Erste vertikale Agri-PV Großanlage Österreichs in Gabersdorf eröffnet

Das Projekt hat gleich in mehrfacher Hinsicht Vorzeige-Charakter, zuvorderst natürlich durch die Doppelnutzung mit Landwirtschaft und Photovoltaik: Während die Modulreihen bei herrlichem Sonnenwetter einen maximalen Stromertrag produzieren, reifen auf mehr als 90% der Fläche zwischen den Modulreihen Kürbisse. „Das ist mein bester Acker, den kann ich nicht einfach zubauen“, sagt Josef Gründl, Eigentümer und Bewirtschafter der Fläche. Die vertikale Technologie der Next2Sun überbaut nur ca. 1% der Fläche, so dass gute 90% weiterhin effektiv mit konventionellen landwirtschaftlichen Maschinen bewirtschaftet werden können – ca. 10% rund um die Modulreihen können zudem für ökologische Aufwertungsmaßnahmen verwendet werden. „Hier nimmt die Steiermark eine Vorreiterrolle ein“ sagt Hubert Lang, Bereichssprecher für Landwirtschaft, Umwelt- und Naturschutz der ÖVP Steiermark: „Unsere frühzeitige gesetzliche Regelung für Agri-Photovoltaik ermöglicht dieses Leuchtturmprojekt und sicher auch viele Folgeprojekte“. Mit einer Förderung aus dem Ökofonds des Landes Steiermark wird das Projekt drei Jahre lang wissenschaftlich begleitet, um die Synergien von vertikaler Photovoltaik und landwirtschaftlicher Urproduktion umfassender zu erforschen und zu dokumentieren.
Seine besondere Relevanz für die Energiewende erläutert Heiko Hildebrandt, CEO der Next2Sun AG, dem deutsch-österreichischen Agri-Photovoltaik-Pionierunternehmen und Erfinder des Systems: „In Österreich wie in Deutschland sind wir langsam an dem Punkt, dass wir zeitweise vollständig mit erneuerbarer Energie versorgt werden. Der weitere Ausbau mit konventioneller Photovoltaik erhöht das zeitweise Überangebot und belastet die knappen Netzkapazitäten. Mit den Next2Sun-Anlagen können wir auch in den Morgen- und Abendstunden Strom erzeugen und somit gewissermaßen die Energiewende auf eine breitere Basis stellen – wir verstetigen die PV-Stromproduktion und lasten damit die Stromnetze gleichmäßiger aus.“
Besonders bemerkenswert ist zudem die lokale Verankerung des Projektes: Projektentwickler, Erbauer und Betreiber sind nicht etwa überregionale Großunternehmen, sondern mit dem Gabersdorfer Landwirt Josef Gründl und dem Elektromeister Peter Gsell zwei lokale Akteure. Wolfgang Kubassa, Modellregions-Manager der Klima- und Energieregion Gabersdorf-Schwarzautal, freut sich, dass hier aus seiner Region Impulse für die Energiewende in ganz Österreich ausgehen: „Wir sind überzeugt, dass dieses Projekt Schule machen wird.“
ArbeitslebenEin Arbeitsvertrag, dessen Klauseln plötzlich strittig sind. Eine Kündigung, die ausgesprochen werden muss oder eine, die ein Beschäftigter erhalten hat und nicht akzeptieren will. Ein Vorwurf der Diskriminierung am Arbeitsplatz. Solche Situationen gehören zum betrieblichen Alltag vieler Unternehmen, und sie verlangen meist schnell eine verlässliche rechtliche Einschätzung. Denn Fehler im Arbeitsrecht können teuer werden: Die Fristen sind kurz, Formfehler haben Folgen, und nicht jede vermeintlich klare Regelung hält einer gerichtlichen Prüfung stand. Gerade für kleine und mittlere Betriebe ohne eigene Rechtsabteilung ist der Zugang zu fachkundiger Beratung deshalb entscheidend. In Niederbayern hat sich für solche Fälle seit Jahrzehnten eine Kanzlei etabliert, die heute mit sechs Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten an zwei Standorten arbeitet: die Kanzlei Hollmayr Perl & Kollegen mit Büros in Deggendorf und Regen. Ihr klarer Schwerpunkt ist das Arbeitsrecht als Experte für Arbeitsrecht in Deggendorf deckt die Kanzlei ein Dauerthema ab, das Unternehmer, Personalverantwortliche und Beschäftigte gleichermaßen betrifft. Dieses Porträt stellt die Kanzlei, ihre Geschichte und ihre Ansprechpartner vor. Von der Einzelkanzlei zum Anwaltsteam
ExpertentalkAutomatisierung im Mittelstand gelingt dann, wenn sie zur Chefsache wird. So lautet die Kernaussage unseres Gesprächspartners. Viele Mittelständler stehen vor derselben Frage: Wo anfangen, wenn Produktion, Gebäude und IT eigentlich gleichzeitig modernisiert werden müssten? Wir haben mit einem Experten der HERMOS Group gesprochen, die als Anbieter von Automatisierungstechnik für Unternehmen Industrie- und Gebäudeprojekte von der Planung bis zum After-Sales aus einer Hand umsetzt. Im Gespräch geht es um typische Fehler, realistische Zeitachsen und die Rolle der Geschäftsführung. „Der Reifegrad ist oft niedriger, als das Management denkt" business-on.de: Wenn Sie heute in einen mittelständischen Produktionsbetrieb kommen, wo stehen die Unternehmen wirklich beim Thema Automatisierung?
PersonalIm beruflichen und privaten Alltag ist es eine Selbstverständlichkeit, Dinge rechtzeitig zu planen. Verträge werden in Ruhe geprüft, finanzielle Risiken abgesichert und die Zukunft klar strukturiert. Ein wichtiges Ereignis wird bei dieser Organisation jedoch oft ausgeklammert: das eigene Lebensende. Sich frühzeitig mit dem Tod auseinanderzusetzen, kostet Überwindung und fällt nicht leicht. Dabei ist die Bestattungsvorsorge ein wertvoller und sinnvoller Schritt. Sie bringt Struktur in eine emotional belastende Zeit. Tritt ein Trauerfall ein, schützt diese Planung die Hinterbliebenen davor, weitreichende Entscheidungen unter Zeitdruck treffen zu müssen.
