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11. August 2026

EDV-Kenntnisse im Lebenslauf überzeugend formulieren

Personalmanager, der digitale Lebensläufe mit einem Fünf-Sterne-Bewertungssystem analysiert und den besten Kandidaten mithilfe von KI-Technologie und datengesteuertem Rekrutierungsprozess auswählt.

EDV-Kenntnisse gehören in den Lebenslauf, sobald der Job mit dem Computer zu tun hat, und das trifft heute auf nahezu jede Stelle zu. Wer die EDV-Kenntnisse im Lebenslauf richtig angeben will, folgt drei Prinzipien. Nenne konkrete Programme statt Sammelbegriffe, stufe das eigene Kompetenzniveau ehrlich ein und passe die Auswahl an die Stellenausschreibung an. Platziert werden sie meist in einem eigenen Abschnitt unterhalb der Berufserfahrung. Der Begriff „EDV“ selbst gilt inzwischen als veraltet. Die folgende Anleitung geht datengestützt, branchenspezifisch und mit Blick auf 2026 in die Tiefe, samt KI-Kompetenzen und ATS-Optimierung.

Das sollten Sie wissen

  • Der Begriff EDV gilt heute als veraltet, zeitgemäß sind IT-Kenntnisse oder Computerkenntnisse.
  • Geben Sie konkrete Programme statt Oberbegriffe an und passen Sie sie an die Stellenanzeige an.
  • Sechs bis zehn relevante Angaben mit ehrlicher Niveau-Einstufung genügen im Lebenslauf.
  • KI-Tools wie Copilot und ChatGPT sowie Cloud-Tools sind 2026 gefragte Zusatzkompetenzen.
  • Für ATS-Systeme zählen exakte Programmnamen als Klartext und ein einfaches Dateiformat.

EDV-Kenntnisse im Lebenslauf richtig angeben – die drei Grundregeln

Die erste Regel lautet: Nenne konkrete Anwendungen statt Oberbegriffe. „Gute PC-Kenntnisse“ sagt einem Personaler nichts. Konkrete Programme mit Niveau dagegen sind überprüfbar und aussagekräftig. Wer bloß „Microsoft Office“ schreibt, verschenkt Differenzierung, denn erst die Angabe der einzelnen Anwendungen macht den Unterschied. Die zweite Regel betrifft die Glaubwürdigkeit. Stufen Sie Ihr Können wahrheitsgemäß ein. Angaben wie „Grundkenntnisse“ oder „sehr gute Kenntnisse“ müssen im Bewerbungsgespräch und im Berufsalltag standhalten. Wie Sie ein nachvollziehbares Niveau festlegen, zeigt der Abschnitt zur Kompetenzeinstufung.

Die dritte Regel ist die wichtigste. Schneide die Auswahl auf die Stellenausschreibung zu. Fordert die Anzeige SAP-Kenntnisse, gehört dieses System nach oben. Was für die Zielposition irrelevant ist, streichen Sie. Als Richtwert genügen sechs bis zehn Angaben, mehr wirkt wie eine ungefilterte Sammlung. Wie Sie einzelne EDV-Angaben Ihrer Bewerbung formulieren und einstufen, klären die folgenden Abschnitte im Detail.

Warum der Begriff EDV veraltet ist – IT- und Computerkenntnisse als Alternative

Die Abkürzung EDV steht für „elektronische Datenverarbeitung“, ein Begriff, der seit Jahrzehnten gebräuchlich ist und aus einer Zeit stammt, als Computer noch primär der Verarbeitung großer Datenmengen dienten. Heute klingt „EDV-Kenntnisse im Lebenslauf“ nach Karteikarten und Aktenordnern und signalisiert unfreiwillig, dass jemand mit der aktuellen Arbeitswelt weniger vertraut ist.

Sinnvoller ist eine Abgrenzung. Computerkenntnisse beschreiben die Anwendung gängiger Software im Büroalltag. IT-Kenntnisse reichen weiter und umfassen technisches Wissen zu Hardware, Netzwerken oder Systemadministration. Digitale Kompetenzen ist der breiteste Begriff und schließt auch den souveränen Umgang mit Cloud- und KI-Tools ein. Für den Lebenslauf 2026 empfiehlt sich als Überschrift „IT-Kenntnisse“ für technische Berufe und „Computerkenntnisse“ oder „Digitale Kompetenzen“ für kaufmännische und kreative Rollen.

Welche EDV-Kenntnisse 2026 wirklich gefragt sind

Die Basis bilden nach wie vor das Microsoft-Office-Paket, vor allem Word, Excel und PowerPoint, sowie ein sicherer Umgang mit den Betriebssystemen Windows und zunehmend macOS. In technischen Umfeldern kommt oft Linux hinzu. Wer mehrere Betriebssysteme beherrscht, hat einen Vorteil. Diese Grundlagen setzen die meisten Arbeitgeber voraus, weshalb ihre bloße Nennung kaum noch Punkte bringt. Entscheidend wird das, was darauf aufbaut: KI-Tools, Cloud-Lösungen und branchenspezifische Software.

KI-Tools wie ChatGPT und Copilot glaubwürdig angeben

KI-Kompetenz ist die neue Schlüsselqualifikation. Auch die Auswertung von Stellenanzeigen belegt, dass KI im deutschen Arbeitsmarkt ankommt, die passenden Skills aber kaum nachrücken. Doch „ChatGPT“ in eine Zeile zu schreiben, überzeugt niemanden. Der Unterschied liegt im Anwendungskontext. Gut formuliert ist etwa „Microsoft Copilot zur Automatisierung von Excel-Reports und Zusammenfassung von Meetingprotokollen“. Oder „ChatGPT für Recherche, Textentwürfe und Code-Reviews im Arbeitsalltag“. Solche Angaben zeigen, dass jemand die Werkzeuge produktiv einsetzt und nicht nur kennt. Für kreative Rollen kann die Nennung von Bildgeneratoren wie Midjourney oder Google Gemini sinnvoll sein, aber nur, wenn sie zur Position passt.

Ein Wort zur Übertreibung: Wer „KI-Experte“ schreibt, muss im Gespräch erklären können, wie Prompts strukturiert werden, wo die Grenzen der Modelle liegen und wie Datenschutz gewahrt bleibt. Formulieren Sie lieber präzise, was Sie konkret tun, als mit einem großen Etikett zu blenden.

Cloud- und Kollaborationstools: Teams, Slack und Google Workspace

Verteilte Teams und hybride Arbeit haben Kollaborationstools zum Standard gemacht. Microsoft Teams, Slack, Google Workspace, Zoom sowie Projekttools wie Notion und Trello gehören 2026 zum erwarteten Grundrepertoire. Genau deshalb sollten Sie sie nicht unnötig ausweiten. Sinnvoll ist die Nennung, wenn du ein Tool über die reine Nutzung hinaus beherrschst, etwa „Notion zur Aufsetzung von Wissensdatenbanken und Projekt-Boards“ oder „Google Workspace inklusive Administration und Rechteverwaltung“. Reine Anwenderkenntnisse in Zoom oder Teams fasst du besser knapp zusammen. Auch der professionelle Umgang mit Social Media kann hier je nach Rolle einen Platz finden. Wer solche Kanäle strategisch nutzen will, sollte wissen, wie sich eine überzeugende digitale Präsenz aufbauen lässt.

Branchenspezifisches Skill-Ranking: Welche Programme welche Branche fordert

Welche Software den Ausschlag gibt, hängt stark von der Zielbranche ab. Die folgende Übersicht zeigt, welche Anwendungen in typischen Feldern priorisiert werden. Gleiche die Tabelle mit der konkreten Stellenanzeige ab und ordne die dort geforderten Programme ganz oben ein.

BranchePriorisierte Programme und Kompetenzen
IT / EntwicklungProgrammiersprachen wie Python, MySQL, Git, Docker, Cloud-Plattformen (AWS, Azure)
MarketingAdobe Creative Cloud, Google Analytics, Social Media und Meta Business Suite, Content Management Systeme wie WordPress
Buchhaltung / VerwaltungDATEV, SAP, Excel (fortgeschritten), Lexware
TourismusAmadeus, Buchungssysteme, CRM-Software, Kalkulationsprogramme
Kaufmännische BerufeMicrosoft Office, ERP-Systeme (SAP, MS Dynamics), CRM-Tools

Die Tabelle ersetzt keine individuelle Recherche. Prüfe zusätzlich, welche Werkzeuge im konkreten Unternehmen im Einsatz sind. Oft verrät die Karriereseite, mit welcher branchenspezifischen Software dort gearbeitet wird. Wer diese Kompetenzen gezielt für die Selbstständigkeit einsetzen möchte, findet in unserem Ratgeber dazu, wie man Content Creator wird, weitere Anregungen.

Platzierung im Lebenslauf je nach Karrierestufe

EDV-Kenntnisse stehen im tabellarischen Lebenslauf üblicherweise in einem eigenen Abschnitt unterhalb von Berufserfahrung und Ausbildung, oft neben Sprachkenntnissen. Wie prominent der Block ausfällt, hängt von der Karrierestufe ab. Berufseinsteiger profitieren von einem eigenen, ausführlichen Kompetenzblock. Wer noch wenig Berufserfahrung vorweist, kann mit konkreten Programmkenntnissen und Zertifikaten punkten, etwa SPSS aus der Abschlussarbeit oder Photoshop aus einem Nebenjob.

Quereinsteiger nutzen den eigenen Abschnitt strategisch, um die Brücke zur neuen Branche zu schlagen. Wer aus dem Einzelhandel in die Verwaltung wechselt, hebt Warenwirtschafts- und Office-Fähigkeiten hervor, die in beiden Feldern zählen. Wer den Schritt in die freiberufliche Tätigkeit erwägt, findet dazu Hinweise im Ratgeber, wie man Freelancer wird. Erfahrene Fach- und Führungskräfte halten den Block schlank. Bei zehn Jahren Berufserfahrung ist der Umgang mit Textverarbeitungsprogrammen selbstverständlich. Relevant bleiben spezialisierte oder strategische Fähigkeiten wie die Einführung eines ERP-Systems oder die Steuerung von IT-Projekten. Diese gehören häufig ohnehin in die Berufserfahrung integriert, wo sie durch konkrete Ergebnisse belegt werden.

Kompetenzniveau glaubwürdig einstufen

Anders als bei Sprachen, wo der Gemeinsame Europäische Referenzrahmen (GER) mit A1 bis C2 eine klare Skala liefert, existiert für Computerkenntnisse kein einheitlicher Standard. Das macht Selbsteinschätzungen anfällig für Übertreibung. Ein nachvollziehbares Bewertungsraster mit objektiven Kriterien schafft Abhilfe.

Bewertungsraster mit objektiven Kriterien für jede Niveaustufe

Statt Niveaustufen nach Gefühl zu vergeben, hilft die Frage: Was kann ich mit dem Programm konkret tun? Am Beispiel Excel wird das greifbar. Wer nur Tabellen ausfüllt und Summen bildet, hat Grundkenntnisse. Wer mit Pivot-Tabellen und SVERWEIS arbeitet, ist fortgeschritten. Wer Makros schreibt oder komplexe Modelle baut, verfügt über sehr gute bis hervorragende Fähigkeiten.

NiveauObjektive KriterienFormulierungsbeispiel
GrundkenntnisseGrundfunktionen bekannt, Einarbeitung mit Anleitung nötig„Excel – Grundkenntnisse (Tabellen, einfache Formeln)“
Fortgeschrittene KenntnisseSelbstständiges Arbeiten, gängige Funktionen sicher„Excel – fortgeschritten (Pivot-Tabellen, SVERWEIS)“
Sehr gute KenntnisseEffizientes Arbeiten, komplexe Aufgaben, andere anleiten„Excel – sehr gut (Makros, komplexe Analysen)“
Hervorragende KenntnisseExpertenniveau, Automatisierung, Schulung anderer„Excel – hervorragend (VBA-Programmierung, Reporting-Automatisierung)“

Der Klammerzusatz mit konkreten Funktionen ist der entscheidende Kniff. Er macht die Einstufung überprüfbar und hebt sie von reinen Behauptungen ab. Verwenden Sie dieselbe Skala durchgängig für alle Anwendungen, damit der Lebenslauf konsistent bleibt.

Fließtext, Balken, Sterne oder Prozent – welche Darstellung überzeugt

Für die visuelle Darstellung des Kompetenzniveaus gibt es mehrere Optionen, und sie sind nicht gleichwertig. Balkendiagramme und Sterne-Bewertungen wirken übersichtlich, sind aber problematisch. Ein zu 80 Prozent gefüllter Balken sagt nichts darüber aus, was jemand tatsächlich kann. Prozentangaben verstärken dieses Problem noch. „Excel: 90 %“ suggeriert eine Präzision, die es nicht gibt, denn 90 Prozent wovon?

Die klare Empfehlung lautet daher: Verbale Einstufung im Fließtext oder in Stichworten. „Excel – sehr gute Kenntnisse (Pivot-Tabellen, Makros)“ ist maschinenlesbar, überprüfbar und aussagekräftig. Wer optische Auflockerung möchte, kann dezente Balken ergänzend nutzen, die verbale Angabe muss aber immer als Klartext vorhanden sein.

Lebenslauf für Applicant-Tracking-Systeme (ATS) optimieren

Viele mittlere und große Unternehmen setzen Bewerbermanagementsysteme (ATS) ein, die Lebensläufe automatisch auslesen und nach Schlüsselbegriffen filtern. Ein CV-Parser extrahiert dabei Text und ordnet ihn Kategorien wie Skills, Erfahrung und Ausbildung zu. Wer die Formatierung ignoriert, riskiert, dass relevante Angaben gar nicht erkannt werden. Entscheidend ist, dass jede wichtige Angabe als durchsuchbarer Klartext vorliegt und nicht in Grafiken versteckt bleibt. Gerade bei EDV-Kenntnissen im Lebenslauf zählt die exakte Schreibweise. Das System gleicht die gefundenen Begriffe mit den Anforderungen der Stellenanzeige ab. Kleine Abweichungen können dazu führen, dass ein Treffer ausbleibt. Die folgenden Schritte, die auch typische Fehler beim ATS-Lebenslauf vermeiden helfen, machen den Lebenslauf ATS-tauglich:

  • Programmnamen als Klartext ausschreiben: „Microsoft Excel“, „SAP“, „Adobe Photoshop“, exakt in der Schreibweise der Stellenanzeige.
  • Keywords aus der Anzeige übernehmen: Fordert die Anzeige „Microsoft Office“, nimm genau diese Schreibweise auf, ergänzt um die Einzelprogramme.
  • Grafiken und Textfelder vermeiden: Kompetenzen in Bildern, Kopfzeilen, Textboxen oder als Prozentbalken werden oft nicht ausgelesen.
  • Standardschriften und klare Struktur nutzen: Arial oder Calibri, klassische Überschriften wie „IT-Kenntnisse“ statt kreativer Bezeichnungen.
  • Auf einfaches Dateiformat setzen: Ein textbasiertes PDF ist der Standard, einige ältere Systeme lesen DOCX zuverlässiger. Kein gescanntes Bild-PDF verwenden.
  • Keine Tabellen für Kernangaben: Manche Parser lesen mehrspaltige Layouts fehlerhaft. Wichtige Skills lieber übersichtlich untereinander auflisten.

Ein Gegencheck lohnt sich. Kopiere den Text deines PDFs in einen einfachen Editor. Erscheint alles sauber und in richtiger Reihenfolge, kommt auch das ATS damit zurecht.

Frau im Bewerbungsgespräch mit zwei Personalverantwortlichen, ihr Lebenslauf liegt im Fokus.

Ehrlichkeit und der Umgang mit Kompetenzlücken

Der Reiz, das eigene Können aufzublasen, ist groß, aber riskant. Bewerbermanagementsysteme filtern zwar nach Keywords, doch spätestens im Fachgespräch oder in einer Arbeitsprobe zeigt sich, wer eine Software wirklich beherrscht. Falsche Angaben können im schlimmsten Fall sogar eine Kündigung rechtfertigen, wenn zugesicherte IT-Kenntnisse für die Stelle wesentlich waren. Bei veralteten Fähigkeiten gilt: wahrheitsgemäße Angaben statt Verschleierung. Die Einarbeitung in eine neue Version fällt in der Regel leicht, das lässt sich im Gespräch offen ansprechen und wirkt souveräner als eine stillschweigende Übertreibung.

Manche Angaben gehören schlicht nicht mehr in den Lebenslauf. „Sicherer Umgang mit dem Internet“ oder „E-Mail-Fähigkeiten“ wirken 2026 eher peinlich, weil sie Selbstverständlichkeiten sind. Auch die Nennung längst überholter Software kann negativ auffallen und den Eindruck erwecken, jemand sei technisch nicht auf dem aktuellen Stand. Streiche, was keinen Mehrwert bietet.

Kenntnisse nachweisen und gezielt weiterbilden

Nicht jede Kompetenz lässt sich mit einem Zertifikat belegen, und das ist auch nicht immer nötig. Oft überzeugen konkrete Projektbeispiele mehr. „Excel-basiertes Reporting-Dashboard für die Vertriebssteuerung entwickelt“ zeigt Anwendung im echten Kontext. Arbeitsproben, Portfolios oder ein GitHub-Profil sind glaubwürdiger als jede Selbsteinschätzung. Wo Zertifikate sinnvoll sind, lohnt der Blick auf anerkannte Anbieter. Microsoft bietet offizielle Zertifizierungen für Microsoft 365 und Azure, Google für Cloud-Technologien, und Plattformen wie Coursera, LinkedIn Learning oder Udemy vermitteln breit gefächerte Kurse. Für KI-Kompetenzen gibt es inzwischen spezialisierte Programme, etwa zu Prompt Engineering. Wie gezielte Aufstiegsfortbildung die eigene Position stärkt, zeigt sich gerade in einem angespannten Fachkräftemarkt.

Wer sich einen Überblick über sinnvolle Tools verschaffen will, findet in Fachmedien fundierte Orientierung. Das Wirtschaftsmagazin business-on etwa veröffentlicht Ratgeber zu KI-Tools und IT-Kenntnissen im Berufsalltag, hilfreich, um einzuschätzen, welche Anwendungen in der eigenen Branche an Bedeutung gewinnen.

EDV-Kenntnisse in der englischen Lebenslauf-Version

Für internationale Bewerbungen ändert sich die Terminologie. „EDV-Kenntnisse im Lebenslauf“ übersetzt man nicht wörtlich, sondern nutzt etablierte Bezeichnungen wie IT skills, computer skills oder technical proficiency. Für einen eigenen Abschnitt eignet sich die Überschrift „Technical Skills“ oder „Digital Skills“. Auch die Niveaustufen folgen anderen Konventionen. Gängig sind basic, intermediate, advanced und proficient oder expert. Nach der Niveau-plus-Klammer-Logik funktioniert „Microsoft Excel – advanced (pivot tables, macros)“ international genauso überprüfbar. Achte darauf, Programmnamen nicht einzudeutschen, „Excel“ bleibt „Excel“.

Muster-Formulierungen für den Lebenslauf

Die folgenden Beispiele wenden das Prinzip Programm plus Niveau plus Anwendungskontext an. Jede Zeile verbindet einen konkreten Programmnamen mit einer überprüfbaren Niveau-Angabe und einem kurzen Hinweis auf den Einsatzbereich, genau die Struktur, die Personaler und ATS gleichermaßen sauber verarbeiten können. Damit fassen diese Muster die zentralen Grundregeln praktisch zusammen: konkrete Programme statt Sammelbegriffe, eine wahrheitsgemäße Niveau-Einstufung und ein sichtbarer Bezug zum realen Einsatz. Nutzen Sie die Formulierungen als Gerüst und ersetzen Sie Programme, Niveaustufen und Kontextangaben durch Ihre eigenen, belegbaren Erfahrungen:

  • SAP FI/CO – fortgeschrittene Kenntnisse aus dreijähriger Anwendung im Rechnungswesen
  • Adobe Photoshop und InDesign – sehr guter Umgang mit Bildbearbeitungsprogrammen (Bildbearbeitung, Layout für Printmedien)
  • Microsoft Copilot – produktiver Einsatz zur Automatisierung von Reports und Dokumentation
  • WordPress – fortgeschritten (Content Management Systeme, Plugin-Konfiguration, SEO-Grundlagen)
  • Java – Grundkenntnisse in objektorientierter Programmierung, eine der gängigen Programmiersprachen, aus Weiterbildung 2025

Passe jede Zeile an Ihre tatsächlichen Fähigkeiten und die Zielstelle an. Kopiere nichts blind, sondern nutze die Struktur als Vorlage.

Häufige Fragen zu EDV-Kenntnissen im Lebenslauf

Wie ordne ich meine EDV-Kenntnisse im Lebenslauf an?

Priorisiere nach Relevanz für die Zielstelle und platziere sie in einem eigenen Abschnitt. Die Details erläutert die dritte Grundregel im Abschnitt zu den Grundregeln.

Steigern gute Computerkenntnisse die Chance auf eine Einladung?

Ja, sofern sie exakt zur Stellenanzeige passen. Die Logik dahinter behandelt der Abschnitt zu den Grundregeln.

Was ist der Unterschied zwischen digitalen Kompetenzen und EDV-Kenntnissen?

Die ausführliche Abgrenzung finden Sie im Abschnitt zu den zeitgemäßen Alternativen.

Muss ich Microsoft-Office-Kenntnisse überhaupt noch nennen?

Nenne Textverarbeitungsprogramme, Kalkulationsprogramme und Präsentationsprogramme wie Word, Excel und PowerPoint nur, wenn du ein überdurchschnittliches Niveau vorweist, etwa fortgeschrittene Funktionen in einem der Kalkulationsprogramme, oder wenn die Stellenanzeige sie ausdrücklich fordert. Andernfalls kannst du auf die bloße Grundnennung verzichten.

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