Der Umsatz der Gaming-Branche = Hardware + Software + X

Auf 3,35 Milliarden Euro wurde der Umsatz der Gaming-Branche im Jahr 2017 beziffert. Action- und Abenteuer-Spiele stehen dabei inhaltlich hoch im Kurs. Ego-Shooter und Geschicklichkeitsspiele ebenso. Auf 2,39 Milliarden Euro beläuft sich der Umsatz allein im Videospielmarkt, ohne dass der Hardware-Markt in diesen Zahlen berücksichtigt worden wäre. Die Zahl der verkauften Video- und Computerspiele beläuft sich auf 45,5 Millionen Euro. Für Online- und Browsergames bezahlten passionierte Zocker 166 Millionen Euro. Virtuelle Zusatzinhalte beliefen sich im Jahr 2017 auf einen Umsatz von 844 Millionen Euro. Mit Smartphones, Tablets und Apps wurde ein Umsatz von 497 Millionen Euro generiert. Und auch wenn Hardware und Software den Haupt-Umsatz ausmachen, so gibt es auch unbekannte Facetten der Gaming-Wirtschaft, die in diesem Artikel einmal benannt werden sollen.
Für die Hardware gibt es eine klare Empfehlung, die Software ist Geschmacksache
Was gespielt wird, ist jedem Zocker selbst überlassen, denn die Auswahl der Spiele erfolgt nach den eigenen Vorlieben. Mit Blick auf Maus und Tastatur gibt es hingegen klare Empfehlungen, die weit über den klassischen Hardware-Bedarf hinausgehen: Joystick, Gamepad, Lenkrad, VR-Headset, Kopfhörer, Mikrofon, Mauspad und Maus-Bungee sind die Komponenten, die ein Gamer braucht, um Spaß am Spiel zu haben. Arcade Sticks, die eine spezielle Form des Joysticks darstellen, sind nur eine weitere Spezialität, die nur Profis der Branche kennen. Spezielle Gaming-Tastaturen, Mäuse und Headsets runden das PC-Equipment weitestgehend ab.
Für das Spiel an der Konsole (und damit auch am Fernseher) muss der passende, multifunktionale Controller angeschlossen werden können. Der perfekte Gaming-Fernseher sollte über die neuste Technik, OLED, verfügen, die über noch mehr punktuelles Licht verfügt und damit einem noch größeren Spielspaß Rechnung trägt. Wem die aktuellen Zollzahlen gängiger Fernseher nicht reichen, könnte auch auf einen Beamer setzen, der den Spielspaß überlebensgroß auf Leinwand bringt.
„Büro“-Equipment fürs Gaming
Eine Vielzahl an Zockern geht heute ihrem Freizeitspaß am Smartphone nach. Seitdem es einige Spiele auch im Hosentaschenformat gibt, ermöglichen diese – meist in Form von Apps – auch den Spielspaß für unterwegs. Equipment ist dafür (abgesehen vom Smartphone) nicht nötig. Vielleicht schafft der eine oder andere Zocker sind eine Powerbank an, um auch dann spielen zu können, wenn der Smartphone-Akku streikt.
Wer sich eine kleine, private Zocker-Area eingerichtet hat, der tut dies hingegen nicht selten mit einem speziellen Schreibtisch-Konstrukt, das Platz für Bildschirme, Rechner, Tastatur und auch sonstiges Equipment bietet. Joysticks und spezielle Kabelhalterungen sorgen für Ordnung und Spielspaß in Personalunion. Spezielle Gamingstühle, die von den Herstellern häufig auch als Racingstühle bezeichnet werden, ermöglichen ein angenehmes und rückenschonendes Sitzgefühl. Diese Produktgruppe gehört zu den eher unbekannten Faktoren aus dem großen Umsatz der Gaming-Branche, obwohl der Vertrieb von Zubehör boomt.
Die Branche geht ihre eigenen Wege. Gaming als Plattform für Kooperationen?
Die Scarlito GmbH hat einen neuen Weg initiiert, um Studenten, Digital Natives und Unternehmen erfolgreich zu matchen. Die Idee heißt Beat The Fame und ist konzipiert als Netzwerk- und Livestreamveranstaltung. Im Fokus steht ein Gaming-Turnier, das allerdings nicht in erster Linie zum Zocken gedacht ist, sondern darauf abzielt, Fachkräfte anzulocken und den Weg zu bereiten für erfolgversprechende Kooperationen. Gezockt wird in 8er-Paarungen und zwar im 1-gegen-1-Modus. Wer sich qualifiziert, tritt im Fame an. Wer in zwei von drei Spielen siegreich hervorgeht, darf seinen Titel verteidigen. Was vergleichsweise klein und überschaubar klingt, hat technisch große Dimensionen: Die Spiele lassen sich via Stream weltweit verfolgen. Zudem hat das Unternehmen damit seine Präsenz im Markt deutlich steigern können und vielleicht sogar den einen oder anderen Nachwuchs-Programmierer getroffen.
Messen bietet Raum für noch mehr Gamer-Equipment
Die Gamescom, die heuer vom 21. bis zum 24. August stattfindet, bildet alljährlich die Plattform, um neue Produkte, Ideen und Dienstleistungen aus der Gaming-Welt vorzustellen. Im Jubiläumsjahr (2018) pilgerten rund 370000 Besucher auf die Gamescom nach Köln. Besucher aus 114 Ländern versorgten die Messe mit internationalem Flair. Ubisoft, THQ Nordic, Sqaure Enix, Deep Silver und Bandai Namco hatten pünktlich zur Gamescom 2019 Weltpremieren in petto, die gut zur Jubiläumsveranstaltung passten. Auch gab es eine Lichtshow zum Jubiläum, die den Besuchern langfristig im Gedächtnis bleiben sollte. Mehr Details zum Jubiläums-Event verrät diese Pressemitteilung.
Künstliche IntelligenzKI-gestützte Suchsysteme verändern, wie Menschen Informationen recherchieren und Unternehmen wahrnehmen. Dabei bewerten sie verfügbare Informationen nach eigenen Kriterien und wählen daraus gezielt Quellen für ihre Antworten aus. Damit rückt eine neue Frage in den Mittelpunkt: Welche Quellen werden von KI-Systemen für eine Antwort ausgewählt und zitiert? Dabei gibt es keine allgemeingültige Liste vertrauenswürdiger Websites. Google AI Overviews und der KI-Modus greifen auf Webinhalte zurück, zerlegen komplexe Fragen in Teilthemen und verknüpfen Informationen aus mehreren Quellen. Untersuchungen zu Generative Engine Optimization zeigen zudem, dass sich die Quellenauswahl zwischen ChatGPT, Google und Perplexity deutlich unterscheiden kann. Wissenswertes in Kürze
WirtschaftNeukauf oder Reparatur? Ein Rechenfehler, der Lager Millionen kostet Daniel Plapp, Geschäftsführer der ROS Deutschland GmbH, über Regalsicherheit als unterschätzten Kostenhebel – und warum sich Inspektion, Reparatur und Schutz doppelt rechnen: für die Bilanz und für die Haftung. business on: Herr Plapp, ROS Deutschland kümmert sich seit 2009 um die Sicherheit von Lagerregalen. In vielen Unternehmen klingt das nach einem Randthema. Zu Unrecht? Daniel Plapp: Eindeutig zu Unrecht. Das Lager ist das pochende Herz der Lieferkette – und gleichzeitig oft ihr blinder Fleck. Solange alles läuft, schaut niemand hin. Genau das ist das Problem: Eine angefahrene Regalstütze, eine verformte Strebe – das sieht harmlos aus, bis die Tragkraft kippt. Dann reden wir nicht über eine Reparatur, sondern über einen Stillstand, eine Sperrung ganzer Gassen oder im Extremfall über einen Einsturz. Wir holen dieses Thema aus der Ecke „lästige Pflicht" heraus und machen daraus, was es ist: eine strategische Führungsaufgabe.
Growing BusinessEin Immobilienverkauf gehört für die meisten Eigentümer zu den größten finanziellen Entscheidungen ihres Lebens. Wer ein Haus oder eine Wohnung verkaufen oder vermieten möchte, sucht deshalb einen Partner, der den regionalen Markt kennt, transparent kommuniziert und auch in schwierigen Verhandlungssituationen einen kühlen Kopf bewahrt. Gerade weil solche Entscheidungen selten wiederholt werden, lohnt sich ein genauer Blick auf die Frage, welche Kriterien einen professionellen Immobilienpartner tatsächlich ausmachen. In Aschaffenburg und dem Rhein-Main-Gebiet zählt Leimeister Immobilien zu den Unternehmen, die sich seit Jahrzehnten genau darauf spezialisiert haben Anlass genug, einen Blick auf das Leistungsspektrum eines etablierten regionalen Maklers zu werfen. Ein Makler mit langer regionaler Geschichte Kontinuität spielt bei der Wahl eines Immobilienpartners eine größere Rolle, als es auf den ersten Blick scheint. Wer eine Immobilie verkauft oder vermietet, profitiert von einem Makler, der die lokalen Preisentwicklungen, Baugebiete und Nachfragetrends über einen längeren Zeitraum beobachtet hat und nicht erst seit Kurzem im Markt aktiv ist. Leimeister Immobilien ist seit über 50 Jahren in Aschaffenburg tätig und hat sein Geschäft im Laufe der Zeit auf das gesamte Rhein-Main-Gebiet sowie den Landkreis Aschaffenburg ausgeweitet.
