Immer mehr junge Menschen bekommen keinen unbefristeten Job mehr – was halten Sie von dem Trend zum Kurzzeit-Arbeitsverhältnis?

Otto Rockel, Personalleiter Zentrale Personalbetreuung, BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH, verrät business-on.de, was er vom Trend zu befristeten Arbeitsverträgen hält.
»Der Bewerbermarkt für nahezu alle Positionen bei der BSH unterliegt einem zunehmenden Wettbewerb. Dieser so genannte »war for talent« macht sich insbesondere bei der Besetzung von Spezialistenfunktionen bemerkbar. Daher lässt es die Wettbewerbssituation im derzeitigen Arbeitsmarkt nicht zu, dass wir verstärkt mit befristeten Arbeitsverhältnissen arbeiten. So haben wir beispielsweise bei der Einstellung von Trainees oder Kundendiensttechnikern weitestgehend auf unbefristete Verträge umgestellt. Spezialistenfunktionen (Bsp. Juristen, IT-Spezialisten oder strategisch international ausgerichtete Einkäufer) sind unserer Meinung nach am Markt ausschließlich mit attraktiven Beschäftigungsmodellen zu rekrutieren. Eine Befristung der Arbeitsverträge wäre für uns kontraproduktiv und entspricht auch nicht unserer Firmenphilosophie. Wir bei der BSH legen sehr viel Wert auf die Auswahl und langfristige Beschäftigung von kompetenten Mitarbeitern«, sagt Otto Rockel, Personalleiter Zentrale Personalbetreuung, BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH.
Kathrin Hollmer
BusinessPasswörter als unterschätztes Sicherheitsrisiko Digitale Konten und Anwendungen sind aus dem Unternehmensalltag nicht mehr wegzudenken. E-Mail-Postfächer, Cloud-Dienste, Onlineshops, Banking-Systeme und interne Plattformen erfordern meist eigene Zugangsdaten. Mit der wachsenden Zahl an Accounts steigt jedoch auch die Gefahr, dass Passwörter mehrfach verwendet, zu einfach gewählt oder unsicher abgelegt werden. Gerade für Unternehmen kann daraus ein erhebliches Sicherheitsrisiko entstehen. Wird ein Zugang kompromittiert, können nicht nur einzelne Konten betroffen sein. Unter Umständen erhalten Angreifer Zugriff auf sensible Unternehmensdaten, Kundendaten oder interne Systeme. Ein durchdachtes Passwort-Management sollte deshalb ein fester Bestandteil der IT-Sicherheitsstrategie sein.
BusinessVerträge gehören zum Fundament jedes Unternehmens. Sie regeln Geschäftsbeziehungen mit Kunden und Lieferanten, definieren Zahlungsbedingungen, Laufzeiten und Verantwortlichkeiten und können im Streitfall entscheidend sein. Trotzdem werden Verträge in vielen Unternehmen noch immer über verschiedene Ordner, E-Mail-Postfächer, Netzlaufwerke oder Tabellen verwaltet. Mit zunehmender Vertragsmenge wird dieses Vorgehen unübersichtlich und kann unnötige Risiken verursachen. Vom Dokumentenarchiv zum aktiven Vertragsmanagement Nach der Unterzeichnung beginnt für Unternehmen die laufende Vertragsverwaltung. Dazu gehören die Überwachung von Fristen, die Kontrolle vereinbarter Leistungen und die rechtzeitige Prüfung von Verlängerungen. Gerade automatische Vertragsverlängerungen können zum Problem werden, wenn Kündigungsfristen nicht rechtzeitig beachtet werden.
ExpertentalkOb Terrasse, Eingangsbereich oder Parkett im Büro: Oberflächen prägen den ersten Eindruck eines Hauses oder Unternehmens und werden im Alltag stärker beansprucht, als viele Eigentümer annehmen. Verschmutzungen, Bewuchs oder Kratzer lassen sich dabei nicht mit ein und derselben Methode behandeln was im schlechtesten Fall mehr schadet als nützt. Im Interview ordnet REFINUM, ein Betrieb für Oberflächenaufbereitung aus der Region München, ein, welche Fragen vor einer professionellen Aufbereitung geklärt werden sollten, worin sich Innen- und Außenflächen unterscheiden und wo die Grenzen pauschaler Reinigungsversprechen liegen. Material und Verschmutzung zusammen denken business-on.de: Warum lassen sich Naturstein, Terrazzo, fugenlose Flächen und Holz nicht mit derselben Methode reinigen?
