Kreisstadt Unna. Die Chance, durch Essgewohnheiten Ressourcen zu schonen und das Klima zu schützen, sitzt täglich mit am Tisch. Was wir essen, wo und wie wir Lebensmittel einkaufen und wie wir sie zubereiten spielt eine große Rolle für den Treibhauseffekt.
„Hätten Sie gewusst, das der Co²-Ausstoß für die Produktion und den Transport einer grünen Bohne aus Kenia dem Co²-Ausstoß von 52 grünen Bohnen aus Deutschland entspricht?“ fragt Diplom-Oecotrophologin Martina Bahde, Umweltberaterin bei der Verbraucherzentrale NRW. Sie erläutert am Donnerstag, 22. April um 19 Uhr in einem Online-Vortrag, wie jede*r Einzelne mit einfachen Mitteln täglich beim Essen einen Beitrag zum Klimaschutz leisten kann. Bahde zeigt dabei, dass es weder Aufwand noch hohe Kosten mit sich bringt, gleichzeitig die Gesundheit fördert und auch noch schmeckt. Sie beantwortet Fragen rund um eine „klima-gesunde“ Ernährung und gibt einfache Tipps.
Ein Info-Abend der VHS in Kooperation mit der Verbraucherzentrale NRW e.V. Der ursprünglich als Präsenz-Veranstaltung in der Bibliothek geplante Vortrag wird online stattfinden.
Die detaillierte Beschreibung zu diesem Angebot findet sich im aktuellen VHS-Programmheft auf der Seite 61 oder im Online-Katalog unter www.vhs-zib.de in der Rubrik „Politik, Gesellschaft, Umwelt“. Anmeldungen sind dort online möglich oder telefonisch unter 02303/103-713 /-714.
HandelIn vielen Branchen ist die berührungslose Identifikation von Produkten und Gegenständen Pflicht oder zumindest sinnvoll. Wenn du selbst die Entscheidungsgewalt hast, wirst du irgendwann vor der Frage stehen, ob Barcodes oder RFID-Etiketten die sinnvollere Lösung für dich und dein Business sind. Beide Möglichkeiten haben einen Mehrwert, unterscheiden sich aber deutlich voneinander. Für welche Lösung du dich entscheidest, hängt von deinen Bedürfnissen und von der jeweiligen Industrie ab. Das sind die größten Unterschiede zwischen RFID und Barcode Um die richtige Wahl zu treffen, musst du zunächst die Unterschiede zwischen den beiden Systemen kennen. Während der klassische Barcode auf optischer Erkennung basiert, nutzt RFID (Radio Frequency Identification) elektromagnetische Wellen. Das hat massive Auswirkungen auf deinen Arbeitsalltag.
BusinessDie Geschäftsmodelle in der Gastronomie verändern sich spürbar. Das klassische Restaurant bleibt wichtig, doch viele Betriebe tragen sich nicht mehr allein über Mittagstisch, Abendservice und Laufkundschaft. Die Branche reagiert deshalb mit neuen Konzepten, klarer definierten Zielgruppen, besserer Flächennutzung und einem stärkeren Mix aus Genuss, Tempo und digitalem Vertrieb. Genau darin liegt die Chance moderner Gastronomiekonzepte: Sie verbinden Essen, Trinken, Atmosphäre und Wirtschaftlichkeit zu einem belastbaren Gesamtbild. Für Business-orientierte Zielgruppen ist dieser Wandel besonders relevant. Berufstätige, kaufkräftige Erwachsene erwarten Qualität, Komfort und ein Angebot, das in einen dicht gedrängten Alltag passt. Ein Lokal konkurriert daher nicht mehr nur über Speisen, sondern auch über Atmosphäre, Geschwindigkeit, Service und Stil. Aus dieser Entwicklung entstehen neue Geschäftsideen, die die Gastronomiebranche robuster und vielseitiger machen. Geschäftsmodelle Gastronomie – warum neu gedacht wird
BusinessEin Gewerbe abmelden zu müssen, wirkt auf den ersten Blick wie ein rein formaler Behördengang. In der Praxis entsteht der größte Fehler aber meist schon davor: Nicht jede Veränderung im Betrieb führt automatisch zu einer Gewerbeabmeldung. Entscheidend ist, ob der Gewerbebetrieb endgültig aufgegeben wird, ob sich die Rechtsform ändert oder nur Daten des Unternehmens angepasst werden müssen. Seit dem 1. November 2025 gilt außerdem bei der Verlegung in einen anderen Meldebezirk ein vereinfachtes Rückmeldeverfahren, das die Abläufe an einem wichtigen Punkt verändert hat. Gerade für kleinere Unternehmen, Einzelunternehmen und wachsende Betriebe mit mehreren Standorten ist diese Unterscheidung wichtig. Wer die falsche Anzeige wählt, riskiert Rückfragen der Behörde, unnötige Doppelwege oder im schlechtesten Fall eine verspätete Meldung. Deshalb lohnt sich ein Blick auf die Fälle, in denen eine Abmeldung tatsächlich erforderlich ist, und auf die Konstellationen, in denen stattdessen eine Gewerbeummeldung oder eine neue Gewerbeanmeldung vorzunehmen ist. Wann muss ein Gewerbe tatsächlich abgemeldet werden?

