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3. November 2017

Berliner Startup Thermondo bekommt Unterstützung von Vorwerk

Thermondo stärkt den Verkauf

Von den neuen Gesellschaftern erhoffe man sich vor allem einen strategischen Vorteil. So erklärte Pausder, dass es gerade das Unternehmen Vorwerk ist, das im Bereich Verkauf Bahnbrechendes leiste. Von dem Wissen wolle man vor allem im Direktvertrieb profitieren. Auf der anderen Seite steht der moderne Energieversorger Eneco, der bereits mehr als 300.000 smarte Thermostate in die Haushalte gebracht hat.

Weitere Investitionen kommen von der Investitionsbank Berlin (IBB) und Holtzbrink Ventures, die bereits Geld in das Unternehmen gesteckt haben. Von Rocket Internet, das derzeit 11 Prozent der Anteile kontrolliert, gibt es keine erneute Investition.

Zwei Mitgründer ziehen sich aus dem Geschäft zurück

Das stärker werdende Wachstum geht bei Thermondo aber auch mit Veränderungen im Management einher. So haben sich die Mitgründer Florian Tetzlaff und Kristof Fichtner aus dem operativen Geschäft zurückgezogen. Fichtner erklärte, dass er erst einmal eine Pause machen und sich in der nahen Zukunft als Investor betätigen wolle. Tetzlaff gab an, dass man nach einem Wachstum von 5 Jahren nun an einen Punkt gelangt sei, an dem erfahrene Wachstumsmanager erforderlich sind. In einigen Monaten wolle er selbst ein neues Startup gründen.

Thermondo setzt auf Nachhaltigkeit

Bei Thermondo handelt es sich um einen Handwerksbetrieb, der den Austausch von Heizungen digitalisiert. Kunden füllen hierzu einfach einen Fragebogen auf der Webseite von Thermondo aus. Anschließend sucht das Unternehmen eine passende Heizung heraus, die die CO2-Emissionen senken soll. Die Besonderheit dabei: Alle Handwerker sind fest bei Thermondo angestellt, was in der Startup-Szene eher ungewöhnlich ist. Derzeit hat das Team etwa 300 Mitarbeiter an 50 Standorten.

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