Fressnapf-Gruppe knackt die Umsatzmarke von 3 Milliarden Euro und treibt das Ökosystem weiter voran

Die Fressnapf-Gruppe übertrifft ihre Erwartungen für 2021 und erzielt einen Jahresumsatz von 3,17 Milliarden Euro. Das entspricht einem Umsatzwachstum von über 500 Millionen Euro bzw. 19,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Damit verbucht die Fressnapf-Gruppe das größte Wachstum in fast 32 Jahren Unternehmensgeschichte und schafft weiterhin eine starke Basis, um die Entwicklung hin zum Ökosystem rund um das Heimtier weiter voranzutreiben. In allen elf Ländern wurden stationär wie online deutliche zweistellige Zuwächse im Vergleich zum Vorjahr erzielt.
Um diesen Erfolg und den außergewöhnlichen Einsatz aller Fressnapf-Mitarbeitenden in der Pandemie zu würdigen, schüttete die Fressnapf-Gruppe bis heute insgesamt über 7 Millionen Euro an seine Mitarbeitenden als Sonderzahlung aus. Und das über alle Geschäftsbereiche wie Verwaltung, Logistik oder die Märkte hinweg. „In solch schwierigen Zeiten geht es nicht nur um den Zusammenhalt, sondern auch darum, unsere Wertschätzung zum Ausdruck zu bringen. Ich bin demütig und dankbar für unsere Geschäftsentwicklung und habe riesigen Respekt vor der Leistung unserer Mitarbeitenden sowie unserer Franchise-Partnerinnen und -Partner“, resümiert Fressnapf-Gründer und -Inhaber Torsten Toeller.
Detaillierte Zahlen und Entwicklungen werden am 23. Februar 2022 um 11 Uhr im Rahmen einer virtuellen Jahrespressekonferenz bekanntgegeben. Eine Einladung hierzu erfolgt in Kürze.
Online-Handel weiter als Treiber des Erfolgs
Ein Treiber des starken Wachstums ist weiterhin auch der Online-Kanal: „Wir konnten zum wiederholten Male unsere ambitionierten Wachstumspläne übertreffen und ein Plus von mehr als 54 Prozent verbuchen. Dieses Ergebnis trägt unserem Anspruch Rechnung, unsere Kundinnen und Kunden über alle Kanäle hinweg mit einem optimalen Einkaufserlebnis zu begeistern“, sagt Geschäftsführer Dr. Johannes Steegmann sichtlich zufrieden. „Wir sind mittlerweile in allen Ländern auch online vertreten und treiben damit die Konsolidierung des Marktes weiter voran. Zusätzlich haben wir unsere logistische Infrastruktur mit den beiden neu eröffneten Lagerstandorten in Polen und Frankreich weiter ausgebaut. Damit entsteht die Basis für weiteres Wachstum und der Vorteil einer deutlich verkürzten Lieferzeit für unsere Kundinnen und Kunden.“
Erfolg in und über Deutschland hinaus
Insgesamt erzielte die Fressnapf-Gruppe einen Brutto-Umsatz von 3,17 Milliarden Euro – davon 1,81 Milliarden Euro in Deutschland. Das entspricht einem nationalen Umsatzwachstum von 240 Millionen Euro bzw. 15,4 Prozent.
Auch international bleibt die Unternehmensgruppe auf Erfolgskurs. So betrug der Umsatz in den zehn übrigen Ländern 1,36 Milliarden Euro. Das entspricht einer Steigerung um 283 Millionen Euro bzw. 26,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Darüber hinaus erweiterte das Unternehmen sein internationales Filialnetz um mehr als 100 Standorte und setzt auch in Zukunft auf eine starke Expansionsstrategie.
Volle Kraft Richtung Ökosystem – Fressnapf investiert Millionenbeträge
Mit der Strategie vom Ökosystem arbeitet Fressnapf an einem Geschäftsmodell, in dem noch kundenzentrierter, technologiegesteuerter und datengetriebener agiert wird, um eine Rundum-sorglos-Welt für Tierfreundinnen und -freunde zu erschaffen. „Unser Weg vom Versorger zum Umsorger ist die teuerste und größte Transformation der Unternehmensgeschichte“, betont Torsten Toeller. „Wir stemmen diese Unternehmenstransformation aus eigener Ertragskraft. Dabei investieren wir dreistellige Millionenbeträge pro Jahr – ohne Banken oder Investoren.“
Geschäftsführer Christian Kümmel ergänzt: „Dass sich die Investitionen lohnen, zeigen die Erfolge, die wir auf dem Weg zum Ökosystem verbuchen. Wir entwickeln uns rasant und ständig weiter.“ So wurde in den Ausbau des Logistiknetzwerkes, die IT-Infrastruktur, die Eröffnung neuer Standorte, die Marktkonsolidierung, die Digitalisierung der Märkte und in moderne Storeformate wie den neu designten Fressnapf XXL-Markt in Krefeld investiert.
„Auch der Launch der hauseigenen Fressnapf App ist ein wichtiger Schritt in Richtung unsere Fressnapf-Ökosystems“, erklärt Johannes Steegmann. „Hier können wir unseren Kundinnen und Kunden noch attraktivere individuelle Angebote machen und mit vielen redaktionellen Tipps und Tricks zur zentralen Anlaufstelle für alle Themen rund ums Haustier werden.“
Neue Kompetenzen und erweitertes Führungsverständnis auf dem Weg zur Kundenzentrierung
„Trotz der vielen Teilerfolge ist und bleibt das Ökosystem maximal komplex“, erläutert Christian Kümmel weiter. „Das bedeutet, dass wir aktuell und auch in Zukunft neue Kompetenzen an Bord holen und die Verantwortlichkeiten für die Umsetzung der Ökosystem-Idee auf viele Schultern verteilen müssen. Daraus ergibt sich auch unser neues Führungsverständnis: Führen bedeutet Emporheben und den erforderlichen Raum geben, um sich weiterzuentwickeln. Das setzt natürlich ein hohes Maß an Vertrauen voraus, gibt unseren Mitarbeitenden aber gleichzeitig die Chance, sich selbst zu verwirklichen.“
Auch in Corona-Zeiten das Tierwohl im Auge
Eine Rundum-sorglos-Welt für Mensch und Tier zu schaffen, heißt für Fressnapf I Maxi Zoo auch, sich für Tierschutz stark zu machen. Unter dem Dach der Initiative „Tierisch engagiert“ konnten im vergangenen Jahr europaweit knapp 1,5 Millionen Euro an gemeinnützige Tierschutzeinrichtungen weitergeleitet werden. Zusätzlich unterstützte das Krefelder Unternehmen in akuten Notsituationen wie der Flutkatastrophe. Hier waren nicht nur Mitarbeitende ehrenamtlich aktiv, sondern die Initiative spendete auch über 300.000 Euro an betroffene Tierheime in den Flutregionen.
(ots)
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