Wirtschaft·
business-on.de Redaktion
business-on.de Redaktion
·
18. Juli 2017

Ex-Tesla-Topmanager Peter Carlsson investiert in das deutsche Startup Kumpan electric

Der Investor Peter Carlsson seinerseits hat die Erfolgsgeschichte von Tesla maßgeblich mitgeschrieben. Nach seinem Ausstieg bei Tesla hat er es sich zum Ziel gesetzt, Europa beim Thema Elektromobilität voranzubringen. Neben der von ihm initiierten Gigafabrik für Batterien Northvolt AB investierte er bereits in das dänische E-Sharing-Startup Spiri und jetzt auch in den Elektrorollerpionier Kumpan electric.

Das international ausgerichtete Startup Kumpan electric wurde 2010 von den drei schwedischen Schwaben Patrik, Daniel und Philipp Tykesson, die im Rheinland aufgewachsen sind, gegründet. Seither hat das Unternehmen mit technologischen Neuheiten die Branche aufgemischt. Inzwischen sind drei Elektrorollermodelle auf dem Markt. Des Weiteren entwickelte das Unternehmen ein innovatives und universell einsetzbares Akkusystem. Das junge Unternehmen beschäftigt inzwischen ca. 40 Mitarbeiter an den Standorten Remagen (bei Bonn) und Shanghai. Als innovatives Technologieunternehmen wurde Kumpan electric seit der Gründung mit zahlreichen Auszeichnungen geehrt, u.a. mit dem Gründerpreis der WirtschaftsWoche und der Auszeichnung KfW-GründerChampion Rheinland-Pfalz.

Peter Carlsson, Ex-Tesla-Top-Manager und Gründer von Northvolt AB: „Es ist unglaublich, was die Tykesson-Brüder aus sehr begrenzten Ressourcen erschaffen haben. Die Erfahrung und Strategie von Kumpan electric überzeugte mich, Teil der Kumpan Familie zu werden.“

Patrik Tykesson, Mitgründer und Geschäftsführer von Kumpan electric: „Es ehrt uns, dass ein Branchenkenner wie Peter Carlsson in unser junges Unternehmen investiert. Für uns ist Peter mehr als ein institutioneller Investor. Er steht uns mit Rat und Tat zur Seite und hilft uns beim Thema Supplychain. Durch seine jahrelange Erfahrung kennt er die Branche wie seine Westentasche und glaubt, nachdem er Kumpan ca. ein Jahr begleitet hat, fest an den gemeinsamen Erfolg. Dies macht uns sehr stolz.“

Teilen:
Weitere Artikel
Ab wann muss man ein Gewerbe anmelden? Der Zeitpunkt
Recht & Steuern
Ab wann muss man ein Gewerbe anmelden? Der Zeitpunkt

Wer eine selbstständige Tätigkeit aufnimmt, fragt sich schnell, ab wann ein Gewerbe angemeldet werden muss. Die Antwort ist eindeutig. Ein Gewerbe ist mit der tatsächlichen Aufnahme der gewerblichen Tätigkeit anzumelden, unabhängig von der Höhe der Einnahmen. Eine allgemeine Umsatz- oder Bagatellgrenze gibt es nicht (§ 14 GewO). Die verbreitete Vorstellung, erst ab 410 Euro werde eine Gewerbeanmeldung fällig, ist ein Irrtum. Dieser Wert betrifft ausschließlich die Einkommensteuer. Welche Kriterien eine gewerbliche Tätigkeit ausmachen, wie sich Grenzfälle wie Online-Verkauf oder Influencer einordnen lassen und was die neuen PStTG-Meldepflichten bedeuten, klärt der folgende Überblick. Kerninfos auf einen Blick Die Anmeldepflicht entsteht mit dem Beginn der Tätigkeit, unabhängig von Umsatz oder Gewinn (§ 14 GewO).

Lesen
EDV-Kenntnisse im Lebenslauf überzeugend formulieren
Ratgeber
EDV-Kenntnisse im Lebenslauf überzeugend formulieren

EDV-Kenntnisse gehören in den Lebenslauf, sobald der Job mit dem Computer zu tun hat, und das trifft heute auf nahezu jede Stelle zu. Wer die EDV-Kenntnisse im Lebenslauf richtig angeben will, folgt drei Prinzipien. Nenne konkrete Programme statt Sammelbegriffe, stufe das eigene Kompetenzniveau ehrlich ein und passe die Auswahl an die Stellenausschreibung an. Platziert werden sie meist in einem eigenen Abschnitt unterhalb der Berufserfahrung. Der Begriff „EDV“ selbst gilt inzwischen als veraltet. Die folgende Anleitung geht datengestützt, branchenspezifisch und mit Blick auf 2026 in die Tiefe, samt KI-Kompetenzen und ATS-Optimierung. Das sollten Sie wissen Der Begriff EDV gilt heute als veraltet, zeitgemäß sind IT-Kenntnisse oder Computerkenntnisse.

11 Min. LesezeitLesen
Café eröffnen – was es kostet und wann es sich lohnt
Ratgeber
Café eröffnen – was es kostet und wann es sich lohnt

Wer ein Café eröffnen will, durchläuft fünf zentrale Stationen. Am Anfang stehen Konzept und Standort, dann folgen Genehmigungen, Businessplan und Finanzierung. Realistisch braucht es dafür zwischen 50.000 und 150.000 Euro Kapital, je nach Größe, Lage und Ausstattung. Beim Risiko sollte man ehrlich bleiben. Das Gastgewerbe verzeichnet seit 2025 überdurchschnittlich viele Insolvenzen, und wer zu knapp kalkuliert, verschwindet oft schon im ersten Jahr wieder vom Markt. Entscheidend ist deshalb weniger die Leidenschaft für guten Kaffee als eine belastbare Rechnung. Genau die liefert dieser Beitrag mit Kostentabelle, Kalkulation pro Tasse und Break-even-Betrachtung. Alles Wichtige im Überblick Der Kapitalbedarf für ein eigenes Café liegt realistisch zwischen 50.000 und 150.000 Euro je nach Größe und Lage.

Lesen
Zur Startseite