Güterverkehr: Sicheres und bequemes Parken im Fokus

„Wir sind im engen Austausch mit strategischen Partnern“, verdeutlicht Siegfried Hegelmann, Geschäftsführer der Hegelmann Gruppe, die Dringlichkeit des Themas. Zu diesen strategischen Partnern gehören Niels de Zwaan, Geschäftsführer der Truck Parking Europe, Dirk Penasse, Geschäftsführer von Esporg, und Tim Baumeister, Projektleiter bei KRAVAG Truck Parking. Gemeinsam erörtern sie Möglichkeiten und Lösungen, die vorbildhaft für die gesamte Branche sein sollen. „Wir möchten hier Pionier sein und allen Aspekten Rechnung tragen“, versichern die vier Logistikexperten.
Allein die Hegelmann Group kommt auf tausende internationale Langstreckentransporte, die täglich in ganz Europa unterwegs sind. Täglich in ganz Europa unterwegs zu sein bedeutet aber auch, dass die LKW-Fahrer oft am Wochenende nicht zu Hause sein können. Und das wiederum bedeutet, dass sie ihre Wochenendruhezeit auf einem Rastplatz verbringen. Noch, denn das soll sich durch die EU-Vorgaben ändern. Die Bußgelder bei Verstößen sind entsprechend hoch. Allerdings: Das ist leichter gesagt als getan. Es ist schon jetzt eine große Herausforderung für jeden einzelnen Fahrer, einen geeigneten und vor allem sicheren Parkplatz zu finden, an dem er beruhigt schlafen kann, ohne Angst haben zu müssen, dass am nächsten Morgen seine Ladung aus dem Auflieger entwendet oder sein Fahrzeug beschädigt worden ist. Besonders im Ausland mangelt es an offiziellen Sicherheitsparkplätzen mit Eigenschaften wie Videoüberwachung, Beleuchtung, Zaunanlage, Schranken und Erfassung von Kennzeichen bei der Ein- und Ausfahrt.
Die europäische Gesetzgebung ist wieder einmal grundsätzlich gut gemeint, doch in der Praxis kaum umsetzbar. „Stand heute ist das realitätsfremd“, macht Siegfried Hegelmann klar. Das Problem für die Spediteure beschreibt er so: „Entweder der Fahrer parkt auf einem Parkplatz, der nicht als offizieller Sicherheitsparkplatz eingestuft ist, um die Übernachtung in einer nahegelegenen Unterkunft zu verbringen, mit der Gefahr, den LKW unbewacht zurückzulassen, oder er parkt auf einem offiziellen Sicherheitsparkplatz und muss dann irgendwie zu einer kilometerweit entfernten Unterkunft kommen.“ Das passe nicht zusammen. Schon jetzt reichten an vielen Orten die Hotelkapazitäten genauso wenig aus wie die Parkplätze auf der Route. Jeder könne sich von der prekären Lage an Raststätten und Autobahnen überzeugen. Schon ohne die entsprechend notwendigen Sicherheitsvorkehrungen und EU-Beschlüsse sei die Situation angespannt.
Hegelmann allerdings reicht es nicht, die Zustände zu beklagen. Er sucht nach Lösungen – mit geeigneten Partnern. Und er ist bereit, im Sinne seiner Fahrer zu investieren. Man führe erste Gespräche und sei auf einem sehr guten Weg, lässt er wissen. Man werde einen Weg finden, alle Interessen zu wahren und alle Auflagen zu erfüllen.
Die Hegelmann Gruppe strebt mit diesen drei Projektpartnern nachhaltige Lösungen an. „Wir möchten das Problem konstruktiv lösen – für uns und die gesamte Branche. Alle größeren Spediteure im Langstreckenverkehr stehen vor dieser dringenden Herausforderung“, weiß Hegelmann. Gemeinsam möchte er Abhilfe schaffen, fordert die gesamte Branche zu Dialog und Mitgestaltung auf. „Unsere Gespräche sind kein closed shop. Wir suchen den Austausch und die besten Ideen – auch mit der Politik, die hier gefragt ist.“ Wer Vorgaben mache, müsse auch die notwendige Infrastruktur schaffen, fordern die Dialogpartner rund um das sichere Parken. Gerne leiste man einen Beitrag zur Information und zur Lösungsfindung. Jeder in der Branche sei auch bereit, zu investieren. Aber Lösungen könnten eben nur im Konzert mit den politischen Entscheidungsträgern umgesetzt werden. „Wir rufen hier zum Dialog auf!“
HandelIn vielen Branchen ist die berührungslose Identifikation von Produkten und Gegenständen Pflicht oder zumindest sinnvoll. Wenn du selbst die Entscheidungsgewalt hast, wirst du irgendwann vor der Frage stehen, ob Barcodes oder RFID-Etiketten die sinnvollere Lösung für dich und dein Business sind. Beide Möglichkeiten haben einen Mehrwert, unterscheiden sich aber deutlich voneinander. Für welche Lösung du dich entscheidest, hängt von deinen Bedürfnissen und von der jeweiligen Industrie ab. Das sind die größten Unterschiede zwischen RFID und Barcode Um die richtige Wahl zu treffen, musst du zunächst die Unterschiede zwischen den beiden Systemen kennen. Während der klassische Barcode auf optischer Erkennung basiert, nutzt RFID (Radio Frequency Identification) elektromagnetische Wellen. Das hat massive Auswirkungen auf deinen Arbeitsalltag.
KarriereVersicherungsmakler arbeiten an einer sensiblen Schnittstelle zwischen Beratung, Risikoanalyse und wirtschaftlicher Verantwortung. Wer in diesen Beruf einsteigen will, braucht deshalb nicht nur Interesse an Versicherungen und Finanzen, sondern auch Fachwissen, rechtliche Sicherheit und ein belastbares Gespür für die Anliegen verschiedener Kunden. Der Weg in die Maklerschaft ist geregelt, zugleich aber vielseitig. Es gibt den klassischen Einstieg über eine Ausbildung, den Wechsel aus einem Versicherungsunternehmen und ebenso Chancen für Quereinsteiger mit der passenden Vorbereitung. Entscheidend ist dabei eine nüchterne Einordnung. Die Tätigkeit als Versicherungsmakler beginnt nicht mit einer einfachen Gewerbeanmeldung und auch nicht mit Vertriebsinteresse allein. Erforderlich sind fachliche Voraussetzungen, eine Erlaubniserteilung, eine Registrierung und ein tragfähiges Konzept für den späteren Berufsalltag. Wer diesen Weg sauber vorbereitet, kann sich in einer anspruchsvollen Versicherungsbranche eine langfristige Position aufbauen. Was macht ein Versicherungsmakler eigentlich?
KarriereWer Feuerwehrmann werden will, braucht körperliche Belastbarkeit, technisches Verständnis, Disziplin und einen realistischen Blick auf den Berufsalltag. Der Einstieg führt in Deutschland in vielen Fällen über den mittleren feuerwehrtechnischen Dienst, teils auch über kombinierte Ausbildungsmodelle bei der Berufsfeuerwehr oder über die Werkfeuerwehr. Entscheidend sind dabei nicht nur die formalen Voraussetzungen, sondern auch die persönliche Eignung. Der Beruf besteht dabei nicht nur aus Brandeinsätzen. Zum Dienst gehören ebenso Hilfe bei Unfällen, technische Einsätze, Arbeit mit Fahrzeugen und Geräten, Schichtdienst, Rettungsdienst und der Umgang mit Menschen in akuten Notlagen. Wer sich mit der Frage beschäftigt, wie man Feuerwehrmann wird, sucht meist nach einem verlässlichen Überblick: Welcher Schulabschluss wird verlangt, wie läuft die Ausbildung ab, was passiert im Einstellungstest und wie sieht der spätere Dienst wirklich aus? Genau darum geht es in diesem Beitrag.
