuch vor. Es besteht aus 52 kurzen Episoden, in denen sie wahre Geschichten und Erlebnisse aus ihrem Unternehmerleben erzählt: schöne, innovative, motivierende, aber auch solche von Existenzängsten, Schicksalsschlägen und Tagen der Verzweiflung. Sie zeigt sich schonungslos ehrlich, als Mensch und Chefin, die gleichermaßen Freude und Leid in ihrer Führungsaufgabe erlebt und zusammen mit ihrem Team durch dick und dünn geht, oder manchmal besser gesagt, gehen muss. Das Buch ist eine ehrliche Innenschau, die die ganze Bandbreite einer jungen, weiblichen Führungskraft zeigt: von der Erfüllung, einen kleinen Werkzeughandel zum regionalen Marktführer mit bundesweit einzigartigen Renommee zu machen, über die Chancen, sich für die Gesellschaft und die Umwelt zu engagieren und damit deutlich mehr als andere bewirken zu können, bis an die Grenzen der persönlichen emotionalen, physischen und wirtschaftlichen Belastbarkeit. „#malehrlich – 52 ungeschminkte Wahrheiten einer Unternehmerin“ ist ab sofort im Handel erhältlich.
„Mit diesem Buch wollte ich mit dem Klischee des unerschütterlichen, draufgängerischen und immer erfolgreichen Unternehmers genauso aufräumen wie mit dem Vorurteil, Unternehmer seien alle nur Bonzen im dicken Benz, die sich nicht um die Gemeinschaft scheren“, erklärt Vanessa Weber. Bislang hat sich Vanessa Weber als Bloggerin und Autorin von Fachbeiträgen einen Namen gemacht, hat auch hier immer ungeschönt Episoden aus dem Alltag geteilt, die die täglichen Probleme beschreiben, vor denen man als Unternehmerin steht, wenn Bürokratie, Verwaltung, der Markt oder das Schicksal zuschlagen. Als Buch ergibt sich hieraus ein umfassendes Bild. Es beinhaltet die Themen Werte, Marketing, soziales Engagement, Führung, Motivation und Verantwortung und zeigt auf allen Ebenen die emotionale Verbindung des eigenen Schaffens an der Spitze eines Unternehmens mit der eigenen Persönlichkeit. „Wir sind alle nur Menschen. Wir sind limitiert und stoßen an Grenzen. Und dennoch kann ich mir nichts Schöneres vorstellen, als Unternehmerin zu sein. Es ist trotz allem eine Erfüllung, auch und gerade, weil ich viel bewegen und andere mitreißen kann“, so die Autorin.
Vanessa Weber gilt vielen als die Stimme des Mittelstands. Bereits im Alter von 22 Jahren stand sie vor der großen Aufgabe, das elterliche Unternehmen als Nachfolgerin in der vierten Generation zu übernehmen. Sie hat es in den Jahren danach geschafft, den Umsatz mehr als zu verfünffachen und den unternehmerischen Erfolg der Firma grundlegend neu zu gestalten. Sie ist Gründerin der Vanessa Weber Stiftung für Bildung und Nachhaltigkeit, Investorin, Aktivistin der Klimaschutzbewegung sowie engagiert in namhaften Gremien der deutschen und europäischen Wirtschaft. 2019 wurde sie vom Bundeswirtschaftsministerium als „Vorbildunternehmerin“ geehrt. Sie ist unter anderem „Mittelstandsheldin“, Mitglied im European Board des DIHK, des Verbandes der Familienunternehmer und der Ethik Society.
„Mir ist wichtig, mein Wissen und meine Erfahrungen zu teilen und andere Menschen zu motivieren, sich selbst etwas aufzubauen. Ich werbe für mehr Unternehmertum, aber auch dafür, sich gesellschaftlich einzubringen, etwas für die Gemeinschaft zu tun“, so Weber. So möchte sie auch ihr Buch verstanden wissen: „Es ist nicht jeden Tag schön, Unternehmer zu sein, aber es ist jeden Tag Dein Job, Deiner Verantwortung gerecht zu werden.“
„#malehrlich – 52 ungeschminkte Wahrheiten einer Unternehmerin“ ist im Best Practice Verlag als Taschenbuch erschienen, hat 224 Seiten und kostet 24,90 Euro. Es ist im Buchhandel erhältlich.
ExpertentalkOb Terrasse, Eingangsbereich oder Parkett im Büro: Oberflächen prägen den ersten Eindruck eines Hauses oder Unternehmens und werden im Alltag stärker beansprucht, als viele Eigentümer annehmen. Verschmutzungen, Bewuchs oder Kratzer lassen sich dabei nicht mit ein und derselben Methode behandeln was im schlechtesten Fall mehr schadet als nützt. Im Interview ordnet REFINUM, ein Betrieb für Oberflächenaufbereitung aus der Region München, ein, welche Fragen vor einer professionellen Aufbereitung geklärt werden sollten, worin sich Innen- und Außenflächen unterscheiden und wo die Grenzen pauschaler Reinigungsversprechen liegen. Material und Verschmutzung zusammen denken business-on.de: Warum lassen sich Naturstein, Terrazzo, fugenlose Flächen und Holz nicht mit derselben Methode reinigen?
ArbeitslebenDer klassische Bürojob bietet Sicherheit doch nicht jeder findet darin auf Dauer Erfüllung. Zwei Ingenieure aus Passau haben genau diese Erfahrung gemacht und Konsequenzen gezogen: Statt monotoner Abläufe am Schreibtisch wollten sie etwas mit eigenen Händen gestalten und ein eigenes Unternehmen aufbauen. Herausgekommen ist die PA Grundstein GmbH, ein Hausmeisterdienst aus Passau, der Wohnanlagen, Mehrfamilienhäuser und Gewerbeobjekte betreut. Im Gespräch erzählen die Geschäftsführer Anton Ponigl und Julian Tuma, warum sie ihre ursprüngliche Immobilienidee verwarfen, wie sie innerhalb von nur zwei Monaten gründeten und welche Rolle das technische Studium heute im Betrieb spielt. Wer selbst über eine Gründung nachdenkt, findet darin viele vertraute Fragen wieder von der Finanzierung bis zur Frage, ab wann ein Gewerbe angemeldet werden muss. business-on.de: Sie beide haben studiert und standen mitten im Berufsleben. Wie sah Ihre Ausgangslage aus – und was hat Sie schließlich in die Selbstständigkeit getrieben? Anton Ponigl und Julian Tuma: Uns verbindet eine langjährige Freundschaft und schon früh der gemeinsame Wunsch, ein eigenes Projekt zu realisieren. In unseren bisherigen Tätigkeiten waren wir allerdings zunehmend unzufrieden: Der Anteil kreativer, gestaltender Aufgaben war gering, die Arbeitsprozesse überwiegend monoton und wiederkehrend. Möglichkeiten, sich persönlich und fachlich wirklich zu verwirklichen, fehlten. Gleichzeitig hatten wir beide schon lange eine starke Affinität zu eigenen handwerklichen Projekten, etwa in der Schreinerei. Der Wunsch nach unternehmerischer Selbstständigkeit war also schon eine Weile da. Natürlich verlässt man eine feste Anstellung nicht nebenbei wir haben Chancen und Risiken lange abgewogen. Aber irgendwann war klar, dass wir den Schritt wagen wollen.
BusinessEine gebuchte Messefläche ist noch kein fertiges Konzept. Bevor Besucher einen Stand betreten, müssen Unternehmen entscheiden, wen sie erreichen wollen, welche Gespräche dort stattfinden sollen und was dafür räumlich und technisch nötig ist. Wer diese Fragen zuerst beantwortet, kann Gestaltung, Budget und Ablauf aufeinander abstimmen. Das erleichtert auch die Wahl zwischen einem Systemstand, einer individuellen Fertigung und einer Kombination aus beidem. Erst das Ziel klären, dann den Stand gestalten

