Mehrgliedrige Transportketten mit Lkw und Bahn – 24-Stunden-Service in weiten Teilen Europas

„Der Gütertransport auf der Straße ist zwar systemrelevant, bringt aber auch viele negative Konsequenzen mit sich. Schadstoffausstoß, Lärmemissionen sowie Staus und Unfälle belasten Menschen und Umwelt“, sagt Siegfried Hegelmann, geschäftsführender Gesellschafter der Hegelmann Group. Aktuellen Prognosen zufolge wird das Transportvolumen in den kommenden Jahren deutlich zunehmen. Hegelmann erklärt: „Um den Straßenverkehr zu entlasten und unseren ökologischen Fußabdruck zu verringern, setzen wir zukünftig stärker auf intermodale Lösungen.“
Die effiziente Kombination von Lkw und Bahn bietet der Bruchsaler Logistikdienstleister in weiten Teilen Europas an. Durch die Kooperation mit auf intermodalen Verkehr spezialisierte Partner kann Hegelmann Standardauflieger nutzen. Der Vorteil: „Nicht die Waren selbst, sondern die gesamte Ladeeinheit wird umgeschlagen. Unsere Kunden sparen dadurch Zeit und Geld, zudem setzen sie ein Zeichen für eine nachhaltige Logistik“, so Hegelmann. Den reibungslosen Ablauf inklusive der Bezahlung von Tickets und Gebühren gewährleistet das Team der Hegelmann Transport Ferry Service rund um die Uhr an sieben Tagen die Woche.
Auch vor dem Hintergrund des im neuen EU-Mobilitätsabkommen geregelten Verbots, die wöchentliche Ruhezeit in der Lkw-Kabine zu verbringen, will das Unternehmen vermehrt Transporte auf die Schiene verlegen. „Es gibt nicht genug Orte, wo Fahrerinnen und Fahrer sowie ihre beladenen Lkw die Nächte sicher verbringen können“, macht Hegelmann deutlich. Deshalb sei es sinnvoll, nach Alternativen zum Lkw-Verkehr zu suchen.
AktuellViele Verantwortliche in mittelständischen Unternehmen stehen vor einer Entscheidung, die sich nicht aufschieben lässt: Wer führt den Betrieb weiter, wenn der Inhaber ausscheidet? Laut KfW streben Eigentümer bis Ende 2029 im Jahresdurchschnitt rund 109.000 Unternehmensnachfolgen an. Zugleich planen oder erwägen Inhaber jährlich etwa 114.000 Geschäftsaufgaben. Beides sind hochgerechnete Absichten, keine bereits vollzogenen Übergaben oder Schließungen. Dass immer mehr Unternehmer in den Ruhestand gehen, erklärt allerdings nur einen Teil des Problems. Ein Betrieb kann seit Jahrzehnten am Markt etabliert sein und dennoch schwer einen Käufer finden – etwa weil Erträge, Kaufpreisvorstellungen und Investitionsbedarf nicht zusammenpassen. Damit stellt sich auch die Frage, welche Folgen ausbleibende Übergaben für Beschäftigte, Regionen und den Wirtschaftsstandort Deutschland haben. Mehr Stilllegungspläne als Nachfolgewünsche: Wie groß ist das Problem?
RatgeberWenn ein geliebter Mensch stirbt, gerät die gewohnte Welt aus den Fugen. Für die Angehörigen steht die Zeit für einen Moment still, während Schmerz, Leere und Ratlosigkeit den Alltag überlagern. Gleichzeitig verlangt genau dieser sensible Augenblick viele sachliche Entscheidungen. Formulare müssen ausgefüllt, Fristen beachtet und erste Schritte in die Wege geleitet werden. In diesem Spannungsfeld zwischen persönlicher Trauer und praktischen Notwendigkeiten übernimmt das Bestattungswesen eine zentrale Aufgabe. Mit Ruhe, Einfühlungsvermögen und einer verlässlichen Ordnung schaffen Bestatter in den ersten Stunden den nötigen Halt. Sie nehmen den Angehörigen die Last der Organisation von den Schultern, damit Raum bleibt für das, was jetzt wirklich zählt: ein würdevolles und persönliches Abschiednehmen.
ArbeitslebenDer Tod eines nahen Menschen reißt Betroffenen den Boden unter den Füßen weg. Erleidet ein Mitarbeiter einen solchen Schicksalsschlag, bleibt diese Erschütterung nicht an der Bürotür stehen. Tiefe persönliche Trauer und die Anforderungen des Berufslebens treffen unvermittelt aufeinander. In diesem Moment geraten gewohnte Abläufe ins Wanken. Für Vorgesetzte entsteht eine Situation, auf die herkömmliche Management-Leitfäden selten vorbereiten. Es geht darum, Raum für Schmerz und Rückzug zu schaffen, während der Betrieb geordnet weiterlaufen muss. Gelebte Unternehmenskultur zeigt sich nicht in Erfolgsphasen, sondern im Umgang mit menschlichen Krisen. Echtes Verständnis, Verlässlichkeit und der Verzicht auf leere Floskeln geben Halt und beweisen, dass die Menschen hinter den Arbeitsergebnissen an erster Stelle stehen.
