Exklusive Profi-Golftipps von Tino Schuster und Felix Lubenau

business-on.de: Sie beide haben sich bereit erklärt, für business-on.de in München eine kleine Profi-Tipp Serie zusammen zu stellen. Welchen halten Sie für den häufigsten aller Golfer-Fehler und womit kann man jetzt schon mal anfangen zu trainieren?
Tino Schuster: Wir beginnen mit dem Griff der linken Hand. Ist der nicht sauber, ist faktisch ohne wesentlichen Aufwand kein guter Schwung möglich. Da der Körper in seiner gesamten Haltung anschließend versuchen muss, jeden Fehler auszugleichen, sind automatisch schon eine Menge falscher „Einstellungen“ vorprogrammiert. Generell ist dieser Tipp hier nur einer in einer ganzen Klaviatur. Aber er ist schon einmal ein sinnvolles Tool, anhand dessen sich einer der größten Hindernisse für einen sauberen Schlag ausmerzen lassen.
business-on.de: Woran merke ich überhaupt, dass ich die linke Hand nicht richtig halte?
Felix Lubenau: Ein wesentliches Indiz ist das „Phänomen“, dass der Ball fast immer einen Rechtsdrall hat (betrifft Rechtshänder). Viele schauen beim Ausrichten direkt auf ihren Daumen und nehmen ihn als direkt sichtbare „Verlängerung“ zum Schläger. (Siehe Foto Nr. 1) Richtig ist jedoch, direkt auf die Linie zwischen Daumen und Zeigefinger zu sehen. Dabei ist es wichtig, dass Daumen und Zeigefinger fest an einander liegen. Nimmt man diese Linie und denkt sie weiter, sollte sie idealerweise genau zur rechten Schulter zeigen (siehe Foto Nr. 2).
business-on.de: Klingt kompliziert, lässt sich aber trainieren. Der nächste „Punkt“ wäre ja dann die Haltung des Handgelenks. Es muss leicht überdehnt sein, richtig?
Tino Schuster: Der Griff sollte auf jeden Fall fest sein, das Handgelenk in sich eher locker. In dieser flexiblen Haltung kann man sehr schön vor dem Spiegel üben, in welcher Beugung das Handgelenk am besten steht, damit diese erwähnte „Linie“ stimmt.
Das Kreuz mit dem Kreuz: die richtige Haltung
business-on.de: Die Linie zur rechten Schulter. Wie hält man die rechte Schulter?
Felix Lubenau: Einer der Hauptfehler bei der Haltung der Wirbelsäule einschließlich der rechten Schulter ist, dass die meisten unerfahrenen Spieler ihre linke Schulter gesenkt halten, da sie so ein hoffen, ein gerades „T“ hinzubekommen (siehe Foto Nr. 3). Das ist ein grundlegend falscher Gedanke. Richtig ist es, wenn die rechte Schulter etwas weiter geneigt wird als die linke (siehe Foto Nr. 4).
business-on.de: Vielen Dank für diese Tipps – auf welche hilfreichen Informationen dürfen wir in der nächsten Folge hoffen?
Tino Schuster: In der nächsten Folge sprechen wir über die richtige Fußhaltung und den dazu gehörenden Stand.
Tino Schuster und Felix Lubenau betreiben das „Hartl Resort Center of Excellence“ in Bad Griesbach. Hier bauen sie ein in Deutschland einzigartiges Kompetenzzentrum auf. Ziel ist es, Jugendliche, ambitionierte Amateure und Profispieler erstklassig und nachhaltig zu betreuen.
Tino Schuster ist deutscher Golfprofi, European Tour Member und zweifacher deutscher Profimeister. Er machte weltweit auf sich aufmerksam durch seine Erfolge auf European Tour Turnieren wie BMW Open, Omega Masters und Deutsche Bank Players Championship, sowie seinem sensationellen 2. Platz hinter Tiger Woods in der 2. Runde der British Open in St. Andrews 2005. Als Amateur war er in der Nationalmannschaft von 1993-2000. Er erspielte sich in allen Altersklassen Deutsche Meister Titel und gehörte zu den Top 10 der Amateure in Europa. 2000 wechselte er nach einer sehr erfolgreichen Amateur WM und vielen International Amateur Titeln ins ProfiLager.
Felix Lubenau ist Head Coach des Hartl Resort Center of Excellence und Trainer der beiden Tourspieler Max Kramer und Nicolas Meitinger. Der ehemalige Nationalspieler und Deutscher Amateur- und Profimeister kann auf seine langjährige Erfahrung auf der European- und Challenge Tour zurückgreifen. Seit 2007 ist er Fully Qualified PGA Golfprofessional und wurde zudem von Trainerlegende Robert Baker ausgebildet.
Edda Nebel
HandelIn vielen Branchen ist die berührungslose Identifikation von Produkten und Gegenständen Pflicht oder zumindest sinnvoll. Wenn du selbst die Entscheidungsgewalt hast, wirst du irgendwann vor der Frage stehen, ob Barcodes oder RFID-Etiketten die sinnvollere Lösung für dich und dein Business sind. Beide Möglichkeiten haben einen Mehrwert, unterscheiden sich aber deutlich voneinander. Für welche Lösung du dich entscheidest, hängt von deinen Bedürfnissen und von der jeweiligen Industrie ab. Das sind die größten Unterschiede zwischen RFID und Barcode Um die richtige Wahl zu treffen, musst du zunächst die Unterschiede zwischen den beiden Systemen kennen. Während der klassische Barcode auf optischer Erkennung basiert, nutzt RFID (Radio Frequency Identification) elektromagnetische Wellen. Das hat massive Auswirkungen auf deinen Arbeitsalltag.
BusinessEin Gewerbe abmelden zu müssen, wirkt auf den ersten Blick wie ein rein formaler Behördengang. In der Praxis entsteht der größte Fehler aber meist schon davor: Nicht jede Veränderung im Betrieb führt automatisch zu einer Gewerbeabmeldung. Entscheidend ist, ob der Gewerbebetrieb endgültig aufgegeben wird, ob sich die Rechtsform ändert oder nur Daten des Unternehmens angepasst werden müssen. Seit dem 1. November 2025 gilt außerdem bei der Verlegung in einen anderen Meldebezirk ein vereinfachtes Rückmeldeverfahren, das die Abläufe an einem wichtigen Punkt verändert hat. Gerade für kleinere Unternehmen, Einzelunternehmen und wachsende Betriebe mit mehreren Standorten ist diese Unterscheidung wichtig. Wer die falsche Anzeige wählt, riskiert Rückfragen der Behörde, unnötige Doppelwege oder im schlechtesten Fall eine verspätete Meldung. Deshalb lohnt sich ein Blick auf die Fälle, in denen eine Abmeldung tatsächlich erforderlich ist, und auf die Konstellationen, in denen stattdessen eine Gewerbeummeldung oder eine neue Gewerbeanmeldung vorzunehmen ist. Wann muss ein Gewerbe tatsächlich abgemeldet werden?
IT & SoftwareObject Storage rückt im Mittelstand aus einer Nische in das Zentrum der IT-Planung. Der Grund liegt nicht in einem kurzfristigen Trend, sondern in einer strukturellen Veränderung: Unternehmen speichern heute deutlich mehr unstrukturierte Daten, sichern mehr Systeme gleichzeitig und wollen Daten später auch für Analysen, Automatisierung und KI nutzen. Klassische Speicherkonzepte geraten dabei oft an Grenzen, weil sie auf Dateipfade, feste Hierarchien oder teure Primärspeicher angewiesen bleiben. Object Storage setzt an genau dieser Stelle an und schafft eine skalierbare Grundlage für moderne IT-Architekturen. Was Object Storage grundsätzlich anders macht Object Storage speichert Daten nicht als klassische Dateien in Ordnern und Unterordnern, sondern als eigenständige Objekte. Jedes Objekt enthält die eigentlichen Daten, Metadaten und eine eindeutige Kennung. Dadurch entsteht im Kern keine starre Verzeichnisstruktur, sondern ein flacher, sehr gut skalierbarer Datenraum, in dem Anwendungen Objekte über Schnittstellen wie HTTP, HTTPS und REST finden und abrufen können. Einige Plattformen ergänzen dieses Prinzip heute zwar um filesystem-nahe Funktionen wie hierarchische Namespaces oder NFS-Zugriff, die Grundlogik von Object Storage bleibt aber objektbasiert. Genau dieser technische Unterschied macht das Modell für den Mittelstand interessant, weil es mit wachsenden Datenmengen besser umgeht als viele traditionelle Ansätze. Bilder, Videos, Backups, Logdaten, E-Mails, Sensordaten oder Archivbestände lassen sich in großen Mengen verwalten, ohne dass bei jeder Erweiterung das gesamte Speicherkonzept neu gedacht werden muss. In der Praxis steht hinter Object Storage deshalb nicht nur ein weiterer Speicherort, sondern ein anderer Ansatz für den Umgang mit unstrukturierten Daten. Wer moderne Anwendungen, verteilte Standorte oder hybride Infrastrukturen betreibt, profitiert besonders davon, dass Metadaten sehr gezielt ausgewertet und Richtlinien automatisiert auf große Datenbestände angewendet werden können.
