NRW-Wirtschaftsstaatssekretär Christoph Dammermann hat am Dienstag auf der Messe „Expo Real“ in München einen Förderbescheid über 6,3 Millionen Euro für den Bau des StartUp Village an den Brainergy Park Jülich übergeben. Das Geld stammt aus dem Förderprogramm STARK („Stärkung der Transformationsdynamik und Aufbruch in den Revieren und an den Kohlkraftwerkstandorten“) des Bundeswirtschaftsministeriums. Christoph Dammermann, NRW- Wirtschaftsstaatssekretär „Das Rheinische Revier wird zum Reallabor für das Energiesystem der Zukunft und der Brainergy Park Jülich ein innovatives Zentrum für die Energiewende. Mit dem StartUp Village geht nun ein wichtiges Leuchtturmprojekt in die Umsetzung, das starke Impulse für die Gründerszene setzen wird. Hier kann die wissenschaftliche und technologische Exzellenz des Reviers in zukunftsfähige Geschäftsideen übersetzt werden. Damit entsteht dauerhaft neue Wertschöpfung und damit Beschäftigung in der Region.“
Ein Gründer-Ökosystem im Rheinischen Revier entsteht
Für die Startups wird ein Dorf aus Holzmodule errichtet. Brainergy Park-Geschäftsführer Frank Drewes: „Durch die ungewöhnliche Architektur sorgen wir für den nötigen Hinterhof-Charme.“ In ihren eigenen Modulen können die Startups dann ihre Geschäftsideen Realität werden lassen und sich im Gründungs-Ökosystem vernetzen. Bei der Umsetzung drückt Drewes aufs Tempo: „Wenn alles planmäßig läuft, werden wir das StartUp Village in anderthalb Jahren Bauzeit fertig stellen.“ Die ersten Mieter könnten also bereits im Winterhalbjahr 2022/23 einziehen.
Im StartUp Village sollen Gründerinnen und Gründer aus dem thematischen Umfeld des Brainergy Parks ihre Geschäftsideen testen und verwirklichen. Bereits vor einigen Wochen hatten sich fünf namhafte Forschungsinstitutionen in einem Eckpunktepapier, einem sogenannten „Letter of Intent“, an den Brainergy Park gebunden: Die Fachhochschule Aachen, das Forschungszentrum Jülich, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt, die RWTH Aachen sowie das Fraunhofer-Institut für Energieinfrastrukturen und Geothermie (IEG). Alle fünf Partner wollen im Brainergy
Village, zu dem das StartUp Village gehören wird, Arbeitsplätze schaffen und die Ergebnisse ihrer Forschung besonders im Bereich Energie, Digitalisierung, Umwelttechnik und Bioökonomie in wirtschaftliche Aktivitäten einbringen.
Zügige Mittelbewilligung durch das Bundeswirtschaftsministerium
Das „StartUp Village“ hatte am 12. März 2021 vom Aufsichtsrat der Zukunftsagentur Rheinisches Revier die Förderempfehlung als „Zukunftsprojekt des Strukturwandels im Rheinischen Revier“ erhalten. Danach hatte der Brainergy Park Jülich den Förderantrag beim Bundeswirtschaftsministerium zeitnah eingereicht. Der Antrag wurde nach weniger als sechs Monaten Bearbeitungszeit bewilligt.
Guide'sWenn Räume im Sommer zu warm werden, Waren definierte Lagerbedingungen brauchen oder Technik zuverlässig laufen muss, rückt eine neue Kühl- oder Klimaanlage auf die Investitionsliste. Vor der Geräteauswahl steht jedoch eine andere Aufgabe: Unternehmen müssen beschreiben, welche Bereiche unter welchen Bedingungen gekühlt werden sollen. Erst daraus lassen sich Anforderungen an Leistung, Regelung und späteren Betrieb ableiten. Erst den betrieblichen Bedarf beschreiben Ein Anforderungsprofil hält fest, welches Ergebnis die Anlage im jeweiligen Bereich erreichen soll. Dazu gehören gewünschte Temperatur- und Feuchtebereiche ebenso wie die Frage, wie stark die Bedingungen schwanken dürfen. In einem Büro kann es vor allem um angenehme Arbeitsbedingungen während der Nutzungszeit gehen. Bei empfindlichem Lagergut oder einem technischen Prozess können engere Vorgaben entscheidend sein. Solche Unterschiede sollten vor der Dimensionierung sichtbar werden, statt später durch nachträgliche Einstellungen ausgeglichen werden zu müssen.
BusinessEin Handelsregisterauszug für eine Auslandsniederlassung, ein Zeugnis für eine neue Fachkraft oder eine Vollmacht für einen Geschäftspartner: Sobald Dokumente Grenzen überschreiten, reicht die sprachliche Verständlichkeit allein nicht immer aus. Die empfangende Stelle kann eine beglaubigte Übersetzung verlangen; bei öffentlichen Urkunden kommen mitunter weitere Formalitäten hinzu. Unternehmen sparen Nacharbeit, wenn sie vor der Übersetzung klären, welche Unterlagen in welcher Form tatsächlich einzureichen sind. Wann eine beglaubigte Übersetzung im Geschäftsalltag relevant wird Für die interne Prüfung eines Vertrags oder die Abstimmung mit einem ausländischen Partner genügt häufig eine fachlich sorgfältige, aber nicht beglaubigte Übersetzung. Anders kann es aussehen, wenn ein Dokument bei einer Behörde, einem Gericht oder einer anderen Institution vorgelegt werden soll. Bei Gründungen und Niederlassungen betrifft das beispielsweise Registerauszüge oder Gesellschaftsunterlagen. Im Personalbereich können Abschlusszeugnisse und Qualifikationsnachweise relevant werden. Auch Vollmachten und Zertifikate können je nach Verfahren besondere Formanforderungen auslösen.
BusinessEin Firmenfahrzeug wird schnell über den Kaufpreis, die Leasingrate oder die Fahrzeugklasse diskutiert. Im Arbeitsalltag zählen jedoch andere Fragen: Welche Wege fährt es regelmäßig? Was muss hineinpassen? Wie gut lässt sich ein Werkstatttermin mit den betrieblichen Abläufen vereinbaren? Wer solche Anforderungen vor der Suche festhält, kann Fahrzeuge und Angebote gezielter vergleichen. Das gilt für den einzelnen Wagen eines Selbstständigen ebenso wie für mehrere Fahrzeuge eines kleinen Betriebs. Vom Arbeitsalltag zum Anforderungsprofil Am Anfang steht keine Modellliste, sondern ein Blick auf die tatsächlichen Fahrten. Ein Fahrzeug für Kundentermine muss andere Aufgaben erfüllen als eines, das morgens Werkzeug zur Baustelle bringt oder tagsüber zwischen mehreren Standorten pendelt. Hilfreich ist es, typische Arbeitstage zu beschreiben: Wie viele Personen fahren mit? Welche Gegenstände werden transportiert? Gibt es feste Routen oder wechseln Ziele und Einsatzorte häufig? Auch die Frage, ob das Fahrzeug überwiegend kurz unterwegs ist oder regelmäßig längere Strecken zurücklegt, gehört in dieses Profil.

