Der Treiber des E-Commerce hat zwei Buchstaben: KI

Mit dem Ende der Pandemie hat der Onlinehandel in Deutschland eine Verschnaufpause eingelegt. Dank des Siegeszugs der künstlichen Intelligenz könnte gerade das Geschäft auf dem Amazon-Marketplace jetzt nochmals kraftvoll durchstarten.
20 Prozent mehr Umsatz und im Schnitt acht Prozent geringere Kosten: Das sind die positiven Einflüsse von Geschäftsstrategien auf Basis von künstlicher Intelligenz auf die Bücher von Onlinehändlern. Diese Zahlen haben die Unternehmensberater von McKinsey ermittelt – allerdings bereits im Jahr 2020. Seitdem hat sich die Business-Welt nochmals deutlich verändert – vor allem seit dem breiten Marktstart von ChatGPT im November 2022.
Künstliche Intelligenz ist seitdem nicht mehr aus der Welt wegzudenken und beeinflusst auch massiv die Geschäftsstrategien im E-Commerce. Das gilt zum einen für alle digitalen Unternehmerinnen und Unternehmer, die in ihren eigenen Online-Shops ihre Waren anbieten. Aber auch für die weiter stark wachsende Zahl an Händlerinnen und Händlern, die dafür unter den Mantel des führenden digitalen Marktplatzes schlüpfen: den Marketplace von Amazon.
Onlinehandel ist die ideale Spielwiese für die Kraft der KI
Die Vorteile beim Einsatz künstlicher Intelligenz gerade im Onlinehandel liegen auf der Hand. Die Branche eignet sich beispielhaft wie kaum eine zweite für den Einsatz der KI: Die Anwendungen in vielen Webshops reichen von personalisierten Produktempfehlungen über einen verbesserten Kundenservice und Preisoptimierungen bis hin zu smarter Logistik und passgenauen Umsatz- oder Bedarfsprognosen.
Mit künstlicher Intelligenz können Händlerinnen und Händler eine bessere Planbarkeit erreichen und vor allem ihren Waren- und Lagerbestand optimieren – denn zu große Lagerhaltung bindet zu viel Kapital, drückt damit Liquidität und Rentabilität. Die KI kann Daten sammeln, auswerten und auf dieser Grundlage Prognosen erstellen, welche Produkte zu welchen bestimmten Zeiten wirklich angeschaut und dann auch gekauft werden. Retouren und Verkaufsspitzen lassen sich so gerade für die kleineren Händlerinnen und Händler viel besser prognostizieren und Engpässe in den Lieferungen vermeiden.
Auch die digitale Kundschaft profitiert von der Kraft der KI: Die Suchfunktionen und das Ausspielen passender Produkte verbessern sich deutlich. Beispielsweise ermöglicht KI-Technologie eine ganz neue Art der Suche – weniger textbasiert, dafür anhand von Fotos. Dafür reicht eine Aufnahme eines Objekts: Bei der Analyse werden verschiedene Informationen aus dem Bild verwendet, zum Beispiel Form oder Farbe. Anschließend landet die Nutzerin oder der Nutzer im passenden Online-Shop.
KI entlastet Bürokratie und hilft, bares Geld zu sparen
Gerade auch im Backend vieler Onlineshops und Schauräume bei Amazon gibt es Luft nach oben: Vom Management der Aufträge, Rechnungen oder Retouren bekommen die Kundinnen und Kunden im Shop selbst nichts mit. Doch der Aufwand ist groß – und er drückt auf die ohnehin knappen Margen im Onlinegeschäft. Aufwendige Prozesse kann sich kein Händler auf Dauer leisten. Gerade hier kann die KI Händler entlasten, ihnen Geld sparen und zudem die Zeit verschaffen, die sie für das Marketing und die echte Arbeit „am Kunden“ benötigen. Mittlerweile gibt es am Markt einige gute digitale Assistenten auf KI-Basis, die hier echte Entlastung versprechen. Einer davon ist „Arthy“, zugeschnitten auf die Bedürfnisse von Amazon-Händlern.
Arthy ist nach den Aussagen seiner Entwickler der erste digitale Operator, der es ermöglicht, alle Schritte von der Analyse, Optimierung, über die Überwachung und Skalierung für die Händler zu übernehmen. Florian Giday, Geschäftsführer des Entwicklerunternehmens Amz.tools, beschreibt Arthy als einen „digitalen Mitarbeiter“, der proaktiv Verkaufsprozesse optimiert.
Der smarte Helfer analysiert sämtliche Verkaufsdaten, filtert Muster heraus und liefert den Anwendern so konkrete Empfehlungen zur Preisgestaltung. Der größte Vorteil liegt in der Automatisierung – etwa von ungeliebten und sehr zeitaufwendigen Aufgaben wie Erstattungen.
- Titelbild: Bild von Thx4Stock auf IStockPhoto
PersonalOhne Strom steht der Betrieb still. Ob Server im Büro, Kassen im Verkauf oder Maschinen in der Halle die heutigen Arbeitsabläufe sind stark von elektrischen Geräten abhängig. Eine zuverlässige Stromversorgung ist die absolute Basis für produktives Arbeiten. Doch wo täglich Strom fließt, entstehen oft unsichtbare Gefahren. Ein kleiner Defekt an einem Kabel oder ein unbemerkter Kurzschluss kann weitreichende Folgen haben. Ein plötzlicher Ausfall legt nicht nur die Arbeit lahm, sondern verursacht oftmals auch finanzielle Schäden. Genau hier setzt die betriebliche Elektrosicherheit an. Sie ist keine lästige Pflichtaufgabe, sondern ein wichtiger Teil des unternehmerischen Risikomanagements. Wer mögliche Gefahrenquellen im Blick behält, sorgt für sichere Abläufe und stärkt die langfristige Stabilität des gesamten Betriebs.
VerbraucherDie Energieversorgung von Gebäuden rückt zunehmend in den Fokus wirtschaftlicher Überlegungen. Der Heizungskeller spielt dabei eine entscheidende Rolle für den langfristigen Werterhalt von Immobilien und Betriebsstätten. Steigende Energiekosten und veränderte gesetzliche Vorgaben machen eine vorausschauende Planung notwendig. Eine Heizungsmodernisierung ist heute kein reiner Kostenfaktor mehr. Vielmehr handelt es sich um eine strategische Investition in die wirtschaftliche Zukunft eines Gebäudes. Damit sich dieser Schritt auszahlt, ist eine genaue Kalkulation gefragt. Es gilt, die anfänglichen Ausgaben, den langfristigen Nutzen und die verfügbaren staatlichen Förderungen sorgfältig aufeinander abzustimmen.
BusinessEin neues Büro ist für jedes Unternehmen ein wichtiger Schritt. Oft wächst das Team, es werden modernere Arbeitsflächen benötigt oder die internen Abläufe haben sich gewandelt. Ein solcher räumlicher Wechsel bringt stets frische Impulse für den Arbeitsalltag. Gleichzeitig gibt es dabei eine spürbare Herausforderung: Der normale Geschäftsbetrieb muss reibungslos weiterlaufen. Ein stillstehender Betrieb kostet Geld, verzögert laufende Projekte und beeinträchtigt den gewohnten Service für die Kundschaft. Die Erreichbarkeit muss zu jedem Zeitpunkt gesichert sein. Das Ziel ist es daher, den Umzug so zu gestalten, dass die tägliche Arbeit nicht unterbrochen wird. Das gelingt mit einer durchdachten Vorbereitung und einer klaren Struktur. Wer im Vorfeld die richtigen logistischen und organisatorischen Schritte plant, meistert den Wechsel an den neuen Standort sicher und entspannt, ohne dass das Kerngeschäft darunter leidet.
