Iserlohn. Die Städtische Galerie Iserlohn (Theodor-Heuss-Ring 24) zeigt in Kooperation mit dem Fotomuseum Den Haag und dem Stadtmuseum Schleswig vom 4. September bis 8. November die Werkschau des niederländischen Fotografen Jan Banning unter dem Titel „Jan Banning. Retrospektive“.
Der niederländische Fotograf Jan Banning stellte mit der vielbeachteten Serie Bureaucratics 2010 erstmalig in der Städtischen Galerie aus. 2020 kehrt er mit einer großen Retrospektive zurück, die letztes Jahr im Fotomuseum Den Haag Premiere feierte und im Anschluss an die Iserlohner Schau im Stadtmuseum Schleswig gezeigt werden wird.
Neben den Bureaucratics haben seine großartigen Bildserien und die gleichnamigen Publikationen wie Red Utopia oder Law & Order international inzwischen Kultstatus erreicht.
Den sozial orientierten, dokumentarischen Porträtserien, die neben dem individuellen Ausdruck der Dargestellten historische und lebensweltliche Einflüsse sichtbar machen, gehen intensive Recherchen zu den jeweiligen Themen voraus. Jan Bannings Bilder faszinieren durch ihre Präsenz und Vielschichtigkeit.
Wegen der besonderen Umstände aufgrund der aktuellen Corona-Beschränkungen wird keine klassische Vernissage möglich sein. Unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandregeln kann nur eine begrenzte Besucherzahl an der Eröffnung teilnehmen. Es ist geplant, einen Mitschnitt als Video nachträglich zu veröffentlichen.
Wer Interesse hat, Jan Banning am Freitag, 4. September, um 19.30 Uhr live in der Städtischen Galerie Iserlohn zu erleben, kann sich verbindlich über die VHS Iserlohn (www.vhs-iserlohn.de, Telefon 02371 / 217-1943) und die Kursnummer 202_20210 für die entgeltfreie Veranstaltung anmelden.
ExpertentalkOb Terrasse, Eingangsbereich oder Parkett im Büro: Oberflächen prägen den ersten Eindruck eines Hauses oder Unternehmens und werden im Alltag stärker beansprucht, als viele Eigentümer annehmen. Verschmutzungen, Bewuchs oder Kratzer lassen sich dabei nicht mit ein und derselben Methode behandeln was im schlechtesten Fall mehr schadet als nützt. Im Interview ordnet REFINUM, ein Betrieb für Oberflächenaufbereitung aus der Region München, ein, welche Fragen vor einer professionellen Aufbereitung geklärt werden sollten, worin sich Innen- und Außenflächen unterscheiden und wo die Grenzen pauschaler Reinigungsversprechen liegen. Material und Verschmutzung zusammen denken business-on.de: Warum lassen sich Naturstein, Terrazzo, fugenlose Flächen und Holz nicht mit derselben Methode reinigen?
ArbeitslebenDer klassische Bürojob bietet Sicherheit doch nicht jeder findet darin auf Dauer Erfüllung. Zwei Ingenieure aus Passau haben genau diese Erfahrung gemacht und Konsequenzen gezogen: Statt monotoner Abläufe am Schreibtisch wollten sie etwas mit eigenen Händen gestalten und ein eigenes Unternehmen aufbauen. Herausgekommen ist die PA Grundstein GmbH, ein Hausmeisterdienst aus Passau, der Wohnanlagen, Mehrfamilienhäuser und Gewerbeobjekte betreut. Im Gespräch erzählen die Geschäftsführer Anton Ponigl und Julian Tuma, warum sie ihre ursprüngliche Immobilienidee verwarfen, wie sie innerhalb von nur zwei Monaten gründeten und welche Rolle das technische Studium heute im Betrieb spielt. Wer selbst über eine Gründung nachdenkt, findet darin viele vertraute Fragen wieder von der Finanzierung bis zur Frage, ab wann ein Gewerbe angemeldet werden muss. business-on.de: Sie beide haben studiert und standen mitten im Berufsleben. Wie sah Ihre Ausgangslage aus – und was hat Sie schließlich in die Selbstständigkeit getrieben? Anton Ponigl und Julian Tuma: Uns verbindet eine langjährige Freundschaft und schon früh der gemeinsame Wunsch, ein eigenes Projekt zu realisieren. In unseren bisherigen Tätigkeiten waren wir allerdings zunehmend unzufrieden: Der Anteil kreativer, gestaltender Aufgaben war gering, die Arbeitsprozesse überwiegend monoton und wiederkehrend. Möglichkeiten, sich persönlich und fachlich wirklich zu verwirklichen, fehlten. Gleichzeitig hatten wir beide schon lange eine starke Affinität zu eigenen handwerklichen Projekten, etwa in der Schreinerei. Der Wunsch nach unternehmerischer Selbstständigkeit war also schon eine Weile da. Natürlich verlässt man eine feste Anstellung nicht nebenbei wir haben Chancen und Risiken lange abgewogen. Aber irgendwann war klar, dass wir den Schritt wagen wollen.
BusinessEine gebuchte Messefläche ist noch kein fertiges Konzept. Bevor Besucher einen Stand betreten, müssen Unternehmen entscheiden, wen sie erreichen wollen, welche Gespräche dort stattfinden sollen und was dafür räumlich und technisch nötig ist. Wer diese Fragen zuerst beantwortet, kann Gestaltung, Budget und Ablauf aufeinander abstimmen. Das erleichtert auch die Wahl zwischen einem Systemstand, einer individuellen Fertigung und einer Kombination aus beidem. Erst das Ziel klären, dann den Stand gestalten

