Mit dem Inkubatorprogramm bringen die Campus Founders talentierte KI-Expertenteams in die wirtschaftlich starke Region und heben das Heilbronner Startup-Ökosystem auf internationales Niveau. „Ich bin beeindruckt, wie weit die Teams in der Entwicklung ihrer KI-basierten Visionen in kürzester Zeit gekommen sind. Es ist inspirierend zu sehen, wie groß die jungen Gründer:innen denken und mit welcher Leidenschaft sie ihre unternehmerische Reise beschreiten“, zieht Oliver Hanisch, CEO der Campus Founders, Bilanz.
Aus innovativen Ideen werden funktionierende Geschäftsmodelle
„Der Erfolg des Programms speist sich aus den Faktoren: Coaching und Mentoring, ein starkes Ökosystem und Zugang zu Ressourcen“, erklärt Sascha Karstädt, der das AI-Founders-Programm verantwortet. Aus innovativen Ideen werden so im Laufe des Programms funktionierende Geschäftsmodelle.
Bei der gestrigen Abschlussveranstaltung stellten sich die Teams damit gezielt potenziellen Investoren – und ernteten die Früchte des Inkubatorprogramms: „Ausgesprochen viele Investoren sind der Einladung zu unserem Demo Day gefolgt. Das zeigt: Die geschärften jungen KI-Startups sind für Investoren interessant. Das ist wichtig: Ein Invest sichert langfristig die Zukunft der Startups und sorgt dafür, dass notwendige Innovationen sich auch durchsetzen“, sagt Oliver Hanisch. Neben der Präsentation der Startups und Netzwerken bot der Abend vieles mehr: Adam French, Co-Founder von Scalable Capital, hielt die Keynote. Scalable Capital, 2014 in München gegründet, ist heute der größte Robo-Advisor Europas. The Greatest Unicorn Pitch brachte Christoph Sollich, Pitch Coach und Startup-Comedian, auf die Bühne der Heilbronner experimenta.
Das Team von Creaition.ai hat sich ein Anschluss-Invest durch das Venture Studio der Campus Founders gesichert. Die Heilbronner investieren hier in die Frühphase von Startups und geben so eine Anschubfinanzierung, die vielen Gründer:innen bisher verwehrt blieb. „Das ist eine Riesenchance für uns. Die Campus Founders unterstützen Gründerinnen und Gründer so, wie sie es brauchen: durch Know-how, gezielte Coachings, Mentorenprogramme und – ganz wichtig – den Zugang zu ihrem Netzwerk“, sagt CEO Marco Limm. Das Frankfurter Startup bietet eine interaktive, KI-basierte Plattform für maßgeschneiderte Designvorschläge – Inspiration für Designer, Kreative und Künstler.
„AI Founders“ startet erneut – Bewerbungen bis zum 19. März möglich
„Das Inkubatorprogramm ist ein wichtiger Baustein unserer Arbeit“, sagt Oliver Hanisch. „Ziel ist die gezielte Entwicklung von B2B-Startups.“ Bereits am 15. April geht das Programm AI Founders in die zweite Runde. Bewerbungen sind noch bis zum 19. März möglich. Bewerbungen können ab sofort HIER eingereicht werden.
(ots)
HandelIn vielen Branchen ist die berührungslose Identifikation von Produkten und Gegenständen Pflicht oder zumindest sinnvoll. Wenn du selbst die Entscheidungsgewalt hast, wirst du irgendwann vor der Frage stehen, ob Barcodes oder RFID-Etiketten die sinnvollere Lösung für dich und dein Business sind. Beide Möglichkeiten haben einen Mehrwert, unterscheiden sich aber deutlich voneinander. Für welche Lösung du dich entscheidest, hängt von deinen Bedürfnissen und von der jeweiligen Industrie ab. Das sind die größten Unterschiede zwischen RFID und Barcode Um die richtige Wahl zu treffen, musst du zunächst die Unterschiede zwischen den beiden Systemen kennen. Während der klassische Barcode auf optischer Erkennung basiert, nutzt RFID (Radio Frequency Identification) elektromagnetische Wellen. Das hat massive Auswirkungen auf deinen Arbeitsalltag.
BusinessEin Gewerbe abmelden zu müssen, wirkt auf den ersten Blick wie ein rein formaler Behördengang. In der Praxis entsteht der größte Fehler aber meist schon davor: Nicht jede Veränderung im Betrieb führt automatisch zu einer Gewerbeabmeldung. Entscheidend ist, ob der Gewerbebetrieb endgültig aufgegeben wird, ob sich die Rechtsform ändert oder nur Daten des Unternehmens angepasst werden müssen. Seit dem 1. November 2025 gilt außerdem bei der Verlegung in einen anderen Meldebezirk ein vereinfachtes Rückmeldeverfahren, das die Abläufe an einem wichtigen Punkt verändert hat. Gerade für kleinere Unternehmen, Einzelunternehmen und wachsende Betriebe mit mehreren Standorten ist diese Unterscheidung wichtig. Wer die falsche Anzeige wählt, riskiert Rückfragen der Behörde, unnötige Doppelwege oder im schlechtesten Fall eine verspätete Meldung. Deshalb lohnt sich ein Blick auf die Fälle, in denen eine Abmeldung tatsächlich erforderlich ist, und auf die Konstellationen, in denen stattdessen eine Gewerbeummeldung oder eine neue Gewerbeanmeldung vorzunehmen ist. Wann muss ein Gewerbe tatsächlich abgemeldet werden?
IT & SoftwareObject Storage rückt im Mittelstand aus einer Nische in das Zentrum der IT-Planung. Der Grund liegt nicht in einem kurzfristigen Trend, sondern in einer strukturellen Veränderung: Unternehmen speichern heute deutlich mehr unstrukturierte Daten, sichern mehr Systeme gleichzeitig und wollen Daten später auch für Analysen, Automatisierung und KI nutzen. Klassische Speicherkonzepte geraten dabei oft an Grenzen, weil sie auf Dateipfade, feste Hierarchien oder teure Primärspeicher angewiesen bleiben. Object Storage setzt an genau dieser Stelle an und schafft eine skalierbare Grundlage für moderne IT-Architekturen. Was Object Storage grundsätzlich anders macht Object Storage speichert Daten nicht als klassische Dateien in Ordnern und Unterordnern, sondern als eigenständige Objekte. Jedes Objekt enthält die eigentlichen Daten, Metadaten und eine eindeutige Kennung. Dadurch entsteht im Kern keine starre Verzeichnisstruktur, sondern ein flacher, sehr gut skalierbarer Datenraum, in dem Anwendungen Objekte über Schnittstellen wie HTTP, HTTPS und REST finden und abrufen können. Einige Plattformen ergänzen dieses Prinzip heute zwar um filesystem-nahe Funktionen wie hierarchische Namespaces oder NFS-Zugriff, die Grundlogik von Object Storage bleibt aber objektbasiert. Genau dieser technische Unterschied macht das Modell für den Mittelstand interessant, weil es mit wachsenden Datenmengen besser umgeht als viele traditionelle Ansätze. Bilder, Videos, Backups, Logdaten, E-Mails, Sensordaten oder Archivbestände lassen sich in großen Mengen verwalten, ohne dass bei jeder Erweiterung das gesamte Speicherkonzept neu gedacht werden muss. In der Praxis steht hinter Object Storage deshalb nicht nur ein weiterer Speicherort, sondern ein anderer Ansatz für den Umgang mit unstrukturierten Daten. Wer moderne Anwendungen, verteilte Standorte oder hybride Infrastrukturen betreibt, profitiert besonders davon, dass Metadaten sehr gezielt ausgewertet und Richtlinien automatisiert auf große Datenbestände angewendet werden können.

