Rund um Theke und Küche gibt es mehr Geld: Wer in Köln im Restaurant, Hotel oder Café arbeitet, bekommt mehr fürs Portemonnaie. „Nicht die Kasse am Tresen wird voller, sondern diesmal das private Portemonnaie von Kellnern, Köchinnen & Co. Profitieren wird auch, wer demnächst wieder im Biergarten jobbt. Denn unter 12,94 Euro pro Stunde sollte dann in der Gastronomie keiner mehr nach Hause gehen. Das ist das neue Gastro-Lohnlimit“, sagt Manja Wiesner von der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten.
Gastro-Lohnlimit liegt nun bei 12,94 Euro pro Stunde
Die Geschäftsführerin der NGG Köln verweist dabei auf die aktuelle Lohnerhöhung im Mai, die die Gewerkschaft für das Hotel- und Gaststättengewerbe erreicht hat. Sie gelte für alle Betriebe, die im nordrhein-westfälischen Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) organisiert sind. „Damit ist gleichzeitig aber auch die ‚Lohn-Latte‘ gelegt, an der sich alle Gastro-Unternehmen in der Stadt orientieren sollten“, so Manja Wiesner. Insgesamt arbeiten in Köln rund 30.800 Beschäftigte im Gastgewerbe – von der Restaurantküche bis zum Service, von der Hotelbar bis zur Rezeption. Und das in rund 2.550 Betrieben – vom Hotel bis zum Restaurant, vom Café bis zum Biergarten. Die NGG beruft sich dabei auf Zahlen der Arbeitsagentur.
„Wer die Ausbildung in der Küche oder im Service absolviert hat und in Vollzeit arbeitet, verdient als Berufsstarter jetzt 2.441 Euro im Monat – und damit 83 Euro mehr als bislang“, so NGG-Geschäftsführerin Wiesner. Erfahrene Fachkräfte hätten sogar 92 Euro mehr in der Tasche und somit 2.711 Euro am Monatsende auf dem Konto. „Selbst angelernte Köche oder Kellnerinnen mit längerer Betriebszugehörigkeit gehen ab jetzt mit einem Monatslohn von 2.362 Euro nach Hause. Wer in der Gastronomie arbeitet, sollte unbedingt den Mai-Lohn checken“, sagt Manja Wiesner.
NGG- Geschäftsführerin Manja Wiesner: „Wer den Lohn nicht zahlt, wird Schwierigkeiten bekommen“
„Insgesamt hat die NGG für Gastro-Beschäftigte in Köln seit dem vergangenen Jahr einen echten ‚Lohn-Booster‘ herausgeholt. Übrigens sucht die Branche nach wie vor händeringend fittes Personal. Und wer den Tariflohn nicht bezahlt, dürfte Schwierigkeiten haben, seine Leute zu halten“, sagt NGG-Geschäftsführerin Manja Wiesner. Sie kündigte für das nächste Jahr eine neue Tarifrunde an, in der sich die Gastro-Beschäftigten „stark aufstellen“ sollten.
Wer das zusätzliche Geld, das die NGG für die Beschäftigten am Tariftisch herausgeholt hat, nicht bekomme, dem rät Wiesner zu einem Anruf bei der Gastro-Hotline der NGG (bis 20 Uhr geschaltet): (040) 380 13 – 255. Für eine direkte Lohn-Beratung können sich Beschäftigte auch vor Ort an die NGG Köln wenden:
(0221) 95 14 24-0 oder region.koeln@ngg.net.
WirtschaftIn der strategischen Immobilienentwicklung stellt der Rückbau von Bestandsgebäuden oft den ersten Schritt einer neuen Wertschöpfungskette dar. Unternehmen stehen häufig vor der Entscheidung, veraltete Strukturen zu entfernen, um Platz für moderne Standorte oder neue Produktionskapazitäten zu schaffen. Die präzise Kalkulation der Abrisskosten ist dabei für die Rentabilität des gesamten Vorhabens entscheidend. Anstatt den Rückbau lediglich als Kostenfaktor zu betrachten, rückt eine professionelle Planung die ökonomischen Chancen in den Vordergrund. Eine realistische Budgetierung vermeidet finanzielle Unwägbarkeiten und bildet das solide Fundament für die anschließende Neuentwicklung der Fläche. Nur wer die Kostenfaktoren kennt, kann den Weg für eine effiziente Flächennutzung ebnen. Standortfaktoren und logistische Herausforderungen
HandelIn vielen Branchen ist die berührungslose Identifikation von Produkten und Gegenständen Pflicht oder zumindest sinnvoll. Wenn du selbst die Entscheidungsgewalt hast, wirst du irgendwann vor der Frage stehen, ob Barcodes oder RFID-Etiketten die sinnvollere Lösung für dich und dein Business sind. Beide Möglichkeiten haben einen Mehrwert, unterscheiden sich aber deutlich voneinander. Für welche Lösung du dich entscheidest, hängt von deinen Bedürfnissen und von der jeweiligen Industrie ab. Das sind die größten Unterschiede zwischen RFID und Barcode Um die richtige Wahl zu treffen, musst du zunächst die Unterschiede zwischen den beiden Systemen kennen. Während der klassische Barcode auf optischer Erkennung basiert, nutzt RFID (Radio Frequency Identification) elektromagnetische Wellen. Das hat massive Auswirkungen auf deinen Arbeitsalltag.
WirtschaftEin Brief vom Finanzamt mit der Ankündigung einer Betriebsprüfung sorgt in den Bürofluren vieler Unternehmen oft für Unruhe. Der Gedanke an durchleuchtete Akten und detaillierte Rückfragen löst im Arbeitsalltag schnell Stress aus. Dabei handelt es sich bei diesem Verfahren um einen normalen und routinemäßigen Vorgang im Wirtschaftsleben. Mit einer systematischen Herangehensweise lässt sich diese Situation gut bewältigen. Eine strukturierte Vorbereitung nimmt dem Besuch der Behörde die Dramatik. Sie ist der wichtigste Schlüssel, um den gesamten Ablauf geordnet und reibungslos über die Bühne zu bringen.

