Finanzen·
business-on.de Redaktion
business-on.de Redaktion
·
15. Oktober 2019

Schattenmacht Blackrock: Doku über Finanzinvestor in ZDF und ZDFinfo

Blackrock hat sich bei führenden Weltkonzernen eingekauft und ist derzeit Großaktionär bei Apple, Microsoft, Facebook, McDonald’s, Siemens, BASF, Bayer, Airbus, PSA, Vivendi und vielen mehr. Doch der Einfluss von Blackrock geht weit über Unternehmensbeteiligungen hinaus. Der Investor berät Notenbanken und Finanzminister, hat direkten Zugang zu Regierungs- und Staatschefs.

Finanzexperten fragen sich: Wie groß darf der Einfluss von Blackrock noch werden? Sie treibt die Sorge um, dass die wachsende Dominanz des amerikanischen Finanzinvestors bei einer zukünftigen Börsenkrise zu einem gefürchteten „Run for the Exit“ führen könnte – zu einer Panik, bei der alle ihre Aktien nur noch verkaufen wollen. Experten warnen zudem vor Blackrocks computergestütztem Analyseprogramm „Aladdin“. Dessen Algorithmen sind nicht mehr nur für das Risikomanagement bei Blackrock verantwortlich, sondern auch für das anderer Investoren. Diese sichern sich gegen Bezahlung Zugriff auf das Programm. Damit beeinflusst „Aladdin“ direkt oder indirekt die Anlageentscheidungen von Investoren, die zusammen geschätzt etwa zehn Prozent aller weltweiten Anlagevermögen verwalten.

Die Dokumentation „Schattenmacht Blackrock – Wie gefährlich ist der Finanz-Gigant?“ wurde in sechs Ländern rund um den Globus gedreht. Regisseur Tom Ockers zeichnet mithilfe von Experten und Kennern der Branche ein differenziertes Bild des größten Finanzkonzerns der Welt. ARTE hat die Doku bereits im September 2019 gesendet. In ZDFinfo ist sie erneut am Mittwoch, 23. Oktober 2019, 1.15 Uhr, und am Donnerstag, 24. Oktober 2019, 17.15 Uhr, zu sehen.

ots

Teilen:
Weitere Artikel
Wie verdienen Influencer ihr Geld – das echte Geschäft
Influencer
Wie verdienen Influencer ihr Geld – das echte Geschäft

Influencer*innen verdienen ihr Geld vor allem über bezahlte Markenkooperationen. Dazu kommen Affiliate-Marketing, direkte Plattformvergütung, Abo- und Fan-Modelle sowie eigene Produkte. Die wichtigste Säule sind die Sponsored Posts auf Social Media. Wer verstehen will, wie Influencer ihr Geld verdienen, sollte nicht bei der Aufzählung der Einnahmequellen stehen bleiben. Entscheidend ist, wie viel vom Bruttoumsatz nach Provisionen, Kosten und Abgaben netto übrig bleibt und wie stark das Einkommen schwankt. Das Wichtigste im Überblick Bezahlte Kooperationen mit Unternehmen sind die wichtigste Einnahmequelle von Influencer*innen, gefolgt von Affiliate-Marketing und eigenen Produkten.

10 Min. LesezeitLesen
App programmieren lassen: Kosten, Verträge, Partnerwahl
Ratgeber
App programmieren lassen: Kosten, Verträge, Partnerwahl

Wer eine App programmieren lassen möchte, steht zuerst vor einer breiten Preisspanne. Je nach Weg, ob Freelancer, App Agentur, Offshore-Team oder Eigenentwicklung, und je nach Komplexität liegen die Ausgaben grob zwischen wenigen tausend und über 80.000 Euro. Doch der Preis ist nur die halbe Entscheidung. Wirklich sicher wird eine Beauftragung erst durch drei Faktoren, die kaum ein Anbieter offen anspricht. Das sind der passende Vertrag, klar geregelte Nutzungsrechte am Quellcode und eine seriöse Bewertung des Entwicklungspartners. Das Wichtigste im Überblick Je nach Weg und Komplexität kostet es zwischen mehreren tausend und über 80.000 Euro, eine App entwickeln zu lassen.

12 Min. LesezeitLesen
ALG 1 Zuverdienst – was 2026 gilt
Ratgeber
ALG 1 Zuverdienst – was 2026 gilt

Wer Arbeitslosengeld I bezieht, darf 2026 monatlich bis zu 165 Euro aus einem Nebenjob behalten, ohne dass das Arbeitslosengeld gekürzt wird. Voraussetzung ist, dass die wöchentliche Erwerbstätigkeit unter 15 Stunden bleibt. Jeder Euro oberhalb der Hinzuverdienstgrenze wird vollständig vom ALG I abgezogen. Die Regeln wirken auf den ersten Blick einfach, haben aber konkrete Fehlerquellen bei Anrechnung, Meldepflichten und Steuer, die zu Rückforderungen führen können. Dieser Guide erklärt die Anrechnungsmechanik mit Beispielrechnung, zeigt Möglichkeiten zur Erhöhung des Freibetrags und hilft beim Widerspruch gegen fehlerhafte Bescheide. Die Kurzversion 165 Euro monatlicher Freibetrag auf den Nebenverdienst bei ALG-I-Bezug.

Lesen
Zur Startseite