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4. Oktober 2020

Drei Jobs, trotzdem gerade genug zum Leben. Thilo Mischke trifft für das „ProSieben Spezial: Von Armut bedroht“ Menschen an der Armutsgrenze

„Ich wollte einen Film machen, der jenen die Scham nimmt, die von Armut betroffen sind und solche tadelt, die herabblicken“, erklärt Journalist Thilo Mischke. „Von Armut bedroht sein, ist für mich kein Mysterium. Ich kenne es von mir, aus meinem sozialen Umfeld und als Berliner sehe ich die Armut täglich.“ Der gebürtige Ost-Berliner wuchs selbst in einfachen Verhältnissen auf. Für das „ProSieben Spezial: Von Armut bedroht“ begleitet Mischke fünf Betroffene und erlebt ihre unterschiedlichen Schicksale hautnah. Ohne Klischees und Vorurteile. Denn: „Scham ist das größte Problem bei diesem Thema“.

Hintergrund: Laut dem letzten Armutsbericht der Bundesregierung sind knapp 16 Millionen Menschen in Deutschland von Armut bedroht. Jeder fünfte Mitbürger – Tendenz steigend. Als arm gilt, wer monatlich weniger als 60 Prozent des Nettodurchschnittseinkommens zur Verfügung hat: Das sind momentan 969 Euro.

„ProSieben Spezial: Von Armut bedroht“ am Montag, 5. Oktober 2020, um 20:15 Uhr auf ProSieben.

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